Kinder- und Jugendfotografie

 

 

Kinder für das Fotoshooting motivieren

 

Wenn man Menschen fotografiert, ist das Motivieren des Modells wohl DER entscheidende Faktor, um zu außergewöhnlich guten Ergebnissen zu kommen. Wie man am besten Kinder für das Fotoshooting motiviert, erklären u. a. Jens Brüggemann und Leonie Ebbert in ihrem Buch „Babys und Kinder fotografieren“.

 

Kinder haben nicht immer, und wenn, dann nur für kurze Zeit Lust, fotografiert zu werden. Deine Aufgabe ist es daher, die Kleinen für das Fotoshooting zu begeistern! Damit dieses überhaupt stattfindet und damit es nicht nach nur wenigen Minuten wider vorbei ist. Wie bei allen Bereichen der Fotografie von Menschen ist dieses Motivieren daher entscheident, um wirklich gute Fotos machen zu können.

 

Gestalte daher das Fotoshooting spielerisch, z. B. als sei es ein neu erfundenes und sehr spannendes Spiel. Baue einen Tanz ein, spiel Verstecken, raufe mit den Kleinen oder mach Turnübungen. Das Kind soll das Shooting in spaßiger und guter Erinnerung behalten. Aber vergesse dabei nicht, zwischendurch hin und wieder den Auslöser zu drücken!

 

Aufmerksamkeit wecken

Wenn Du das Kind partout nicht dazu bewegen kannst, in die Kamera zu schauen, setze ein kleines Kuscheltier oder ein anderes spannendes Spielzeug auf die Kamera oder auf das Objekt. So wird der Blick des Kindes in Richtung der Kamera geführt. Es wird verwundert sein, was das Kuscheltier da oben macht, und mit großen erstaunten Augen hinschauen. 

 

Eine Alternative zur Verwendung des Kuscheltieres als Blickfang ist, Laute zu erzeugen, die die Aufmerksamkeit des Kindes mit Sicherheit wecken werden, denn ein Kleinkind geht Geräuschen nicht zur dem Gehör, sondern auch mit dem Blick nach. Um Geräusche zu erzeugen, verwende wahlweise eine Rassel oder ein Glöckchen, mit dem Du über der Kamera rappelst. Wenn Du in der Schnelle nichts zur Hand hast, benutze einfach Töne, die Du mit den Mund erzeugst (z.B. pfeifen, schnalzen, miauzen, etc.).

 

Bei Kindern unter zwei Jahren ist es oftmals besser, wenn Du hinter der Kamera ein Lied singst – am besten eines, das Dir bekannt ist. Sie reagieren darauf mit dem Blick zur Kamera und fast immer mit einem Lachen. Es wird gespannt zuhören und Dich dabei vergnügt anschauen. Das Singen hat den Vorteil, dass es abwechslungsreicher ist und die Aufmerksamkeit des Kindes für längere Zeit fesselt – im Gegensatz zu einem immer gleichbleibenden eintönigen Geräusch, das schnell langweilig werden kann.

 

Pausen einlegen

Gönne dem Kind zwischendurch auch mal eine kleine Verschnaufpause. Biete etwas zu trinken oder zu naschen an. Danach wird mit neuem Elan weitergemacht. Achtung: Pause nicht zu lang machen.

 

Lobe das junge Modell

Bestätige das Kind in dem, was es macht, und loben es so oft wie möglich. Das Kind fühlt sich selbstsicher und wird so von Foto zu Foto motivierter. 

 

 

Interesse wecken

Zeige dem Kind zu Beginn der Aufnahmen die Kamera, lassen es durch den Sucher schauen und erlaube ihm, ein Foto vom Lieblingsteddy zu machen. Das Kind versteht dadurch, worum es geht, und sein Interesse ist geweckt. Häufig jedoch finden die Kinder sofort Gefallen an der neuen Aktivität und wollen nur noch selber fotografieren.

 

Eltern nachahmen

Gebe dem Kind etwas aus Mama´s Handtasche oder Papa´s Werkzeugkasten, die es sonst nicht bekommt – natürlich keine gefährlichen Dinge. Verbotene Dinge sind etwas Neues und dadurch immer besonders interessant für das Kind. Gebe dem kleinen Mädchen z.B. einen Lippenstift. Dabei entstehen die lustigsten Bilder!

 

 

 

IM GESPRÄCH

 

 

Wer sich mit People- und Beautyfotografie sehr gut auskennt, ist Profifotograf Jens Brüggemann. Viele tolle Kinderfotos und Tipps zum Inspirieren hat Jens Brüggemann u.a. in dem Buch "Baby & Kinder fotografieren" aufgeschrieben, das im mitp Verlag erschienen ist. 

 

Wenn Du mehr über Jens Brüggemann und seine Arbeit erfahren möchtes, schau hier.

PRODUKTEMPFEHLUNG

 

Multi-Reader USB 3.0:

Veritables Multitalent für eine optimale Verbindung

 

Der Multi-Reader USB 3.0 von Jobo besticht nicht nur durch sein elegantes und minimalistisches Design. Er kann fast jede Flash Card ohne Adapter direkt auslesen.

 

Der Card-Reader lässt sich fast überall verstauen, um dann, wenn er gebraucht wird, griffbereit zu sein und alles schnell auszulesen – rasend schnell.

 

Wir können Dir das kleine Multitalent für Deine Fotoshooting nur wärmstens empfehlen.

 

UVP: 19,90 Euro

 

PRODUKTEMPFEHLUNG


Fototasche mit Pfiff

mantona Kameratasche Triangel


 

Die mantona Kameratasche ist die erste Wahl für Fotografen, denen der blitzschnelle Zugriff auf ihre Kamera wichtig ist und alles in der Kameratasche vereint wünschen. Mit Extra-Fach zum Unterbringen eines Stativs im Tascheninnenraum.

 

Mehr über die pfiffige Kameratasche erfährst Du hier.

 

 

Kinder- und Jugendfotografie

Zu Hause kinderleicht Baby-Fotos machen und die Kleinen in Szene setzen

 

Frisch Mutter oder Vater geworden? Du willst am liebsten jeden rührenden und witzigen Augenblick festhalten? Schnappschüsse sind toll, und mit diesem Ratgeber werden Deine Baby- und Kleinkind-Fotos echte Schmuckstücke – und haben später einen unschätzbaren Wert.

 

Das Online-Fotolabor www.leinwandfoto.de hat zusammen mit der Profi-Fotografin Conny Ehm (www.conny-ehm.de) aus dem Breisgau die 10 wichtigsten Tipps für schöne Baby-Fotos zusammengestellt. Ob mit der Kompaktkamera, der digitalen Spiegelreflex oder dem Smartphone: mit allen Geräten kannst Du prima Ergebnisse erzielen. Schließlich entwickelt sich ein Kind rasend schnell. Verpasse keinen Augenblick!

10 Tipps in Kurzfassung

 

1. Die Welt aus Kinderaugen sehen

Das wichtigste ist: Begib Dich auf Augenhöhe mit Deinem Kind. So merkst Du, wie der kleine Mensch die Welt sieht. Auf Augenhöhe wird das Kind automatisch zum gleichberechtigten Wesen. Ein Foto aus Erwachsenensicht, lässt das Baby klein und unbedeutend erscheinen. Das ist für die meisten Fotos sicher nicht gewünscht. Also: Hinknien, -setzen oder -legen und die Welt mit Kinderaugen sehen!

2. Sei spontan

Fotos sind besonders authentisch, wenn sie spontan entstehen. Lass Dein Kind einfach so sein, wie es “ist”: am Daumen nuckeln oder Mamas Strickzeug entdecken. Halte Kamera oder Smartphone am besten griffbereit, denn verpasste Momente nachzustellen bringt meist keine guten Fotos. Und: Ungestellte Fotos streichen die Persönlichkeit des Babys am besten heraus.

Die schönsten Fotos bekommst Du zudem, wenn Du Dein Kind kurz vorher gestillt oder gefüttert hast. Oder noch besser, nachdem es ein Schläfchen gemacht hat. Dann ist es entspannt und die Laune ungetrübt. Mach den Test: Fotos von gutgelaunten Babys sind einfach schöner.

3. Halte Dich im Hintergrund

Halte Dich mit der Kamera im Hintergrund. Folge nur langsam den Bewegungen des Kindes. Denn: Kleinkinder sind von Natur aus neugierig. Viele schöne Foto-Situationen scheitern daran, dass das Kind Deine Kamera für hochinteressant hält und danach greifen will. Etwas einfacher wird es, wenn sich eine andere Person mit dem Kind beschäftigt. Dann lässt sich der oder die Kleine weniger vom Fotografen ablenken. Baby mit Mama, Papa, Oma oder Opa sind auch tolle Foto-Motive.

4. Drinnen…

 Egal, ob drinnen oder draußen, überall kann man schöne Kinderfotos machen – wenn Du ein paar Regeln zum Licht beachtest. Wenn Du die Wahl hast, wähle drinnen einen möglichst mit Tageslicht durchfluteten Raum. Versuche hierbei stets, das Licht von der Seite zu haben. Wenn Du das Fenster im Rücken hast, ist die Gefahr groß, dass Du einen langen Schatten wirfst.Natürlich gibt es auch abends schöne Foto-Situationen. Hier gilt die Faustregel: nicht Blitzen! Lieber die Lichtempfindlichkeit an der Kamera erhöhen und aufblenden.

 

5… und draußen

Bei Outdoor-Aufnahmen ist ein bewölkter Himmel gar nicht schlecht. Er erzeugt ein diffuses Tageslicht, dass das Gesicht des Babys weich erscheinen lässt. Vermeide auf jeden Fall die knallige Mittagssonne, sie wirft unschöne Schlagschatten und erzeugt zu scharfe Kontraste. Außerdem tut die starke Sonneneinstrahlung Deinem Kind nicht gut!

 

6. Drittel-Regel

Die Grundregel für die Bildgestaltung ist: das Bild in 3 mal 3 Teile unterteilen und die Motivelemente an den Linien dieses gedachten Rasters anordnen. Solche Fotos werden als besonders harmonisch wahrgenommen. Eine besondere Ruhe strahlt Dein Babyfoto also aus, wenn Du die Drittel-Regelung einhältst, wie im Beispielfoto. Die Platzierung des Hauptmotivs am Rand des Fotos wirkt dagegen dynamisch.


7. Motivideen

Du willst ein bisschen experimentieren und inszenieren? Bitte sehr! Hier ein paar Inspirationen:

  • Babys Füße in Mamas/Papas Hand: winzig neben groß
  • Langzeit-Serie “Unser schlafender Schatz”: mindestens einmal im Monat im Bettchen fotografieren und dem Baby beim Wachsen zusehen. Am besten mit einem Kuscheltier im Bild zum Vergleich
  • Stimmungs-Serie: Freude, Neugier, Geborgenheit… Eine Reihe Spontan-Fotos aus verschiedenen Situationen zu einer Collage zusammenstellen, am besten mit dem Baby in den gleichen Anziehsachen.
  • Sommerspaß im Garten: lachendes Kindergesicht beim Plantschen
  • Kindertreff auf dem Spielplatz oder in der Kita: die Gesellschaft der Kleinkinder. Die anderen Eltern fragen, ob man fotografieren darf und später Bilder teilen.

 

8. Oft auslösen

Für schöne Baby-Fotos gilt: löse lieber zu oft aus als zu selten. Das erhöht die Chance auf Fotos mit einem schönen Lächeln oder einem kecken Blick. Nicht so gelungene Fotos kannst Du später bequem aussortieren. Eine Trefferquote von 10 % ist eine Spitzen-Ausbeute! Die meisten Kameras haben eine Serienbildfunktion. Sie ist besonders geeignet für Aufnahmen von schnellen Bewegungen.

9. Rein- statt rauszoomen

Für Baby- und Kleinkindaufnahmen ist eine Brennweite im Tele-Bereich empfehlenswert, das heißt Brennweite 50 mm (Kleinbild-Äquivalent – das entspricht an vielen Digitalkameras 33 mm) und aufwärts. Da Du Dich als Fotograf ohnehin im Hintergrund hältst, kommst Du ums Reinzoomen nicht herum. Ungeeignet sind Weitwinkelaufnahmen. Sie lassen das Baby verloren in der Umgebung wirken.

10. Handyfotos – Was beachten?

Das Fotografieren mit dem Handy hat den großen Vorteil, dass man es stets zur Hand hat, wenn der oder die Kleine gerade die Waschmaschine inspiziert oder das neue Tier-Puzzle für sich entdeckt hat. In vielen neueren Smartphone-Modellen sind ganz ordentliche Kameras eingebaut. Nachteil ist aber, dass Handykameras häufig eine leichte Weitwinkellinse haben und nur digital (nicht optisch) zoomen können. Gerade bei schlechtem Licht sinkt die Bildqualität dadurch deutlich. 

Außerdem bieten Handys nur wenige Einstellungen: Im Gegensatz zu einer DSLR ist oft kein richtiger Weißabgleich möglich, was besonders bei einer Mischung aus Tages- und Glühbirnenlicht in den Aufnahmen zu bläulich-blasser Haut führt. Mit speziellen Apps kann man dieses Problem jedoch beheben.

 

Die Beispielfotos gefallen Dir?

Die zauberhaften Bilder in diesem Ratgeber stammen von der der Profi-Fotografin Conny Ehm
(www.conny-ehm.de)
.

 

 

 

Für Eilige: die 10 Tipps in Kurzfassung

  1. Auf Augenhöhe mit Baby oder Kleinkind: Auf gleichberechtigter Ebene fotografieren
  2. Spontan: Kamera oder Smartphone griffbereit haben. Verpasste Momente lassen sich kaum nachstellen
  3. Im Hintergrund halten: Baby nicht mit der Kamera ablenken
  4. Drinnen: Tageslicht (Fenster) möglichst von der Seite haben für optimale Ausleuchtung. Nicht blitzen!
  5. Draußen: Bewölkter Himmel bietet weiches Licht fürs Baby-Foto. Mittagssonne vermeiden.
  6. Drittel-Regel für harmonische Bildkomposition: Bild in 3 mal 3 Teile aufteilen und Motiv entlang diesem Raster anordnen
  7. Motiv-Ideen: Babys Füße in Mamas Händen, Stimmungs-Serien, Langzeit-Serien, Sommer-Bilder in Schwimmbad oder Garten: die Möglichkeiten sind unbegrenzt!
  8. Oft auslösen: 10 % gelungene Fotos sind eine prima Ausbeute!
  9. Zoom benutzen: Aus etwas Entfernung heranzoomen: gut für Darstellung der Gesichtszüge. Keinen Weitwinkel benutzen
  10. Handy-Fotos: Zoom nicht ausreizen, da Bildqualität leidet, vor allem bei wenig Licht

 


Kinder- und Jugendfotografie

Kinder im Freien fotografieren

Wenn Du Deine Kinder im Freien fotografieren möchtest, solltest Du daran denken, dass je nach Windstärke und Bewölkung die Lichtverhältnisse schnell wechseln. Und auch die Kids sind draußen viel schneller abgelenkt. Der große Vorteil: Du hast im Freien mehr Platz und kannst auch ein Teleobjektiv einsetzen!

 

Hochnebel oder auch ein leicht bewölkter Himmel eigenen sich besonders, um die Kinder im Freien zu fotografieren. Dann herrscht nämlich sehr weiches, diffuses Licht ohne harte Schatten. Darüber hinaus musst Du Dir keine Gedanken machen, in welche Himmelsrichtung Du fotografierst – Du findest immer nahezu die gleichen Lichtbedingungen. Die Kinder können sind frei bewegen und Du brauchst nur noch auf den richtigen Momenten warten.

 

Prima für Kinderfotos: ein leicht bewölkter Himmel! Nicht so toll: Bei Sonnenschein entstehen "harte Schatten".

 

 

Anders sieht es bei einem wolkenlosen Himmel aus. Bei direktem Sonnenlicht ist es schwierig zu fotografieren, da starke Kontraste vorherrschen. Wirklich gute Fotos gelingen dann nur, wenn Du diese Kontraste milderst, entweder durch den Einsatz von Reflektoren, Diffusoren oder Blitzgeräten. Diese verbessern die Aufnahmebedingungen und helfen, zu optimalen Ergebnissen zu kommen.

 

Generell lässt sich festhalten, dass ein guter Fotograf sich auch bei Aufnahmen im Freien Gedanken über die Beleuchtung seiner Kindermodelle machen muss. Welches Licht für Dich als Fotograf ideal ist, hängt u. a. von der Aufgabenstellung ab, von der konkreten Situation und nicht zuletzt vom individuellen Geschmack.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


PRODUKTEMPFEHLUNG

 

 

Ein Stativ muss vielseitig einsetzbar, robust und leicht zu entfalten sein! Manfrotto setzt mit seinem neuen 190er Stativ Maßstäbe in diesen Disziplinen. Das Stativ ist ein idealer Begleiter, wenn es mit den wilden Kleinen ins Freie zur Fotosession geht. Denn es bringt die nötige Ruhe ins Spiel! Mehr

Tipps für schöne emotionale Kinderfotos

Kinder möchten spielen und die Welt erobern. Sie halten für ein Fotoshooting nicht alle still, selbst wenn Du kurz vor Weihnachten noch ein Foto für die Oma machen möchtest. Bereite daher alles sorgfältig vor – prüfe die Kameraeinstellung, die Lichtverhältnisse, ob Du genügend Kameraakkus hast, etc. Stellen den Kindern ein paar Getränke und auch etwas zum Naschen hin.

 

Bild: C. Pelegrini

 

Generell solltest Du eine Kamera immer einsatzbereit liegen haben, wenn Du Kinder hast.Gut gewappnet für Schnappschüsse bist Du, wenn die Kamera auf Programmautomatik eingestellt ist, damit Du Dich nicht um die richtige Beleuchtung kümmern musst. Hilfreich ist auch der Autofokus, der garantiert Dir ein schnelles scharf stellen.

 

Wenn Dein Knirps schläft, wecke ihn bitte nicht auf, um ein Foto zu machen. Denn Kinder sind garantiert die ersten 30 Minuten quengelig. Fotografiere Deinen Schatz einfach mal im Schlaf. Die frechsten Rabauken, die größten Quälgeister und schimmsten Nervensägen sehen im Schlaf wie keine Engel aus – halte diesen Moment der innigsten Ruhe fest. Besonders Babys lassen sich im Schlaf fantastisch fotografieren. Wichtig ist, bei einem Shooting mit einem Baby, dass der Raum genügend warm temperiert ist und alle Personen, die sich im Raum befinden, ruhig sind und leise sprechen, damit das Baby nicht durch die Geräusche geweckt wird. Vor dem Shooting sollte die Kulisse aufgebaut sowie die einzelnen Bildideen stehen. Damit Du das Baby nur noch von A nach B bzw. von Kulisse zu Kulisse tragen musst.


Wenn Du Kinder fotografierst, solltest Du flexibel sein. Manchmal mögen die Kinder nicht in die Kamera schauen. Kinder finden besonders ihr Spiegelbild interessant. Generell solltest Du Dir ausreichend Zeit nehmen. Ein richtig gutes Foto muss erarbeitet werden. Schaue Dir nach einem erfolgreichen Fotoshooting die Bilder kritisch an. Was hast Du übersehen? Was hätte besser gemacht werden können? Wenn Du etwas lernen und Dich weiter entwickeln willst, solltest Du Deine Fotos analysieren und Fehler aufdecken. Nur aus den eigenen Fehlern lernst Du und machst schnell Fortschritte.

 

Bild: Robin Long


ALLGEMEINE FOTOTIPPS

 

 

Wie man die Kleinen motiviert, sich auf's Fotografieren einzulassen? Welches die notwendigen Basics bei der Ausrüstung sind? Wie man ein Kindershooting optimal vorbereitet? Das Autoren-Duo Jens Brüggemann und Leonie Ebbert verrät es Dir in diesem Buch! Mehr

Kinder-Fotoshooting

Kinder zu fotografieren, ist eine echte Herausforderung. Kinder haben nicht immer, und wenn, dann nur für kurze Zeit, Lust fotografiert zu werden. Deine Aufgabe ist es daher, die Kleinen für das Fotoshooting zu begeistern. Wir können Dir nur ans Herz legen, es spielerisch zu gestalten. Gestalte es z. B. als sei es ein neu erfundenes und sehr spannendes Spiel. Baue in das Fotoshooting einen Tanz ein, spiele verstecken oder mach’ Turnübungen. Zwischendurch immer wieder auf den Auslöser drücken. Du wirst fantastische Aufnahmen von Deinen Kindern erhalten.  

 


Wenn Dein Kind gar nicht in die Kamera schauen will, setze als Blickfang einfach ein Kuscheltier auf die Kamera oder mache Tierlaute
. Dein Kind wird erstaunt sein, woher die Geräusche kommen und große Augen machen.

Bestätige Dein Kind in dem, was es macht und lobe es so oft wie möglich. Sage ihm, was es gut macht! So fühlt sich Dein Kind vor der Kamera selbstsicherer und wird von Foto zu Foto motivierter.


Gönne Deinem Kind zwischendurch eine kurze Verschnaufpause
und biete ihm etwas zu trinken oder zu naschen an. Du wirst sehen, danach geht es mit neuem Elan weiter.

Baue in Dein Fotoshooting Dinge ein, die es sonst unter erzieherischen Gesichtspunkten gar nicht tun darf, z. B. Dinge aus Mamas Handtasche holen oder Papas Werkzeugkoffer auspacken. Gib Deinem Kind einen Lippenstift oder eine Sonnenbrille in die Hand, damit es Mama nachahmen darf. Lasse Dein Kind generell mitwirken. Kinder wollen die Welt erobern.  

Versuche Deine Kinder zusammen zu fotografieren, z. B. indem sie beide eine Sonnenbrille oder Pudelmütze aufsetzen. Achte darauf, dass kein Konkurrenzkampf zwischen den Kindern aufkommt. Die Aufgabe des Fotografen ist es daher, alle Kinder gleichermaßen zu beteiligen und zu loben, damit niemand sich benachteiligt fühlt.

Kinder halten vor der Kamera nicht lange still – egal, wie alt sie sind. Bereite Dein Fotoshooting daher sorgfältig vor, bevor Du Deine Kinder dazu holst:

  • Räume den Hintergrund auf
  • Baue falls notwendig, die Beleuchtung auf
  • Mache vorab ein paar Testfotos, um zu prüfen, ob die Beleuchtung stimmt
  • Überprüfe die Kameraeinstellung
  • Überprüfe, ob die Akkus aufgeladen und die Speicherkarten ausreichend Speicherkapazität haben
  • Lege Fotoutensilien, z. B. Sonnenbrille, Lippenstift, Decke, Mütze, Lieblingsspielzeug, etc. in Griffnähe bereit


Fehler vermeiden

Einer der häufigsten Fehler bei der Kinderfotografie ist, dass wir Erwachsenen aus der „Vogelperspektive“ die Kinder fotografieren, statt uns auf ihre Augenhöhe zu begeben. Gehe daher lieber in die Hocke, wenn Du Deine Kinder ordentlich in Szene setzen möchtest. Die Bilder werden auch interessanter.

Es gibt viele Bildgestaltungsregeln, aber bis Du sie alle im Geiste durchgegangen bist, sind die Kinder schon wo anders. Daher fotografiere Deine Kinder intuitiv sozusagen „aus dem Bauch heraus“. Wichtig in der Kinderfotografie ist, Motive zu sehen, statt im richtigen Augenblick den Auslöser zu drücken.

Fotos sind meistens ausdrucksstärker, je enger der Bildausschnitt gewählt wird. Kinder müssen nicht immer im Ganzen auf dem Foto abgebildet werden. Mache doch mal Fotos, wo nur das Gesicht oder sogar nur eine Gesichtshälfte Deines Kindes zu sehen ist. Du wirst stauen, wie ausdrucksstark die Aufnahmen wirken.

Kinder freuen sich, wenn sie von verschiedenen Personen bei Fotoshooting angefeuert werden. Aber das ist oft hinderlich. Die Aufmerksamkeit des Kindes sollte grundsätzlich beim Fotografen sein, damit es in die Kamera schaut und nicht daran vorbei.

Lege Dich bei dem Fotoshooting nicht auf ein Foto fest. Gerade bei Kindern ist es reizvoll, wenn man verschiedene Fotos aussucht und sie zu einer Serie zusammenstellt. Sie können eine Handlung erzählen oder zeigen Situationen aus verschiedenen Blickwinkeln.


Generell braucht ein gutes Fotos Zeit. Eine Aufnahme sitzt nicht beim ersten Mal. Fotografiere, so lange Dein junges Modell Lust hat. Nimm ausreichend Varianten auf und suchte später am Computer die besten Fotos raus. Sei kritisch bei der Bildauswahl! Was ist gut gelungen? Was hast Du bei dem Fotoshooting übersehen? Wenn Du Dich verbessern möchtest, ist es wichtig, kritisch bei der Bildauswahl zu sein. Nur wer aus den eigenen Fehlern lernt, wird schnell Fortschritte machen!

Kleiner Tipp: Prüfe alle zehn Minuten Deine Kamera, ob die Einstellungen der derzeitigen Aufnahmesituation noch angemessen sind und zu technisch einwandfreie Fotos führen. Mit einem Blick auf dem Display lassen sich alle wichtigen Einstellungen kontrollieren: Weißabgleich, Dateigröße, Autofokusmessfeld, ISO-Einstellung, etc.



Kinder in der eigenen Wohnung fotografieren

In Innenräumen zu fotografieren bedeutet oftmals, dass das vorhandene Licht nicht ausreicht und das Platzangebot begrenzt ist, da die Räume vollgestellt oder zu klein sind. So lange die Kinder noch klein sind, hast Du oftmals kein Problem, Dein Kind oder Enkelkind zu fotografieren. Babys sind meistens mit Schlafen beschäftigt. Da reicht schon eine flauschige Decke oder ein großes schönes Kissen, um das Baby ansprechend in Szene zu setzen.


Sobald die kleinen Racker größer werden, solltest Du gezielt nach Möglichkeiten suchen, wie der Hintergrund des Bildes möglichst ruhig gestaltet werden kann. Es kann vonnöten sein, dass Du dazu das Zimmer etwas umräumst, d. h. nicht alle notwendigen Gegenstände, wie z. B. Vasen, Blumenkübel oder Stühle, in einen anderen Raum räumst. Überlege Dir für die Aufnahme ein klares Farbkonzept, das harmonisch wirkt. Sollte Dein Sofa nicht in Dein Farbkonzept passen, so hilft oftmals schon eine helle Tagesdecke. Gleiches gilt für den Boden, einfach einen Teppich aus einem anderen Zimmer nehmen oder ihn mit einer Decke bedecken. In jeder noch so kleinen Wohnung finden sich ausreichend Ecken, um schöne Fotos aufzunehmen. (Bild: privat)


Für Babys und kleine Kinder bietet sich immer das Bett oder der Fußboden mit einer Decke an. Unsere kleinen Schützlinge liegen hier bequem, während Du von der Stehleiter ein unvergessliches Erinnerungsfotos aus der Vogelperspektive aufnimmst. Denke daran, das Bett frisch zu überziehen. Frische glatte Bettwäsche fühlt sich nicht nur schön an, sondern verleiht dem Foto eine besondere Wirkung. Wenn Du zu einem weißem Bettlaken Deinem Kind ein weißes T-Shirt oder einen weißen Strampler anziehst, verfügt Dein Bild nicht nur über ein harmonisches Farbkonzept sondern die Aussagekraft des Gesichtes wird noch mehr betont.  


Mit relativ wenig Equipment kannst Du wunderschöne Fotos im Haus aufnehmen. Der Einsatz eines Aufhellers wirkt wahre Wunder. Am besten, Du fotografierst sehr nah am Fenster, sodass Du das Tageslicht aktiv mit einbinden kannst. Mit Hilfe eines Reflektors kannst Du das Tageslicht so zurückwerfen, dass Dein Kind quasi von zwei Seiten Licht bekommt – vom Fenster das Tageslicht und vom Raum das reflektierte Tageslicht. Voraussetzung ist, dass es draußen hell ist und die Fenster groß sind. Sollte das nicht der Fall sein, kommst Du um den Einsatz eines Systemblitzgerätes nicht herum.  


Achtung! Beim Einsatz von Systemblitzgeräten ergeben sich in Innenräumen schnell unschöne Schlagschatten im Hintergrund. Es empfiehlt sich, eine Möglichkeit zu suchen, um den Blitz, sofern dieser über einen schwenkbaren Reflektor verfügt, indirekt einzusetzen. Hierfür richtest Du den Reflektor nach dem Prinzip „Eintrittswinkel gleich Austrittswinkel“ gegen eine weiße Wand oder Decke aus, dass das Licht gestreut und damit viele weicher auf dein Kind reflektiert wird. 



Tageslichtporträts

Bei Tageslicht hast Du unbegrenzte Möglichkeiten ein Porträt von Deinen Kindern aufzunehmen. Oftmals haben Einsteiger damit Probleme, denn bei Porträtaufnahmen musst Du nicht nur Deine Kamera richtig einstellen, sondern auch die Position des Models und das Umgebungslicht richtig einsetzen.

 

Hoch- oder Querformat?

Oftmals entscheidet man sich für ein Hochformat, um möglichst viel von der Person auf dem Bild abzulichten. Es erweist sich aber meistens nicht als das Idealformat. Im Querformat hast Du mehr Möglichkeiten, Dein Kind gekonnt in Szene zu setzen. Denke einmal daran, es nicht in der Mitte sondern nach den Regeln des goldenen Schnitts an der Bildseite zu platzieren und etwas Hintergrund in den Bildausschnitt aufzunehmen. Bei diesem Format kann darüber hinaus das Gesicht enger fokussiert werden, welches dadurch beeindruckender wirkt. Im Zweifel probiere beide Format aus. (Bilder: privat)

Blickwinkel

Es ist üblich, Porträts auf Augenhöhe aufzunehmen. Das ist nicht falsch, aber nicht immer der schmeichelhaftestes Blickwinkel. Denke auch mal über einen anderen Blickwinkel nach, z. B. Deine Kinder von oben aufzunehmen. Das Bild wirkt gleich dynamischer, wenn es von einer Position leicht über Augenhöhe Deines Kindes aufgenommen wird. Probiere verschiedene Höhen aus und vergleiche die Resultate am Ende.

Verwendung eines Reflektors

Sonnenlicht gehört bei der Porträtfotografie zu den am wenigsten geeigneten Lichtquellen. Wenn man das Sonnenlicht nicht richtig einsetzt, kann es sehr unschmeichelhafte Wirkung auf das Porträt haben. Wenn z. B. Dein Kind direkt in die Sonne schaut, wird es zum Blinzeln gezwungen, was auf Deinen Fotos nicht sehr schön aussieht. Darüber hinaus ist das starke, direkte Licht nicht schmeichelhaft für die Gesichtszüge, da starke Spitzlichter und dunkle Schatten über das Gesicht verlaufen. Wenn Du für solche Aufnahmen gezielt einen Reflektor einsetzt, werden Deine Porträts grandios. Generell ist die Anschaffung eines Reflektors eine lohnswerte Investition für jeden Porträtfotografen. Einen guten, zusammenklappbaren, tragbaren Reflektor gibt es schon ab 25 Euro.

Trübe Tage eigenen sich manchmal am besten für Porträtaufnahmen. Bei bedecktem Himmel muss Du Dir für Aufnahmen im Freien weniger Sorgen machen, da Du Dich nicht mit dem starken Sonnenlicht herumschlagen musst. Durch den Einsatz eines weißen oder metallischen Reflektors kannst Du das wenige Licht einfangen und auf Dein Modell leiten. Da das Licht von oben kommt, platziere den Reflektor unter Deinem Modell, damit es von unten schön ausgeleuchtet wird. Die Distanz und den Winkel des Reflektors solltest Du ausprobieren, um die erwünschte Lichtintensität zu erreichen. Wenn Du den Hautton warm gestalten möchtest, wähle einen goldenen Reflektor aus. 

Einsatz eines Diffusors

Zwischen der Sonne und Deinen Kindern kannst Du einen Diffusor einsetzen, um das direkte Sonnenlicht zu streuen. Bei hellem, direktem Sonnenlicht können die Aufnahmeergebnisse mit Hilfe des Diffusors stark verbessert werden. Sie bestehen aus einem großen Stofftuch aus lichtstreuendem Material und einem Rahmen. Den Diffusor setzt Du zwischen der Lichtquelle und Deinem Model ein. Du erzielst dadurch, dass sich die Lichtintensität verringert. Es hat eine weiche, schmeichelnde Wirkung auf Porträts. Die meisten Diffusoren sind ziemlich groß und verfügen über verschiedene Streuungsstärken.  



Generelle Tipps zur Kinderfotografie

Eine Bildidee richtig umzusetzen, heißt eine Aussage zu transportieren und den Betrachter zum Schmunzeln oder Nachdenken anzuregen. Bilder, hinter denen eine Bildidee steckt, brennen sich in das Gedächtnis des Betrachters ein und bleiben unvergessen.

 

Nicht immer ist eine Bildidee vonnöten, gerade wenn Du Kinder fotografierst. Denn beim Spielen, Krabbeln, mit den Geschwistern streiten oder auch beim Essen entstehen wunderschöne Motive, die Du einfach festhalten solltest.

Frage Dich aber immer, bevor Du auf den Auslöser drückst, nach der Bildaussage und überlege kurz, ob der gewählte Bildausschnitt korrekt ist
, um die Bildaussage zu vermitteln. Manchmal ist es richtig, dass Du Dich ganz auf die Kinder konzentrierst und sie voll im Bild abbildest. (Bilder: privat)

Egal, ob es die Geburt, der Geburtstag, der erste Schultag, ein Fußballturnier oder die Schwimmmeisterschaft Deines Kindes ist – es sind alles wichtige Meilensteine im Leben Deines Kindes, die Du im Bild festhalten solltest.  

In den ersten Monaten schläft Dein Baby viel. Drücke besonders in dieser Zeit immer mal kurz auf den Auslöser, egal, wo Dein Baby gerade schläft. Du hast Zeit, Dein Baby genau zu fokussieren, Dir den Bildausschnitt zu überlegen und in Ruhe auszulösen – wunderschöne entspannte Aufnahmen werden das Resultat sein. Ab dem fünften Monat können Babys sich umdrehen. Baue daher Deine Kulisse so auf, dass es sich jeder Zeit umdrehen kann.

Bis zu einem Alter von einem halben Jahr lernen die Kleinen, Gegenstände genauer zu betrachten und fangen an, die Erwachsenen nach zu machen. Momente, die sich lohnen, großformatig aufzunehmen. Unser Tipp: Wandere mit Deinem Kind durch die Wohnung und beschränke Dich nicht auf einen kleinen Bereich. Nehme vorher Möbelstücke weg, die beim Fotoshooting stören könnten.  

Mit ca. neun Monaten wird Dein Baby immer mobiler, krabbelt und lernt sich hochzuziehen, um einen kurzen Moment zu stehen. Das Fotografieren wird von nun an für Dich anstrengender. Es funktioniert nicht mehr, dass Du Dein Baby in eine Decke einwickelst und auf dem Sofa hinlegen kannst. Jetzt heißt es „schnell“ auf den Auslöser drücken, denn Dein Kind ist schneller weg, als Du überlegen kannst. Nehme das Fotoshooting in einem lichtdurchfluteten Raum vor, denn nicht alle Ecken sind gleichmäßig beleuchtet, in denen sich gerade Dein Racker befindet. Für das Umsetzen einer Lichtanlage hast Du jetzt keine Zeit.

Wenn Dein Kind das Laufen lernt, schlagen wir Dir vor, mit ihm nach draußen zu gehen. Sei es im dicken Schneeanzug oder im Sommerdress, draußen können sich Kinder frei und unbeschwert bewegen. Der große Vorteil ist hier, dass Du Dir schöne Plätze aussuchen kannst, an denen Dein Racker sich nach Lust und Laune bewegen kann. Wähle ein Teleobjektiv, um den Bewegungsdrang Deines Kindes ausreichend nah einzufangen, ohne ihm im Weg zu stehen.  


Besonders beim Kindergeburtstag gibt es viele schöne Momente, die Du unbedingt im Bild festhalten solltest. Morgens fängt es mit dem Geschenke auspacken an – ungeduldig wird das Geschenkpapier zerrissen. Anschließend gibt es Szenen, wo die Kleinen ganz vertieft mit dem neuen Spielzeug spielen. Später, wenn die Gratulanten kommen, geht es kurze Zeit drunter und drüber. Wenn alle gemütlich am Kaffeetisch sitzen, Kuchen essen und Kakao trinken, sieht die Welt schon ganz anders aus. Fangen die Kinder an zu spielen, ergeben sich viele schöne Momente, in denen Du kaum den Finger vom Auslöser lassen kannst. Wenn alle Gäste weg sind, bleibt nur noch, das Geburtstagskind zu Bett zu bringen und beim Schlafen zu fotografieren, wie es müde und erschöpft, aber glücklich und zufrieden vom Geburtstag träumt. Die Dokumentation des Kindergeburtstages ist ein „Muss“ in der Kinderfotografie.

Bei unseren hektischen Alltag mit den Kleinen sollten wir Familienfotos nicht vergessen. Papa einfach mal in den Arm nehmen oder mit Oma und Opa auf dem Sofa in Büchern blättern
sind Momente, an die wir uns gern erinnern. Aber auch nur die Geschwister gemeinsam auf der Decke beim Kuscheln aufnehmen, sind schöne Erinnerungsfotos.

Wenn Du selbst noch nicht alle Tricks der Porträt- und Kinderfotografie beherrscht, dann lasse ruhig auch mal Fotos von den Liebsten vom Profi anfertigen, denn solche Momente, wenn der Nachwuchs noch ganz neu auf der Welt ist, sind zu kostbar und lassen sich nicht nachholen.


<- Zurück zu: Fototipps


ALLGEMEINE FOTOTIPPS

Canon TS-E 17mm f/4L (Foto rechts, © Canon)


Bei einem gelungenen Porträt ist das richtige Handwerkszeug fast die halbe Miete. Deshalb solltest Du passend zu Deinem Motiv das richtige Objektiv auswählen: Weitwinkel, Normalobjektiv, Telebrennweite, Zoomobjektiv oder Festbrennweite. Wir geben Dir die wichtigen Tipps, damit Du immer das richtige Objektiv zur Hand hast. -> Mehr

MARION HOGL IM GESPRÄCH

 

Wer sich mit Kinderfotografie sehr gut auskennt, ist Profifotografin Marion Hogl. Viele tolle Kinderfotos und Tipps zum Inspirieren lassen und genauere Infos über sie erfährst Du im quucy-Gespräch mit ihr. -> Mehr