Perfekte Rahmung von Kunstwerken wirkt wertsteigernd

 

Viele Menschen betrachten den Rahmen als ein Dekorationselement, der zum Stil der Wohnungseinrichtung passen sollte. Das wird seinen vielfältigen Funktionen aber nicht gerecht. Der Rahmen ist ein wesentlicher Bestandteil des künstlerischen Ausdrucks und wirkt sich nicht unwesentlich auf den Wert eines Objektes aus. Schlichte Rahmen unterstreichen die formalen Aspekte des Kunstwerkes - die Farben, den Pinselduktus aber auch die Ausleuchtung einer Fotografie. Opulente Rahmen können dagegen ein Werk vervollkommnen und bewusst eine weitere Betrachtungsebene einziehen.

 

Foto: Palmen-Aquarell von Patricia Winter

 

Die Farbe der Rahmenleiste ist nicht zu unterschätzen. Ein dunkler Rahmen verstärkt die Leuchtkraft der Farben und isoliert ein Bild im größeren Maße von seiner Umgebung als ein vergleichsweise heller Rahmen. Kunstkenner sehen sofort, ob der Rahmen mit dem Kunstobjekt eine harmonische Einheit bildet und die Wirkungsabsichten des Künstlers widerspiegelt. 

 

Auch der Zuschnitt des Passepartouts spielt eine wichtige Rolle. Besonders nach innen schräggeschnittene Passepartout-Kanten verstärken die perspektivische Tiefenwirkung, die ein Künstler beispielsweise bei Landschaftsmotiven erzielen möchte. Des Weiteren verleiht die Verwendung eines Passepartouts dem Bild mehr Raum zur Wirkung. In Ausstellungen mit mehreren gleichgroßen Rahmen kann ein Künstler unterschiedliche Bildgrößen mit einem Passepartout ausgleichen und sich für verschiedene Hängungsarten, wie z. B. für eine Raster- oder Linienhängung, entscheiden.

 

Foto: Fotoausstellung "Into the Light" von Tom Jacobi

 

Rahmen von höhster handwerklicher Qualität

Kunstliebhaber schätzen nicht nur das Know-how der Profis in Bezug auf Rahmengestaltung und optimale Präsentation der Kunstwerke in Ausstellungen, sondern auch die fantastische handwerkliche Qualität der knapp 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von HALBE-Rahmen. In der Manufaktur wird nichts dem Zufall überlassen. Die bündige 45 Grad Gehrung der Profilleisten ist aufgrund sorgfältigster Handarbeit kaum sichtbar – geschweige denn fühlbar. Bei der Auswahl von Holzrahmen wird genau auf die Maserung aller vier Leisten geachtet, damit ein optimaler Gesamteindruck garantiert ist.

 

Auch das Thema „Rahmenstabilität“ ist ein Steckenpferd der Profis – besonders bei Kunstobjekten im XXL-Format. Bei der Hängung eines Kunstwerkes darf sich niemals die obere Rahmenleiste aufgrund des Gesamtgewichtes des Bildes durchbiegen. Alle Rahmen der Qualitätsmanufaktur werden grundsätzlich mit einer stabilen Rückwand ausgeliefert, damit eine gute Planlage des Kunstobjektes zu jeder Zeit gewährleistet ist. Sauber zugeschnittene Passepartouts aus gleichmäßig strukturiertem Museumskarton sind genauso selbstverständlich für das Team, wie die Verwendung hochwertiger Gläser, die am Besten entspiegelt sind.

 

 

 

Der Rahmen gewährleistet Schutzfunktionen

Von größter Wichtigkeit bei der Auswahl der Rahmung ist für jeden Kunstliebhaber der Schutz des Originals. Jeder Transport und jede Bewegung eines Bildes birgt Risiken und könnte das Original beschädigen oder gar ganz zerstören. Darüber hinaus muss es vor Berührung, schädlichen UV-Strahlen, Staub und ggf. vor Diebstahl geschützt werden. Die Qualitätsmanufaktur HALBE-Rahmen kennt Dank jahrelanger Erfahrungen die genauen Anforderungen an einen Rahmen für wertvolle Unikate.

 

Seit über 60 Jahren fertigen die Profis für nationale und internationale Kunstsammler, Galeristen, Museen, öffentliche Einrichtungen, Industrieunternehmen aber auch Privatpersonen Rahmen, die in der Größe und Beschaffenheit so verschieden sind, wie die Künstler selbst.  Jede Rahmung wird nach den genauen Wünschen und Anforderungen der Kunden vorgenommen – egal, ob es sich um ein wertvolles Gemälde, eine Fotografie, einen Holzschnitt oder eine besondere Briefmarke handelt.

 

Konservatorische Aspekte

Grundsätzlich ist bei der Rahmung auf konservatorische Aspekte zu achten, d. h. Passepartouts, Auflage, Rückwand und Karton müssen säurefrei und alterungsbeständig sein. Alle verwendeten Materialien sollten den hohen Standards der nationalen und internationalen Güteklasse zum Messen der Alterungsbeständigkeit entsprechen. HALBE-Rahmen verwendet daher ausschließlich zertifizierte Passepartouts in Museumsqualität von Klug Conservation. Auch sämtliche Montagematerialien müssen säurefrei und jederzeit wieder ablösbar sein, da sie sonst mit der Zeit schwere Schäden an den Werken bis hin zu Verfärbungen verursachen können. Darüber hinaus sollte ein gerahmtes Kunstwerk niemals über eine Heizung, einen Luftbefeuchter oder im Einflussbereich von Zugluft aufgehängt werden. So wird der Zustand des Werkes gesichert und sein Wert erhalten.

 

Kunstkenner wissen um die Wertsteigerung einer professionellen Rahmung

Die perfekte Rahmung von schützenswerten Grafiken, Gemälden, Fotografien und Lithografien ist das A und O und beeinflusst die Wahrnehmung des Betrachters subjektiv. „Die Wertigkeit des Rahmens überträgt sich auf das Kunstwerk und wirkt sich oftmals um ein Vielfaches des Rahmenpreises positiv auf den Wert des Bildes aus. Schlecht verarbeitete Rahmen fallen dem Kenner sofort negativ auf“, betont David Halbe, Geschäftsführer der HALBE-Rahmen GmbH.

 

Kunstliebhaber aus der ganzen Welt vertrauen ihnen ihre Werke an. In jüngster Zeit haben sie u. a. die Palmen-Aquarelle der Künstlerin Patricia Winter und die imposanten Landschaftsfotografien „Into the Light“ von Tom Jacobi gerahmt. Auch der Schweizer Fotograf Gian Giovanoli hat seine aktuellen Arbeiten von den Profis rahmen lassen, die aktuell in seinem Atelier in Pontresina zu sehen sind. Wann immer eine intelligente und sichere Rahmenlösung erforderlich ist, wird HALBE zu Rate gezogen.

 

 

BUCHTIPP

Taschen 

 

 

Angesichts der täglichen Horrormeldungen aus Afrika vergisst man leicht, dass es auch dieses andere Afrika noch gibt: das Afrika spektakulärer Landschaften, geschäftiger, moderner Städte, gelebter Traditionen und einer faszinierenden Tierwelt

 

Nach dem Vorbild des monumentalen In 125 Jahren um die Welt präsentiert dieser BandBerichte und Fotorepor- tagen aus den Archiven von National Geographic und lädt zu einer Reise ein, die von Kairo bis Kapstadt führt.

 

Ein fantastischer Bildband vom Taschen Verlag, der Dir die Schönheit des Landes zeigt und Dich mit auf eine erlebnisreiche Reise nimmt. 

 

Das Buch kannst Du hier für 50,-- Euro bestellen. 

 

 

 

 

AUSSTELLUNGSTIPP

WestLicht, Wien

 

Vivian Maier

Street Photographer

 

Ort: A - Wien 

bis: 19. August 2018

 

Die Entdeckung des Werks von Vivian Maierschlug 2009 ein wie eine Bombe. Die Geschichte der bis dato völlig unbekannten Fotografin, die sich ihren Unterhalt zeitlebens als Kindermädchen verdient hatte und deren Archiv auf einer Zwangsauktion eher zufällig in die Hände eines jungen Sammlers geraten war, begeisterte die Öffentlichkeit weit über die klassischen Fotozirkel hinaus.

 

 

WestLicht holt die Arbeiten der US-amerikanischen Fotografin (1926–2009) mit väterlichen Wurzeln in der k.u.k. Monarchie zum ersten Mal nach Österreich. Postum und gleichsam über Nacht wurde Vivian Maier zum Star, in einem Atemzug genannt mit Größen wie Henri Cartier-Bresson, Robert Frank, Lee Friedlander oder Diane Arbus. 

 

Tatsächlich wirken viele ihrer seit den 1950er-Jahren in den Straßen von New York und Chicago entstandenen Arbeiten wie unmittelbare Klassiker. Mit ihrem Gespür für den Moment und ihren souveränen Kompositionen beansprucht 

 

Mehr über diese fantastische Ausstellung von Vivan Maier erfährst Du hier.


 

 

 

Die volle Ausstrahlungskraft entfalten Bilder im XXL-Format

HALBE-Rahmen fertigt hochwertige individuelle Bilderrahmen für den großen Auftritt

 

Vor 20 Jahren waren Bilder im Format 70 x 100 cm schon groß und wurden sehr bewusst ins Rampenlicht gesetzt. Heute ist ein Gemälde oder eine Fotografie im Format 120 x 140 cm gang und gäbe. Der Trend geht sogar zu noch größeren Formaten. Bedeutende Künstler, Architekten, Gestalter, Ausstellungsmacher und auch Ladenbauer haben ein großes Qualitätsbewusstsein und wissen um die besondere Präsentationsästhetik von Bildern im XXL-Format. Das Zusammenspiel von Motiv und Farbe bei großen Objekten verleiht jedem Raum einen eigenen Charakter und ist daher ein entscheidendes Element, wenn es um Raumgestaltung geht. Sie können die Atmosphäre komplett verändern und z. B. einem Firmenempfang, Besprechungsraum,  Messestand oder auch einem Wohnzimmer eine besondere Note verleihen

 

Bilderrahmen für den großen Auftritt

Die Auswahl des Formates ist entscheidend für die Aussagekraft und Wirkung eines Bildes. Jeder Künstler versucht einen besonderen Moment in seinem Gemälde oder seiner Fotografie festzuhalten. Im XXL-Format werden diese Momente lebendig – ob als „Solist“ oder mehrteiliges Motiv. HALBE-Rahmen kennt die besonderen Rahmenanforderungen von XXL-Bildern. Neben den gestalterischen Aspekten sollte der Rahmen dem Objekt Schutz bieten und die Hängung erleichtern. Dabei darf das Bild durch die Verglasung und den Rahmen nicht zu schwer werden.

 

Die Qualitätsmanufaktur fertigt sowohl für Museen, Galerien, Sammler, öffentliche Einrichtungen, Industrieunternehmen als auch für Privatleute individuelle XXL-Rahmen bis zum Format 200 x 300 cm. „Besonders durch den Paradigmenwechsel von der analogen zur digitalen Fotografie hat sich die Nachfrage nach großformatigen Panoramaaufnahmen von ambitionierten Hobbyfotografen erhöht“, betont David Halbe, Geschäftsführer der HALBE-Rahmen GmbH. Profifotografen, die seit vielen Jahren mit Großformatkameras arbeiten, wissen das Know-how des Familienunternehmens sehr zu schätzen. Kürzlich hat sich u. a. das Künstlerpaar Daniel und Geo Fuchs ihre großformatigen Bilder für die Ausstellung „Nature & Destruction“ in Classic-Magnetrahmen von den Profis rahmen lassen.

 

Besondere Rahmungsanforderungen

Für die Rahmung von XXL-Bildern bietet HALBE Classic-Magnetrahmen mit Holzleisten bis zum Format 140 x 250 cm oder Aluleisten bis 200 x 300 cm an. Zur Auswahl stehen unterschiedliche kantige und abgerundete Profilgrößen sowie 15 unterschiedliche Farben. Ab einem Format von 120 x 140 cm werden die Objekte nicht mehr mit Mineral- sondern Acrylglas, auch PLEXIGLAS® genannt, gerahmt. Es hat gegenüber Mineralglas vor allem den Vorteil der Unzerbrechlichkeit und eines wesentlich geringeren Gewichtes.

„Für besonders schützenswerte Exponate empfehlen wir, Optium Museum Acrylic-Glas zu verwenden, das einen klaren Blick auf das Motiv durch seine entspiegelte Oberfläche gewährleistet, bruchsicher und kratzfest ist und darüber hinaus vor UV-Strahlung schützt. Es ist die ideale Lösung für ästhetisch anspruchsvolle und zu konservierende Kunstwerke“, so David Halbe.

 

Hängung von XXL-Formaten

Der perfekte Platz für ein Bild im XXL-Format stellt oftmals eine Herausforderung dar – das Objekt muss durch die Tür, das Treppenhaus oder sogar in einem Aufzug passen. Auch die Aufhängung bringt manche Frage mit sich. Die Mitte des Bildes sollte immer auf Augenhöhe platziert sein, d. h. auf einer Höhe von 155 cm, damit zu jeder Zeit ein perfekter Blick auf das Bild gewährleistet ist. Darüber hinaus ist zu beachten, dass ein 200 x 300 cm großes Bild mit einem Alu-Profil und einem 6 mm Optium-Acryglas ca. 70 kg wiegt. XXL-Bilder benötigen daher eine besonders stabile Aufhängung. Eine Montage mit nur zwei Schrauben ist meist nicht möglich, da die Arbeitslast je nach Wandbeschaffenheit nicht ausreichend ist. Oftmals tragen die Schrauben in einer Gasbetonwand lediglich ein Gewicht von ca. 15 kg.

 

David Halbe empfiehlt daher für die Aufhängung von Bildern im XXL-Format Schwerlasthaken mit mindestens fünf Schrauben je Winkel zu verwenden, sodass ein Haken bis zu 75 kg trägt. Für die Markierung der perfekten Höhe sollte ein Linienlaser eingesetzt werden. Um zusätzlich das Herunterfallen des Bildes zu vermeiden, sollte eine Bildsicherung an der unteren Kante des Objektes montiert werden. Die Aufhängung des XXL-Bilderrahmens sollte aufgrund der Größe und des Gewichtes mit mehreren Personen vorgenommen werden.

 

Bei der Montage eines mehrteiligen Motivs sollte darauf geachtet werden, dass die Einzelelemente auf jeden Fall genau in einer Reihe auf Kante angebracht werden und nur einen geringen Abstand haben.

 

 

 

VERANSTALTUNGSTIPP

 

Das LUMIX Festival für jungen Fotojournalismus findet dieses Jahr zum 6. Mal statt, und begrüßt Sie auf dem ehemaligen Expo-Gelände in Hannover.

 

Das Festival zeugt von der Kraft des Fotojournalismus in einer bildorientierten Welt. Es zeigt Bilder, die das Leben der Menschheit in all seinen Facetten kommunizieren und unsere Wahrnehmung von der Welt prägen. Damit trägt es zur Aufklärung und Bewusstseinsbildung bei, rührt Menschen emotional an und lässt sie Anteil nehmen.

 

Mehr Informationen zu dem Festival, dass vom 24. - 26. Juni 2018 stattfindet, findest Du hier.


 

 

AUSSTELLUNGSTIPP

Camera Works 

Make in Berlin 

Datum: ab 26. Mai 2018

 

Gruppenausstellung mit David LaChapelle, Olaf Heine, Ellen von Unwerth, Elliot Erwitt, F.C. Grundlach, Martin Schoeller, Anton Corbijn, u.v.m. 

 

© Ellen von Unwerth / Olaf Heine / Joachim Baldauf

 

Ab dem 26. Mai präsentiert die Galerie CAMERA WORK die Ausstellung »Made in Berlin«. Die Gruppenausstellung umfasst rund 100 Arbeiten von mehr als 20 deutschen und internationalen Fotokünstlern, die sich in ihren Werken mit der Architektur, der Vielfalt der Subkulturen, den berühmten Persönlichkeiten und der Modewelt Berlins auseinandergesetzt haben.

 

Weitere Einzelheiten zu der Ausstellung erfährst Du hier.

 

 

 

Zu jedem Bild passt ein Rahmen – nur welcher?  

Die richtige Auswahl der Rahmung unterstützt die Wertigkeit und Wirkung eines Bildes

 

Rahmungswürdige Motive gibt es genug, egal, ob es sich um ein Gemälde, eine Fotografie, einen Holzschnitt oder eine kleine Briefmarke handelt. Jedes Objekt benötigt die Unterstützung der richtigen Rahmung, damit es an der Wand seine volle Wirkung entfalten kann. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten kleine und große Kunstwerke in Szene zu setzen - von der Materialauswahl der Leisten, der Rahmungsart bis hin zur Verglasung sind dem Kunstliebhaber, Sammler oder Galeristen keine Grenzen gesetzt. In erster Linie dient die Rahmung der optischen Aufwertung eines Bildes und unterstreicht die künstlerische Qualität. Der Rahmen übernimmt eine Begrenzungsfunktion und lenkt den Blick des Betrachters auf die Kunst.

 

Kleine Bilder – große Wirkung

Die Einheit Bild-Passepartout-Leiste ist für eine ausdrucksvolle Rahmung von erheblicher Bedeutung. Besonders bei kleinen Kunstwerken ist Ideenreichtum und ästhetisches Gespür gefragt. „Jeder Kunde ist überrascht, welche Aufwertung ein kleines Bild durch eine fantasievolle und harmonische Rahmung erfahren kann“, sagt David Halbe, Geschäftsführer der HALBE-Rahmen GmbH. Wichtig ist, dass man dem Bild genügend Raum gibt. Es sieht harmonisch aus, wenn die Breite des Passepartoutrandes ca. 10 – 12 % des Maßes der längeren Seite des Rahmens beträgt. Diese Art der Rahmung ist besonders empfehlenswert bei Arbeiten auf Papier.  Es beeinflusst das Sehverhalten, lenkt den Blick und hebt besonders kleine Bilder hervor. Selten ist das Passepartout zu groß, eher zu klein.

 

Früher war der Goldene Schnitt die Faustregel bei der Passepartoutgestaltung – dabei wurde das Bild weit nach oben versetzt. Heute und insbesondere bei modernen Werken wird das Bild mehr mittig oder in der sogenannten optischen Mitte platziert – der untere Rand ist wenige Millimeter breiter als der obere. Die optische Mitte wird von dem Betrachter als angenehm empfunden und verhindert, dass das Kunstwerk optisch nach untern wegläuft. Beeinflusst durch Instagram und Pinterest werden moderne quadratische Motive mittig platziert.

 

Bei der Farbauswahl (Passepartout eine Nuance dunkler als das Papier) und Oberflächenstruktur des Passepartouts ist ebenfalls größte Achtsamkeit gefragt. Beides soll die Strahlkraft eines Bildes verstärken. Mehrfachpassepartouts sind eine gute Wahl, um in mehreren Stufen den Blick zum Motiv zu lenken. HALBE-Rahmen verwendet ausschließlich zertifizierte Passepartouts in Museumsqualität von Klug Conservation, die säurefrei und alterungsbeständig sind. Alle Passepartouts werden millimetergenau zugeschnitten. Ein sorgfältig durchgeführter Schrägschnitt der inneren Kanten vermittelt eine gewisse Tiefe und meidet Schatten.

Frei schwebende Rahmung: Der absolute Hingucker

Bilder können flächenbündig oder mit Passepartout gerahmt werden. Der absolute Hingucker insbesondere bei Kunstwerken auf strukturierten oder welligen Papier ist eine frei schwebende Rahmung, d. h. das Bild ist kleiner als der Rahmen und schwebt mit einem zusätzlichen Abstand zur Rückwand in einem Distanzrahmen. Durch eine rückseitige Fixierung des Bildes wird die Illusion des Schwebens erzeugt. Durch diese Präsentationsart ist z. B. gewährleistet, dass das gewellte Papier von Aquarellen oder die besonders gestalteten Ränder einer Briefmarke perfekt zur Geltung kommen. Auch Drucke, Fotos, Kreide- oder Pastellzeichnungen können durch den entstehenden Tiefeneffekt in Szene gesetzt werden.

 

Die Leiste: Der Charakter der Bildpräsentation

Auch die Auswahl der richtigen Leiste ist eine Kunst für sich und will wohl überlegt sein. Dabei ist in erster Linie das Motiv entscheidend. Des Weiteren gehört zur Überlegung, wo das Bild später seinen Platz finden soll. Zu Hause richtet man sich eher nach der Einrichtung. In öffentlichen Räumen wird meist eine neutrale Leistenfarbe bevorzugt. Generell dürfen Bilderleisten für kleine Objekte niemals zu breit und mächtig sein. Bei großen Kunstwerken darf der Rahmen schon eher opulent und manchmal auch kräftig sein. Der Rahmen sollte aber niemals mit dem Bild konkurrieren. Er ist für das Bild „Bühne und Körper“ zugleich.  „Ein leicht wirkendes, helles Bild wird schnell erdrückt, wenn die Leiste zu massiv ist. Dagegen wirkt es edel, wenn es mit einer schmalen, dezenten Leiste gefasst wird. An Oberflächen bieten sich dazu helle Varianten, wie z. B. Weiß, Silber, Aluminium oder Naturhölzer, an. Schwarz würde wie ein Fremdkörper wirken. Kräftige Schwarz-Weiß-Fotografien sehen dagegen perfekt dunkel gerahmt aus“, weiß David Halbe aus Erfahrung zu berichten.  „Im Wissensbereich auf unserer Homepage zeigen wir allen Interessierten, wie die einzelnen Präsentations- und Montagearten von Kunstwerken in Rahmen wirken.“

 

Daniel und Geo Fuchs präsentieren ihre Großbild-Fotografien in dezenten Alu-Profilen

Vom 9. Juni bis 14. Juli 2018 findet in der Galerie Braunbehrens in Stuttgart die Ausstellung „Nature & Destruction“ des Künstlerpaares Daniel und Geo Fuchs (www.daniel-geo-fuchs.com) statt, die für ihre faszinierenden Aufnahmen mit der Großbildkamera bekannt sind. Das Besondere an dieser Werkserie ist der Einsatz einer neuen Technologie. Eine von Google und der Nasa entwickelte Roboterkamera lieferte das Einzelbildmaterial, das sie in einem besonderen Verfahren zu Großbild-Fotografien zusammenstellten. Die entstandenen Bilder sind einzigartig in der Farbgebung und weisen eine extreme Bildschärfe auf, wodurch die Betrachtung besonders realistisch wird.

 

Die Künstler entschieden sich für eine flächenbündige Rahmung mit dem Conservo-Magnetrahmen, der eine bequeme Rahmung von oben gewährleistet. Neben den gestalterischen Aspekten haben sie sich wegen der stabilen und bis ins kleinste Detail durchdachte Konstruktion für die „XL“-Magnetrahmen entschieden. Die Rahmen verfügen u. a. über spezielle Streben zur Aussteifung der Rahmenrückwand – ein im wahrsten Sinne des Wortes (un)sichtbarer Vorteil bei der Hängung von Arbeiten, die aus mehreren gerahmten Bildern zu einem großen Bild ohne Abstand zusammengefügt werden. Die Qualität zahlt sich nicht nur bei der Einrahmung aus, sondern auch für den Betrachter in der Ausstellung.

 

Das verwendete Rahmenprofil ist Alu 18, schwarz matt eloxiert und rechtwinklig in der Formgebung. Das besonders edle und schlichte Design der Rahmen fügt sich ideal in die präsentierten Objekte ein und bietet den Werken eine optimale Bühne.

 

 

 

BUCHTIPP

Prestel Verlag 

 

Barack Obama

Bilder einer Ära (deutsche Ausgabe)

Fotograf: Pete Souza

 

Bilder eines Hoffnungsträgers

Als Barack Obama am 10. Januar 2017 seine letzte Rede als amerikanischer Präsident hielt, verabschiedete er sich mit den Worten, die das Motto seiner Amtszeit waren: Yes, we can! Dieser Satz ist zum geflügelten Wort geworden und die achtjährige Präsidentschaft des ersten Afroamerikaners im Weißen Haus erscheint angesichts der Turbulenzen um seinen Nachfolger fast als eine goldene Zeit. 


Der bekannte Fotojournalist Pete Souza hat Obama über mehr als 12 Jahre vor und hinter den Kulissen der Politik begleitet. Ob im Wahlkampf oder auf Staatsbesuch, ob offiziell auf dem roten Teppich oder im Lift allein mit seinen Töchtern: Souzas Bilder aus nächster Nähe zeigen einen sympathischen, trotz allem Druck erstaunlich locker und gut gelaunt auftretenden Mann, der sich dennoch nie anbiedert oder die Würde seines Amtes verrät. Dem Fotografen ist ein sehr persönliches Porträt gelungen, im Wechselspiel aus Nähe und Distanz, großer Weltpolitik und familiärer Wärme.

 

Pete Souza hat zusammen mit dem Prestel Verlag einen wunderschöner Bildband ausgearbeitet, den wir Euch nur wärmstens an Herz legen können. Er ist für 42,-- Euro im Buchhandel erhältlich oder direkt beim Verlag.

 

 

BRANCHENNEWS

25 Jahre digit!

 

Herzlichen Glückwunsch! 

 

 

In diesen Tagen feierte Roland Franken mit seinem Team 25jähriges Jubiliäum der Fotofachzeitschrift digit!. Wir gratulieren dem Verlag recht herzlich zu 25 Jahre interessanter Berichtserstattung. 

 

Das Magazin hat sich in der Branche als Profi-Magazin für digitale Fotografie etabliert. Wir können Dir nur empfehlen, einen Blick auf die Homepage zu werfen, damit Du Dir ein eigenes Bild verschaffen kannst. Es lohnt sich!

 

 

 

Glas ist nicht gleich Glas  

Mit der richtigen Glaswahl wird jedes Kunstwerk zu einem wahren Hingucker

 

Mit dem passenden Rahmen ein Hingucker über Generationen

Es gibt viele Gründe ein Bild, eine Fotografie oder Grafik zu rahmen. Erst durch eine individuelle Rahmung und Verglasung kommt jedes Kunstwerk an der Wand oder auf dem Sideboard richtig zur Geltung und kann über Generationen im ursprünglichen Zustand erhalten werden. Die Auswahl des Glases spielt dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle. Es schützt das Bild nicht nur vor Beschmutzung, mechanischer Beschädigung, Klima- und Lichteinflüssen, sondern sollte auch eine originalgetreue Darstellung der Farben garantieren und über gute Antireflex-Eigenschaften verfügen.

 

Das richtige Bilderrahmen-Glas für den perfekten Durchblick

Jeder kennt die Situation, dass das einfallende Licht unangenehme Reflexe und Spiegelungen auf dem Bild verursacht. Mit der richtigen Wahl des Bilderrahmen-Glases kann dieser Effekt vermieden werden. „Glas ist nicht gleich Glas“, weiß David Halbe, Geschäftsführer der HALBE-Rahmen GmbH, zu berichten HALBE-Rahmen führen daher eine Vielzahl an unterschiedlichen Glasqualitäten internationaler Glashütten, wie z. B. der SCHOTT AG oder Tru Vue Inc.

 

Acryl- oder Mineralglas

In erster Linie unterscheidet man bei der Wahl der Verglasung zwischen Acryl- und Mineralglas. Acrylglas, oft auch PLEXIGLAS® genannt, hat gegenüber Mineralglas vor allem den Vorteil der Unzerbrechlichkeit und eines wesentlich geringeren Gewichts. Es ist weicher als mineralisches Glas und dadurch kratzempfindlicher. Acrylglas sollte folglich nur mit einem antistatischen Reinigungsmittel für Kunststoffe gepflegt werden. HALBE verwendet ausschließlich 3 mm starkes PLEXIGLAS® der Evonik Röhm GmbH. Es wird bevorzugt bei Tourneeausstellungen eingesetzt, wo die gewichtsbezogene Transportersparnis und die Bruchsicherheit die höheren Anschaffungskosten rechtfertigen.

 

Mineralglas hat andererseits gegenüber Kunststoffglas den Vorteil, dass es preiswerter, luftdicht, säurebeständig und pflegeleichter ist, weil es eine wesentlich härtere unempfindliche Oberfläche besitzt. Ein grundsätzlicher Nachteil ist jedoch das höhere Gewicht und die leichte Zerbrechlichkeit. Deshalb haben alle Gläser von HALBE auch mindestens eine Stärke von 2,5 mm und sind somit im Vergleich zu handelsüblichen 2,0 mm starken Scheiben stabiler.

 

Verschiedene Glasarten für optimalen Schutz und Präsentation

HALBE-Rahmen führt unterschiedliche Glasqualitäten höchster Güte für unterschiedliche Anforderungen, ganz gleich, ob Normal-, Weiß-, Museums- oder Sicherheitsglas gewünscht ist. Die Glasqualitäten unterscheiden sich im Wesentlichen in ihrer Farbwiedergabe, Bildbrillanz, Reflektion, UV-Beständigkeit sowie konservatorischen Eigenschaften. Normalglas bietet HALBE-Rahmen in einer Stärke von 2,5 mm sowohl in matt als auch in glänzend an. Es eignet sich besonders für die Rahmung von Kunstwerken ohne große Ansprüche an UV-Schutz, Sicherheit und exzellente Bilddarstellung.

 

Der „Allrounder“ ist Weißglas, das durch eine sehr gute Farbwiedergabe und unvergleichliche Transparenz Kunstwerke optimal zur Geltung bringt. Für die Ansprüche der konservatorischen Rahmung empfiehlt sich das entspiegelte Museumsglas, das eine originalgetreue Darstellung der Fotos, Gemälde oder Lithographien mit einer hervorragenden Konturschärfe und beeindruckenden Kontrasten bei einem UV-Schutz von 82 Prozent garantiert. „Für besonders schützenswerte Exponate empfehlen wir, Optium Museum Acrylic-Glas zu verwenden. Es ist ein Acrylglas, das entspiegelt, bruchsicher und kratzfest ist und darüber hinaus vor UV-Strahlung schützt. Es ist die ideale Lösung für ästhetisch anspruchsvolle und zu konservierende Kunstwerke“, betont David Halbe.

 

Meisterhafte Bildverglasung

In der Manufaktur von HALBE-Rahmen wird nichts dem Zufall überlassen. Beste Qualität kombiniert mit hochwertiger Verarbeitung sind das A und O für das mehr als 50-köpfige Team. Jeder Rahmen und jede Verglasung werden am Produktionsstandort in Kirchen in Rheinland-Pfalz nach den höchsten Qualitätsstandards gefertigt, egal, ob es sich um ein Standardmaß oder eine Sonderanfertigung handelt. Die Glaskanten werden grundsätzlich zur Vermeidung von Schnittgefahr und Abplatzen geschliffen. Vor dem Einsetzen in einen Rahmen oder der Einzelversendung wird jede Glasscheibe gewaschen und in einem speziellen Verfahren getrocknet.

 

Mit Fotografien zurück zur Natur

Vor geraumer Zeit präsentierte das Phillips in London (www.phillips.com) die Ausstellung „Down to earth“ von dem renommierten Fotografen Denis Piel (www.denis-piel.com). Gezeigt wurden über 40 Fotografien, die thematisch alle das nachhaltige Leben in der Natur behandeln. Bei der Rahmung lag Denis Piel besonders am Herzen, das die Rahmen die gradlinige und schlichte Darstellung der beeindruckenden Fotografie unterstützt und die Farbwiedergabe und Bildbrillanz nicht durch Reflexe auf dem Glas gestört werden. Denis Piel entschied sich daher für das einseitig feinmattierte Weißglas. Die unvergleichliche Transparenz – ohne Farbverfälschung – bringt Kunstwerke optimal zur Geltung und im Vergleich zu anderen matten Gläsern

AUSSTELLUNGSTIPP

Vincent Peters

 

Datum: 24. März bis 20. Mai 2018

Ort: Camera Work, Berlin

 

Fotos: Vincent Peters

 

Die Ausstellung gibt einen Einblick in das beachtliche Schaffenswerk von Vincent Peters, der zu den führenden deutschen Model- und Aktfotografen der Gegenwart gezählt wird.