Generelle Tipps zur Gestaltung eines Fotobuchs

Wenn Du gerne und oft fotografierst, hast Du genügend Bilder für viele Fotobücher: die Familie im Jahresrückblick, Familienfeste wie Hochzeit, Taufe, Konfirmation, besondere Geburtstage und mehr. Aber auch der Urlaub, interessante Reisen oder die Präsentation Deines Lieblingshobbys sind bestens geeignete Themen für ein Fotobuch. Das hilft einerseits, sich selbst noch viele Jahre später an die schönen Erlebnisse einer Reise, eines Urlaubs oder Familienereignisses erinnern zu können, andererseits können so auch Verwandte, Freunde und Bekannte prima daran teilhaben – besonders wenn sie nicht selbst dabei waren.


Bevor Du jetzt Deine Fotobuch-Software startest und mit Deiner Fotobuchgestaltung loslegst, findest Du hier noch einige wichtige Tipps für ein entspanntes, aber zielgerichtetes Gestalten.

 

Ein Thema festlegen


(Foto: © Digitalpress - Fotolia.com / Titel (auf Übersichtsseite):
© Nikolai Sorokin - Fotolia.com)

 

Ein perfektes Fotobuch braucht ein durchgängiges Thema. Es dient als bequemer „Pfad“ für Deine Geschichte, die Du mit Deinen Fotos gestaltest und so erzählst. Auch einem Roman bekommt es nicht gut, wenn der Schriftsteller von seiner Geschichte (dem Thema des Romans) immer wieder abschweift. Das Buch wird als unlesbar empfunden. Ein Fotobuch, das ständig vom Thema abweicht, wirkt bestenfalls verwirrend auf die Betrachter.

 

Fotos auswählen

Fotos sind Bilder von Augenblicken, konservierte Zeitmomente, die meist kürzer als eine Sekunde ausfallen, ein ganz kurzer Eindruck von dem, was wir gerade sahen und uns wichtig erschien. Egal was wir fotografieren, die Fotos sind visuell abrufbare Erinnerungen. Sollen sie auch für andere Menschen von Interesse sein, müssen sie eine Geschichte erzählen – als Einzelbild oder als zusammengehörige Fotos (Ablauf der Hochzeit oder des Urlaubs). Für die Gestaltung eines Fotobuchs empfiehlt es sich, in Seiten zu denken – es gilt, logische Abläufe und Verhältnismäßigkeiten zusammenzufügen. Es bedeutet auch, mit den Fotos eine Bildergeschichte erzählen zu können.

(Foto: © Pakmor - Fotolia.com)

 

„Ordnung ist das halbe Leben“

Ein Sprichwort, das eine gewisse Grundwahrheit für viele Dinge im Leben enthält – auch bei der Fotobuchgestaltung! Ein geordnetes Vorgehen erspart Dir viel Zeit und bedeutet keinesfalls einen Verzicht auf kreative Ideen. Ordnung meint hier ein Vorgehen nach Plan. Das gilt für die Fotoauswahl wie auch den Aufbau Deines Fotobuchs: zuerst das Thema, dann die passenden Fotos dazu und zuletzt die Struktur im Buch. Dazu gehört, sich den Ablauf der Geschichte zu überlegen, mögliche Unterteilungen vorzunehmen (Kapitel), eine Schriftauswahl zu treffen und schließlich eine zueinander passende Gestaltung der Seiten in Bezug auf Bildauswahl und Seitenuntergrund vorzunehmen.

 

(Foto: © Mario Lopes - Fotolia.com)

 

Buchaufbau

Stets im Hinterkopf behalten solltest Du die wichtige Gestaltungsregel „Weniger ist meist mehr“. Denn die Versuchung ist groß, alle von der Fotobuch-Software gebotenen Möglichkeiten der Gestaltung oder der Layoutvorlagen in nur einem Buch anwenden zu wollen. Besser nicht, ein Fotobuch und natürlich auch seine Seiten brauchen ein ruhiges Layout, das dem Foto seinen gebührenden Platz lässt und es so zur optimalen Geltung beim Betrachter bringt. Und ruhig ist nicht gleichzusetzen mit langweilig, wie unsere Beispiele noch zeigen werden.


Natürlich brauchen unterschiedliche Themen (Hochzeit, Kindergeburtstag, Feier, Reise, Hobby oder Firmenporträt) unterschiedliche Gestaltung, keine Frage. Die verschiedenen Fotobuchanbieter stellen in ihrer Software übrigens für viele Themen fertig gestaltete Designvorlagen für den Seitenuntergrund zur Verfügung, zusätzlich lassen sich weitere Vorlagen leicht von der Webseite des Fotobuchanbieters herunterladen.