Filmreife Smartphone-Videos drehen

Tipps & Tricks für coole Videos von Simone Naumann von der SMARTphotoschule

 

Heute nimmt jeder mit dem Smartphone Fotos und Videos auf. Es ist klein, handlich und praktisch und darüber hinaus immer dabei, wenn sich ein überraschender Moment vor der Linse präsentiert. Die Auflösung und Qualität moderner Geräte lässt kaum noch Wünsche offen. Mehr und mehr bleiben professionelle Spiegelreflex- und Filmkameras zu Hause. Ambitionierte Hobbyfilmer und YouTuber greifen immer häufiger zum Smartphone, wenn sie mal eben schnell ein Video drehen wollen. Inzwischen gibt es eine Vielzahl an Smartphones, die Videos sogar in 4K-Qualität aufnehmen. Weder im Urlaub noch beim Kindergeburtstag müssen Hobbyfotografen und Filmer schwere Kamerataschen schultern, um lustige Sequenzen zu dokumentieren. Mit dem Smartphone und dem richtigen Zubehör gelingen filmreife Aufnahmen, die sofort in sozialen Netzwerken geteilt werden können.

 

Smartphone Gimbal Freevision VILTA-M: Ideales Ergänzungszubehör

„Videos sollten cool nach Blockbuster-Filmen ausstehen und den Betrachter emotional in seinen Bann ziehen“, weiß Simone Naumann, die Gründerin der ersten SMARTphotoschule in Deutschland (www.die-smartphotoschule.de), zu berichten. Zusammen mit ihren Kollegen bietet sie Workshops für Smartphone Fotografie und Videodreh im Großraum München an. Durch ihr geschultes Auge als professionelle Fotografin und ihr unwahrscheinliches Fachwissen als Buchautorin weiß Simone Naumann genau, worauf es bei einem emotionalen Video ankommt. Neben einigen Tipps & Tricks benötigt jeder Hobbyfilmer und YouTuber das richtige Equipment.  

 

Für ihre professionellen Aufnahmen mit dem Smartphone setzt Simone Naumann u. a. den Gimbal Freevision VILTA-M ein, der aufgrund seines ergonomisch geformten Griffes gut in der Hand liegt und darüber hinaus aufgrund seiner zukunftsweisenden Technologie eine konkurrenzlose Bildqualität liefert. Der VILTA-M ist ein 3-Achs-Gimbal, der über einen speziellen Kontrollkernel verfügt, der zu einer 20fach höheren Stabilisierungsleistung gegenüber anderen am Markt verfügbaren Produkten führt. Der kompakte Smartphone Gimbal ist einsetzbar für iOS- und Android-Geräte mit einer Breite von 48 bis 85 mm und verfügt über eine Betriebsdauer von 17 bis 18 Stunden. Das Verbinden des Smartphones mit dem Gimbal ist kinderleicht: Einmal per Bluetooth gekoppelt, findet die Steuerung der Kamera und aller Funktionen in der App statt. Möglichkeiten wie Zeitraffer-, Panorama- oder auch Follow-Modus machen den Gimbal zum idealen Begleiter.

 

Externes Zubehör für coole Videos unabdingbar

Der Freevision VILTA-M ist am Griff mit einem ¼“ Gewinde für die Installation von externem Zubehör versehen, das direkt oder mit Hilfe eines Blitzschuh-Adapters befestigt werden kann. Aus eigener Erfahrung weiß Simone Naumann genau wie wichtig der Einsatz eines Statives bei Interview-Situationen oder eines Monopods, die wie ein Selfie-Stick für extreme Perspektiven aus der Luft eingesetzt werden, sind. Oft stimmen auch die Lichtverhältnisse nicht, sodass weitere LED-Leuchten eingesetzt werden müssen. Soll der Film mit dem Originalton unterlegt werden, sind externe Mikrofone unabdingbar.

 

Darüber hinaus sollte jeder ambitionierte Hobbyfilmer und YouTuber über Zusatz-Objektive, wie z. B. einem Weit-, Tele-, Zoom- oder Macro-Objektiv, verfügen. Besonders ein Weitwinkel-Objektiv ist bei atemberaubenden Landschaftsaufnahmen unverzichtbar.

 

Coole Smartphone-Gimbal Tricks

Damit die Videoaufnahmen auch alle Betrachter in ihren Bann ziehen, ist eine genaue Planung notwendig. Natürlich muss niemand zum Drehbuchautor werden, aber jeder, der ein spannendes Urlaubs-, Geburtstags-, Sport- oder Imagevideo drehen will, sollte sich genau überlegen, welche Szenen er einfangen möchte. Dann sollte auf den richtigen Gang geachtet werden. Simone Naumann empfiehlt den sogenannten „Entengang“, d. h. man geht leicht in der Hocke. Der Smartphone Gimbal Freevision VILTA-M verfügt zwar über eine horizontale und vertikale Achse, kann aber das Auf und Ab beim Gehen nicht so gut ausgleichen, sodass man durch den „Entengang“ butterweiche Aufnahmen bekommt.

 

Bei Verfolgungsfahrten ist der Einsatz eines rollbaren Untersatzes, wie z. B. eines Fahrrades oder Autos, absolut hipp und verleiht dem Film eine besondere Note. Generell sollte jeder Filmer sein Objekt immer im Focus haben, d. h. mit gleichem Abstand filmen oder vom unscharfen in den scharfen Bereich zoomen. Diese und viele weitere Tipps & Tricks vermittelt Simone Naumann im Rahmen ihrer Workshops Smartphone-Usern, die professionellen visuellen Content produzieren möchten.

 

Tipps & Tricks für Smartphone-Filmer:

1.     Externes Zubehör, z. B. Gimbal, Mikrofone, Stativ, LED-Leuchten. Wechselobjektive

2.      Genaue Planung des Drehs

3.     Objekt fokussieren

4.     „Entengang“ bzw. fahrbarer Untersatz

5.     Perspektivenwechsel – Frosch- bzw. Vogelperspektive

 

Wenn Du Lust hast, die Tipps und Tricks persönlich bei Simone Naumann zu lernen, schau gern mal auf die Seite der Smartphotoschule, dort sind immer Termine aufgeführt.

 


PRODUKTEMPFEHLUNG

Neue SSD-Serie von Sony

 

Sony erweitert sein Portfolio externer Solid-State-Drives (SSD) mit der Premium-Serie SL-E. Die neuen SSDs dieser Serie bieten eine hohe Speicherkapazität, schnelle Geschwindigkeiten sowie sichere Datenübertragung und sind dabei klein genug, um in die Jackentasche zu passen.

Die externen Solid-State-Festplatten wurden mit Blick auf die Bedürfnisse professioneller Anwender entwickelt, wie zum Beispiel Fotografen, Architekten, Ingenieure oder Wissenschaftler. Kleiner als eine Kreditkarte, lassen sich diese SSDs überallhin mitnehmen – und mit einer Speicherkapazität von bis zu 960 GB sorgen sie dafür, dass der Benutzer alle wichtigen Dateien stets zur Hand hat.

 

Mehr über die neue SSD-Serie von Sony erfährst Du hier.

 

 

 

 

Mischlicht zur blauen Stunde

 

Der Begriff blaue Stunde bezieht sich auf die besondere Färbung des Himmels während der Zeit der Dämmerung nach Sonnenuntergang und vor Eintritt der nächtlichen Dunkelheit. Besonders zu dieser Uhrzeit bietet uns die Natur wunderschöne Motive, die eine ganz besondere Stimmung vermitteln.

 

Wenn Du auf einem Foto gleichzeitig Tages- und Kunstlicht einfängst, ergibt sich eine ganz besondere Lichtstimmung. Das Foto mit den Straßenlampen wurde nach Sonnenuntergang aufgenommen (50 mm / f11 / 1/80 s / ISO 400), als der Himmel ein tiefer und dunkler werdendes Blau annahm. Zusammen mit Kunstlicht von Schaufenster, Lichtschriften oder Straßenlaternen ergibt die Lichtmischung eine ganz eigene Stimmung. Bei den Laternen wirkt besonders der gelblich warme Ton der Glühbirnen als Kontrast zum kühlen blauen Himmel. 

 

Für die Aufnahme benötigst Du ein Teleobjektiv (70-300 mm). Bei Deiner Kamera wählst Du für die Belichtung Av/A. Stelle eine mittlere Blendenzahl ein, z. B. f11 sowie einen mittleren ISO-Wert. Fokussiere mit einem einzelnen Autofokusfeld auf eine der beiden vorderen Laternen und löse aus. Schon ist eine so stimmungsvolle Aufnahme aufgenommen.

 

Diesen und viele weitere Grundlagentipps findest Du in dem Buch „Grundlagen Bildgestaltung“ vom Humboldt Verlag.

PRODUKTEMPFEHLUNG

Zoner Studio X

 

In welchem Ortner liegt das Bild?

Zoner Photo Studio X erleichert die Bilderverwaltung und -verarbeitung

 

 

Fotografien war noch nie so beliebt wie heute. Allein 2016 wurden mehr als 1,1 Billionen Fotos mit dem Smart- phone bzw. der Digitalkamera aufgenommen. Nur wie wird man Herr der Bilderflut.

 

Dank Zoner Photo Studio X wird die Bildbearbeitung und Verwaltung zum Kinderspiel. Damit nicht genug, Zoner Photo Studio bietet darüber hinaus viele Möglichkeiten, wie man Fotos mit der Familie, Freunden oder der ganzen Welt teilen kann. Zoner Photo Studio X gibt es für alle Windows-Anwender für 39,-- Euro (UPV) pro Jahr.

 

 

Wie die Software Dir das Leben bei der Bilderbearbeitung und -verwaltung erleichtert, erfährst Du hier.

 

 

Licht: Licht von vorne

 

Du  hast die Sonne im Rücken. Genau von hier aus sollst Du gemäß vieler wohlmeinender, aber langweiliger Handbücher Deine Fotos machen. Wenn die Sonne hinter Dir steht, fällt sie direkt auf Dein Motiv. Das Licht wird zurückgeworfen.

 

Die Sonne ist in der Szene nicht sichtbar, deshalb lässt sich die Belichtung leicht messen und einstellen. Die Schatten fallen weg von der Sonne, sie werden durch das Objektiv verdeckt, das sie wirft. Also gibt es keine dunklen Schatten, die den Belichtungsmesser täuschen könnten. Da die Szene gleichmäßig ist, ist das Bild bestimmt sehr gut belichtet. Genauso langweilig wirkt es auf den Betrachter. Es gibt keine Schatten, die Strukturen erzeugen, und ohne Schatten gibt es auch weniger Tiefenwirkung. Das Licht wird reflektiert und die Farben sind in Ordnung, sie könnten aber deutlich lebhafter sein, wie David DuChemin in seinem Buch „Das Handwerkszeug des Fotografen“ beschreibt.  

 

Die meisten von uns steigen so in die Fotografie ein – und das ist gut so. Denn zuerst müssen wir uns genau mit den Grundlagen der Belichtung vertraut machen, bevor die Sache durch Themen von Dynamikumfang und Belichtungskorrektur kompliziert wird.

 

Nach dem ersten Versuchen, solltest Du Dich intensiver mit dem Licht aus anderen Winkeln, z. B. Gegenlicht oder Seitenlicht, auseinander setzen.

 

Fotos mit frontalem Licht sind nicht schlecht, sie müssen von einem anderen Gestaltungselement getragen werden, z. B. einem starken Ausdruck oder einem intensiven Augenblick.

PRODUKTEMPFEHLUNG

Pixum 

Bedeutsame Nachricht individuell gestalten

 

Es ist Lebensart mit Freunden gemeinsam zu kochen und den Abend zu genießen. Besonders in der dunklen Jahreszeit verbringt man gern die Zeit mit Freunden.

 

 

Verschicke eine indidividuell gestaltet Einladungskarte und genieße die Zeit mit Deinen Freunden.

 

Bei unserem Partner Pixum findest Du ein breit gefächertes Angebot, um bedeutsame Nachrichten eindrucksvoll zu versenden. 

 

Reisefotografie

 

Davon träumen viele: Urlaub machen, dabei fotografieren, die Bilder verkaufen und mit dem verdienten Geld den nächsten Urlaub finanzieren. Robert Kneschke kennt Fotografen, die tatsächlich fast das ganze Jahr auf Achse sind, um an exotischen Orten Fotos zu machen und davon leben können.

 

Der Punkt ist nur der, dass sie in diesem Fall keinen Urlaub machen. Und dieser Unterschied ist größer als manche denken. Die meisten Menschen besuchen im Urlaub ähnliche Orte: Mallorca, die Karibik, Italien, Spanien oder New York. Da liegt es auf der Hand, dass es von diesen Orten schon genug Fotos gibt, die andere bereits vor Dir gemacht haben und ebenfalls verkaufen. Die Konkurrenz ist groß und die Wahrscheinlichkeit für Verkäufe gering. Robert Kneschke verrät Dir in seinem Buch „Stockfotografie“, das im mitp-Verlag erschienen ist, worauf Du zu achten hast.

 

Wenn Du von der Reisefotografie leben willst, solltest Du an Orte reisen, wo die anderen eben keinen Urlaub machen und wo viele Touristen gar nicht erst hinkommen: Iran, Irak, Bangladesch, Somalia, die Arktis und so weiter.

 

Darüber hinaus konkurrierst Du mit den Profis, die ihre Technik im Schlaf beherrschen und Einheimischen, die ihre Gegend am besten kennen und die Zeit haben, auf besonders fotogenes Wetter zu warten.

 

Du musst Dich in die Lage des Bildkäufers versetzen. Wer kauft Reisefotos? Und wofür? Meist sind es Reiseveranstalter, Hotels, Buchverlage oder Touristikunternehmen, die ihren Kunden mit den Fotos bestimmte Reisezeile schmackhaft machen wollen. Deshalb müssen die Fotos auch angenehm aussehen und das Ziel, als solches erkennbar sein. Von Paris werden nicht Fotos kleiner Kirchen gekauft, sondern vom Eifelturm, dem Louvre und dem Arc de Triomphe. Beliebt sich auch unberührte weiße Sandstrände mit Palmen und blauen Himmel.

 

Wie immer gilt auch in der Reisefotografie, dass Fotos mit Menschen beliebter sind. Gern werden Fotos mit Menschen gekauft, wenn sie typische Urlaubsaktivitäten wie Wandern, Rudern, Fahrradfahren, Schnorcheln oder Schwimmen, am besten mit der ganzen Familie, unternehmen. Darüber hinaus sind Reisefotos, die typische Industrien und die lokale Infrastruktur zeigen – Häfen, Wochenmärkte, etc.

 

Wenn Du Einheimische fotografierst, gelten die selben Regeln, die für die People-Fotografie gelten. Dazu gehört auch ein schriftlicher Model-Vertrag. Die Bildagentur Getty Images bietet auf ihrer Website Verträge u. a. in Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Russisch und Japanisch an.

 

Wenn Du Einheimische fotografierst und nicht die Vertragsarbeit auf Dich nehmen möchtest, musst Du bedenken, dass solche Fotos nur als redaktionelle RM-Motive in Betracht kommen und damit nur ca. einen halb so großen Käuferkreis erreichen. Darüber hinaus sind RM-Motive eher dokumentarischer Natur. Hier reicht es nicht schön aussehende Häuser oder niedliche Kinder zu fotografieren, sondern die Bilder müssen Themen behandeln, die auch eine Tageszeitung oder einen Reiseführer interessieren würden, wie z. B. die Herstellung landestypischer Produkte, örtliche Probleme, Armut, etc. 

 

Diesen und weitere Tipps zur Stockfotografie verrät Robert Kneschke in seinen Buch „Stockfotografie – Geld verdienen mit eigenen Fotos“.

 

 

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Farbe als Gestaltungselement

Entdecke die Farbe in Deiner Umgebung und nutze sie bewusst zur Gestaltung Deiner Bilder. Die Farbe ist neben der Form das stärkste Gestaltungselement in der Fotografie. Während Linien und Formen den Blick des Betrachters lenken, treffen Farben den Betrachter direkt ins Herz – es ist das stärkste emotionale Gestaltungselement.


Alltägliche Gegenstände nehmen wir oft gar nicht mehr richtig wahr. Doch wenn wir sie als Motiv betrachten lernen, erscheinen sie uns plötzlich in einem ganz anderen Licht. Nimm Dir z. B. einfach mal eine Stunde Zeit und mach einen Fotospaziergang. Gehe dabei auf die Suche nach Motiven in nur einer Farbe oder überwiegend einer Farbe, wie z. B. auf die Suche nach den Grundfarben rot, grün oder blau. Du wirst schnell feststellen, dass Du in der Lage bist, den künstlerischen Aspekt eines Motivs „herauszukitzeln“, indem Du die Dinge mit anderen Augen betrachtest und sie durch ihre Farbigkeit in einem anderen Licht erscheinen lässt.


Generell transportieren Farben Botschaften, die vom Betrachter unbewusst wahrgenommen werden. Die Auswahl der Wandfarbe und auch der Bilder haben eine nicht zu unterschätzende Wirkung auf die Stimmung. Durch den gezielten Einsatz von Farbe steuerst Du u. a. die Wirkung Deiner Bilder.

 

Aufnahmen, die aus überwiegend einer Farbe gestehen, sind besonders dekorativ und prädestiniert für Postkartenmotive oder Wandschmuck. Generell musst Du Dich vor der Aufnahme fragen, was besonders fotografierenswert an Deinem gefundenen Motiv ist. Farbe allein ist hübsch, führt aber nicht automatisch zu einer interessanten Bildaussage, die beim Betrachter Interesse weckt.

 

Je weiter Du fotografisch voranschreitest, wirst Du emotionale Bildideen mit Deinen Aufnahmen ausdrücken. In dieser Phase wird die Farbe nicht mehr das Hauptmotiv sein, sondern eines von verschiedenen Mitteln eine Aussage zu unterstreichen. Wie Du bekanntlich weißt, weckt Farbe Gefühle: Rot wirkt anregend und steht als Symbol fürLiebe, Feuer und Leidenschaft, aber auch für deren Gegenteil, nämlich Hass, Wut und Gefahr. Erkenntnisse aus der Farbpsychologie werden in Werbung und Marketing strategisch genutzt. Generell bietet die Farbe in Sachen Gestaltung ein fast unerschöpfliches Universum an Möglichkeiten. Da ist zunächst die Farbe eines Gegenstandes, wie schon erwähnt, die für sich alleine Emotionen weckt.

 

Darüber hinaus wirken Farben auch in ihrer „Zweier-Beziehungen“. Farbpaare sollten den größtmöglichen Kontrast darstellen, wie z. B. schwarz und weiß, gelb und Blau, Magenta und Grün - nur so vermitteln sie eine Bildharmonie: die gelbe Sonnenblume vor dem blauen Haus oder rote Mohnblüten vor blaugrünem Hintergrund. Rote Blüten vor organe-farbigem Hintergrund - das geht gar nicht. Es liegt daran, da beide Farben aus einer Farbfamilie kommen. Daher achte immer darauf, dass Du bei „Zweier-Beziehungen“ Farben aus unterschiedlichen Farbfamilien wählst und einen größtmöglichen Kontrast bildest.

 

 

Besonders intensiv wirken Farbmotive vor neutralen Hintergrund. Bilde einfach mal Dein Farbmotiv klein vor großer Restfläche ab. Der Reiz eines solchen Bildes liegt dabei nicht in dem Farbspiel, sondern in dem Größengegensatz.

 

Diese Fototipp und weitere kannst Du u. a. in dem Buch Fotografieren – Die Fotoschule zum Mitmachen“ vom Vierfarben Verlag nachlesen. Wir wünschen Dir viel Spaß auf der Suche nach emotional ansprechenden Farbserien.

 

 

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Die wichtigsten Objektiv-Typen

Verfügt Deine Digitalkamera nicht über ein Zoomobjektiv empfiehlt es sich, mehrere Objektive für die einzelnen Bedürfnisse anzuschaffen. Generell lässt sich festhalten, dass Festbrennweiten-Objektive mehr Bildqualität und größere Blendenöffnungen bieten und somit kompakter und leichter sind. Der Kauf mehrerer Einzelobjektive kann aber ins Geld gehen. Daher ist die richtige Auswahl des Objektivs entscheidend. 

 

Weitwinkel-Objektive

Weitwinkel-Objektive wie das  SP AF 10 – 24 mm von Tamron (Foto rechts, © Tamron) eignen sich besonders für Landschafts- und Innenaufnahmen sowie bei engen Platzverhältnissen. Mit Hilfe des Weitwinkel-Objektivs kannst Du Perspektiven und Bildtiefen verstärken, was zu kreativen Ergebnissen führen kann. Es muss Dir aber bewusst sein, dass es leicht zu Verzerrungen am Bildrand kommen kann. Ein Weitwinkelobjektiv ist in der Porträtfotografie nur bedingt zu empfehlen, da sie eine starke Verzerrung aufweisen. Es gibt aber Situationen, wo eine kurze Brennweite dennoch die richtige Wahl ist. Wenn Du z. B. in einem engen Raum auf geringer Distanz fotografieren willst oder eine große Gruppe aufnehmen möchtest. Achte aber genau darauf, dass die wichtigsten Bildelemente in der Mitte bzw. im Zentrum platziert sind und Deine Kamera möglichst waagerecht eingestellt ist. Nur dann reduzierst Du die objektivbedingten Verzerrungen auf das Minimum.

 

Tele-Zooms

 

Von einem Teleobjektiv spricht man ab einer Brennweite von 70 mm. Ein Tele-Objektiv ist durch seine verlängerbare Brennweite sehr hilfreich, um relativ kleine oder weit entfernte Objekte auf bildfüllendes Format zu vergrößern. Es ist ebenfalls ideal, wenn Du Bildmotive aufnehmen möchtest, ohne bemerkt zu werden, z.B. in der Streetphotography oder bei Tieraufnahmen. (Foto: © Stefan Maria Rother) Sie eignen sich auch für schmeichelhafte Porträtaufnahmen. Gerade bei natürlichen Porträts und Schnappschüssen eigenen sich Teleobjektive besonders gut, da Du als Fotograf auch einmal unbemerkt aus der Ferne fotografieren kannst und somit aussagekräftige Fotos von Deinem Modell bekommst. Darüber hinaus schmeichelt ein Foto mit einem Teleobjektiv dem Porträtierten generell, da es Fältchen und Hautunebenheiten durch die geringere Schärfentiefe abmildern kann. Aber vorsichtig: Es kann leicht zu Verwacklungen führen. Mit diesem Objektiv erzielst Du leicht eine Schärfentiefe als mit einem Normalobjektiv.

 

 

 

Makro-Objektive

Makro-Objektive können viel stärker vergrößern als andere Objektive. Sie eigenen sich besonders für Aufnahmen mit winzigen Objekten, die formatfüllend aufgenommen werden sollen, wie Schmetterlinge oder Blüten (Foto: © Armin Maywald). Sie sind darüber hinaus für ganz kurze Einstellentfernungen perfekt geeignet. Manchmal darf es auch eine Porträtaufnahme aus der Nähe sein, z. B. ein Auge im Großformat, volle Lippen oder unglaublich lange Wimpern. Genau in diesen Momenten ist ein Makroobjektiv gefragt. Makroobjektive sind in der Regel sehr lichtstark. Besonders Festbrennweiten von 100 mm sind besonders für Porträts geeignet.

 

Normal-Objektive

 

Ein Normalobjektiv hat eine Brennweite von 50 mm und zeigt die Welt weitestgehend so, wie sie vom menschlichen Auge wahrgenommen wird. Aktuell werden

Spiegelreflexkameras und Systemkameras wie die Lumix G3 von Panasonic (Foto links, © Panasonic) mit einem Standard-Zoom von 18 – 55 mm, 18 – 105 mm oder im Fall der G3 14 – 45 mm ausgeliefert. Die Investition in ein zusätzliches 50-mm-Festbrennweiten-Objektiv lohnt sich aber trotzdem. Es ist perfekt für Aufnahmen aus der Hand oder bei schwachen Lichtverhältnissen. Darüber hinaus liefert es auch bei Aufnahmen mit einem Abstand von wenigen Zentimetern gestochen scharfe Fotos. Porträts mit minimaler

Schärfentiefe sind ebenfalls möglich. Aber wie alles im Leben, was uns vertraut ist, wirkt schnell auf den Betrachter langweilig. Ungewöhnliche Aufnahmen sind daher mit einem Normalobjektiv nicht möglich. Dem kannst Du nur entgegenwirken, wenn Du genau auf Bildgestaltung und Bildausschnitt ein besonderes Augenmerk bei Deinen Aufnahmen legst.

Tilt-/Shift-Objektive

Diese Objektive wie das Canon TS-E 17mm f/4L (Foto rechts, © Canon) verhindern bei Architekturaufnahmen stürzende Linien. Anstatt sich zurück zu lehnen, um die Spitze z.B. eines Kirchturms aufzunehmen, verschiebst Du einfach die Optik nach oben und richtest die Kamera parallel zum Gebäude aus. Mithilfe der Tilt-Funktion kannst Du außerdem den vorderen Teil des Objektivs in einem bestimmten Winkel nach unten neigen, sodass die Schärfeebene parallel zur Ebene des Kamerasensors liegt. Dadurch wird der Schärfentiefebereich vergrößert, ohne eine kleinere Blende einstellen zu müssen.

 

Fischaugen-Objektiv

 

Mit einem Fischaugen-Objektiv, einem so genannten Fisheye kannst Du richtig gut experimentieren und tolle Effekte erzeugen, etwa Räumlichkeiten. Dieses extreme Weitwinkel-Objektiv sorgt für starke Verzerrungen. Mit dessen Hilfe kannst Du ein Motiv aus extrem kurzem Abstand fotografieren und dennoch viel Umgebung erfassen. (Foto: © Angelika Prösser)

Die Anschaffung eines „Fischauges“ ist aber hauptsächlich für FotografInnen sinnvoll, die sich auf eine bestimmt Art von Fotos spezialisiert haben. Aber wenn Du günstig gebraucht, an ein Fisheye heranzukommen: Zugreifen! 

Zoomobjektiv oder Festbrennweite?

Es gibt gute Gründe für eine Festbrennweite. Es ist u. a. die höhere optische Qualität. Daraus resultieren wesentlich geringere Abbildungsfehler wie Verzeichnung und Farbsäume. Darüber hinaus sind viele Festbrennweiten lichtstark, d. h. Du kannst auch bei geringem Licht und in Innenräumen problemlos aus der Hand fotografieren. Die große Blendenöffnung sorgt zudem für eine geringe Schärfentiefe.

Gegen eine Festbrennweite spricht dagegen die geringe Variationsmöglichkeit in Bezug auf den Bildausschnitt. Diesen kannst Du nur verändern, in dem Du Dich selbst im Raum bewegst. Das ist gerade bei spontanen und unbemerkten Porträts ein großes Problem. Deshalb empfehlen wir Dir bei Deinen ersten „Gehversuchen“ zunächst ein Zoomobjektiv mit einer Brennweite von beispielsweise 25 bis 105 mm einzusetzen. Damit deckst Du die wichtigsten Brennweiten in der Porträtfotografie ab. Nach und nach kannst Du immer noch Deine Fotoausrüstung durch die eine oder andere Festbrennweite ergänzen. Gib immer einem lichtstarken Objektiv mit eingebautem Bildstabilisator den Vorzug. Sie sind zwar teuer, aber die Investition lohnt sich, wenn Du Deine Bildergebnisse siehst. 

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BUCHTIPP

Geld verdienen mit eigenen Fotos

 

 

Robert Kneschke zeigt Dir in diesem  unterhaltsamen Buch, was ein gutes, d. h. ein gut verkäufliches, Fotos ausmacht und wie Du dieses bestmöglichlich verkaufen kannst.

 

Das Buch ist bei unserem Shoppartner, dem mitp-Verlag, erschienen und kostet 29,95 Euro.

PRODUKTEMPFEHLUNG

Neu von Novoflex:

Dreieckstuch zur Beschwerung für TrioPod

 

 

Das Dreieckstuch (35×35×35cm) lässt sich mit einstellbaren Klettbändern (4-15cm) von allen Beinen abspannen und mit Ausrüstungsgegenständen, Steinen, Sand, etc. beschweren um das Stativ zusätzlich zu stabilisieren.

 

Bestellcode: TRIO TC
Preis: € 19,90

PORTRÄTFOTOGRAFIE


(Bild: Thomas Zehnder)


Wie Dir tolle Porträts gelingen – auch zur Karnevalszeit, was es vor einem Shooting zu tun gibt, worauf es in Bezug auf den Umgang mit Deinem Modell, auf Equipment und Licht(technik) ankommt, erfährst Du bei uns, darunter auch ein Profi-Tipp von Robert Sanders. Mehr ->

KINDER- UND JUGENDFOTOGRAFIE


Beim Spielen, Krabbeln, mit den Geschwistern streiten oder auch beim Essen entstehen wunderschöne Motive, die Du einfach festhalten solltest. Wie Dir das mit kleineren und größeren Kindern draußen, bei Dir zu Hause oder im Studio am besten gelingt. Mehr ->

BUCHTIPP

 

2012 hat Marion Hogl ein Fachbuch zum Thema Porträtfotografie veröffentlicht (erschienen im Vierfarben Verlag) . Derzeit arbeitet sie an einem weiteren umfangreichen Werk zu allen Themen der Fotografie. Es erscheint 2014. Genauere Infos zum Fachbuch bekommst Du bei unseren Buchtipps. Bestellen kannst Du es hier

 

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(Quelle: foto morgen)

 

foto morgen steht für Fotozubehör für professionelles Fotografieren. Ob Blitzauslöser, Reflektoren, Objektive, Taschen, Stative oder spezielles Equipment für die Makrofotografie: Das alles und vieles mehr findest Du bei foto morgen. Der Fotofachhandel aus dem Ruhrgebiet bietet ein breites Sortiment an hochwertigem Fotozubehör und Studioequipment für Deine persönlichen Bedürfnisse und für alle gängigen Kameras. Ausgeliefert werden die Qualitäts-Produkte zu fairen Preisen übrigens nach ganz Europa.


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