Fotobuch Hochzeit

Ob modern oder kuschelig-romantisch, je nach Geschmack des Brautpaares lässt sich ein passgenaues Fotobuch zum Thema Hochzeit gestalten. Die Hochzeitsfotografin Claudia Thoma gibt Dir exklusiv Tipps, wie Dir ein individueller Bildband über den schönsten Tag im Leben eines Brautpaares gelingt. Bei quucy zeigt sie Dir auch Beispielseiten aus einem ihrer Kunden-Fotobücher.

 

Format und Umfang

Die Fotografin bevorzugt großformatige Bücher in DIN A4 oder in quadratischem Format 30 x 30 cm für viel Platz für möglichst große Bilder. Da Claudia Thomas Philosophie lautet, dem Kunden so viele Fotos wie möglich bieten zu können, kann ein Fotobuch auch schon mal bis zu 300 Seiten umfassen, das hängt aber – wie erwähnt – vom Wunsch des Kunden ab. „In der Regel gestalte ich Bücher mit einem Umfang zwischen 30 und 70 Seiten“, so die Fotografin.

 

Wähle ein Bild pro Seite oder lieber noch: nur ein Bild pro Doppelseite

 

Bildauswahl und Seitengestaltung

Mit einem Fotobuch sollte man versuchen eine Geschichte zu erzählen, am liebsten mit großformatigen Aufnahmen“, erklärt Claudia Thoma. Wenn es passt, wählt sie aber auch einmal kleine Sequenzen einer Szene aus, die sie zusammenhängend auf einer Seite oder Doppelseite platziert. „Bestes Beispiel ist der Kuss zwischen den Eheleuten: Erst nähern sie sich an, auf dem nächsten Bild berühren sich ihre Nasen, dann folgt der Kuss“, veranschaulicht sie.


Wichtig ist auch, dass ein Thema gleichzeitig mit einer Seite abschließt“ und nicht noch auf der Folgeseite in ein neues Thema rutscht. Klassiker: Ein Bild von der Trauung landet direkt auf einer Seite mit dem Anschneiden der Hochzeitstorte.

 

Der Kuss zwischen Braut und Bräutigam szenisch dargestellt


Um das Buch besonders betrachterfreundlich zu gestalten, solltest Du Ruhe und Harmonie auf die Seiten bringen, indem Du Dich beispielsweise für bestimmte Hintergrundfarben entscheidest, die sich wiederholen. Genauso ist es mit der Layoutwahl oder Cliparts: Weniger ist mehr. „Creme- und pinkfarbene Seiten etwa passen nicht so gut zusammen“, findet die Expertin Claudia Thoma.

Titelseite

Das Titelbild muss den Betrachter zum Durchblättern einladen und neugierig machen, darf aber nicht zu viel verraten“, weiß die Fotografin. „Besonders geeignet ist es, etwa den Ausschnitt eines Bildes zu verwenden, das im Buch später noch einmal komplett gezeigt wird.“ Oder Du verwendest ein etwas abstrakteres Foto wie den Brautstrauß oder das Highlight-Bild schlechthin, das Du in schwarz-weiß umwandelst und welches im Buch groß und in Farbe hervorsticht.

     
Abstraktere Motive eignen sich fürs Cover sowie der Ausschnitt eines Bildes

 

Für die Titelgebung empfiehlt Claudia Thoma, die Vornamen des Brautpaars zu nennen sowie das Datum des Hochzeitstages.

Schrift und Text

Wichtig ist, dass Du Dein Fotobuch durchnummerierst, um sich besser darin orientieren zu können. „Bei romantischen Büchern verwende ich eine schnörkelig-geschwungene Schrift, bei moderneren eher eine kantigere, geradlinigere Variante“, beschreibt die Fotografin.

 

 

Was sich gut an Texten macht, sind Gedichte oder der Trauspruch, ein Auszug aus der Predigt, oder das Ehegelübde. Generell gilt: „Weniger Text ist mehr, damit nicht zu viel von den Bildern ablenkt“, betont Claudia Thoma abschließend

 

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