Mit Licht modellieren

In der Natur findest Du die unterschiedlichen Lichtbedingungen vor, die von den meisten Fotografen als gegeben hingenommen werden. In vielen Fällen lässt sich aber durch den Einsatz einfacher Mittel eine vorhandene Lichtstimmung durchaus verändern, etwa um mehr Kontrast in die Aufnahme zu bekommen oder harte Schatten abzumildern. So lässt sich die Form, aber auch die Farbintensität des Motivs ganz nach den eigenen Vorstellungen beeinflussen und umsetzen.

Hartes Licht

Direktes Licht aus einer punktförmigen Lichtquelle erzeugt zwar strahlende Farben, aber auch harte, dunkle Schatten und hohe Kontraste. Das macht die Aufnahmen oft unruhig. Folgende Lösungen können die Aufnahme aber trotzdem retten:

-         leichtes Blitzlicht, um die Schatten aufzuhellen

-         einen Reflektor einsetzen

-         einen Diffusor zwischen Lichtquelle und Motiv einsetzen.

 

Weiches Licht

Bei bedecktem Himmel herrscht weiches Licht vor. Das Resultat sind fast schattenfreie Aufnahmen, mit eher pastellig wirkenden Farben. Ist das Licht zu weich gespült, empfiehlt es sich, einen Blitz oder eine andere punktförmige Lichtquelle einzusetzen, um mehr Kontrast in die Aufnahme zu bringen.

 

Streiflicht

Die tief stehende Sonne am frühen Morgen oder am Abend kurz vor der blauen Stunde bringt eine sehr warme und stimmungsvolle Atmosphäre ins Bild. Aber nicht immer trifft sie das Motiv genau an der richtigen Stelle. Auch hier gibt es mehrere Möglichkeiten, doch noch zu einer gelungenen Aufnahme zu kommen. Eine wäre beispielsweise, das Motiv zu versetzen, was aber bei den wenigsten Motiven möglich ist. Weitere Alternativen wären:

-         den Aufnahmestandpunkt verändern

-         warten, bis das Licht an der richtigen Stelle ist

-         das Licht mit dem Spiegel umlenken

 

Gegenlicht

Gegenlichtsituationen können sehr vielfältig sein. Wie man mit ihnen umgeht, hängt dabei sehr vom Motiv ab. Bei zarten, durchscheinenden Objekten wie etwa Blütenblätter kannst Du Gegenlicht sehr schön einsetzen, um die sonst dem Betrachter verborgenen Strukturen der Blätter sichtbar zu machen.

 

Hast Du es eher mit undurchsichtigen Motiven zu tun, sollte Du das Motiv zusätzlich aufhellen. Eine besonders attraktive Variante des Gegenlichts ist die tief stehende Sonne am Abend. Da die Leuchtkraft jetzt nicht mehr so intensiv ist, sind Überstrahlungen nicht zu befürchten. Vielmehr zaubert das Licht, besonders bei Blüten mit feinen Härchen, eine wunderschöne Aura um das Motiv. Ansonsten sind die Mittel der Wahl bei Gegenlicht:

-         Reflektor als Aufheller einsetzen

-         Aufhellblitz

-         Den Aufnahmestandpunkt verändern

 

Seitenlicht

Seitliches Licht betont vor allem die Form eines Objekts. Hierbei kann eine Veränderung des Aufnahmestandpunkts oder auch ein Drehen des Motivs sehr viel bewirken und das Motiv sprichwörtlich in ein neues Licht setzen.

 

Ist das Seitenlicht zu hart, kannst Du es von der gegenüberliegenden Seite aus mit einem Reflektor aufhellen. Dabei können neutrale weiße Reflektoren ebenso wie silberne für ein klares, strahlendes Licht oder ein goldener Reflektor für ein warmes Licht eingesetzt werden. Auch gold-silber gestreifte Reflektoren, die gerne in der Portraitfotografie genutzt werden, eigenen sich gut zum Aufhellen in der Makrofotografie.

 

Diese Tipps und viele weitere von Cyrill Harnischmacher findest Du in dem Buch „Makrofotografie“, das im dpunkt.verlag erschienen ist.


PRODUKTEMPFEHLUNG

reflecta

Hochwertige Rollo- und Motor-Lichtleinwand

 

Höchste Qualität bei Präsenationen, so lautet heute der Anspruch an eine moderne Projektionswand. Wer sich heutzutage intensiv und effektiv mit der modernen Projektion von Fotografien, Grafiken oder bewegten Bildern beschäftigt, benötigt selbstverständlich auch hochwertige und individuell passende Lichtbildwände.

 

refecta bietet mit der neuen CrystalLine 16:10 Serie stationär montierbare Lichtbildwände, die entweder motorisch (inkl. Funkfernbedienung) oder manuell betrieben werden können. Mehr über diese hochwertigen Lichtleinwände erfährst Du hier.

 

 

 

Bildstile


Der Begriff des Bildstils wird häufig verwendet, um die individuelle Handschrift eines Fotografen zu beschreiben. Für die Ausrichtung eines Stils stehen alle Mittel der Aufnahmetechnik, der Bildgestaltung und der Nachbearbeitung zur Verfügung und nicht selten wird der Fotograf dabei von seinem ganz eigenen Geschmack geleitet. Grundsätzlich unterscheiden wir in fünf Bildstile, die unabhängig von der ganz konkreten Umsetzung das Motiv Blume auf verschiedene Weise im Bild umsetzen.

 

Wir möchten Dir an dieser Stelle die Bildstile „Sachlichkeit“ und „Natürlichkeit“ vorstellen:

 

1.     Sachlichkeit:

 

Die sachliche Blumenfotografie findet ihren Ursprung und Zweck in der Botanik, in der es darum geht, Blumen und Blüten als Illustration zu fotografieren. Sie verfolgt also den Zweck, die Blume als Pflanze, Art oder Gattung abzubilden und bestimmbar zu machen, während alle anderen Bildstile einen künstlerischen Anspruch haben.

 

Dieser Bildstil anzuwenden ist nur ratsam, wenn Du leidenschaftlicher Gärtner bist und die Blütenpracht Deiner Pflanzen dokumentieren möchtest. Achte hier auf folgende Punkte:

 

-       Achte auf das Licht: Warte bis die Sonne entweder hinter einer Wolkendecke verschwunden ist oder frontal auf die Blüte fällt. So vermeidest Du störende Schatten und harte Kontraste im Bild.

 

-       Geh nah genug an die Blüte heran, um sie formatfüllend abzubilden und alle störenden Elemente in der Umgebung auszublenden.

 

-       Setze den Fokus exakt und achte auf genügend Schärfentiefe, damit die Blüte gut zu erkennen ist.

 

-       Wähle einen korrekten Weißabgleich für eine wahrheitsgetreue Farbwiedergabe.

 

2.     Natürlichkeit

Um eine natürliche Bildstimmung zu erzeugen, verzichte auf alle Gestaltungselemente der Verfremdung und Manipulation. Das Motiv sollte vielmehr so im Bild umgesetzt werden wie es der Betrachter auch erwarten würde. Dies beginnt bereits mit dem Aufnahmeort, den Du am besten draußen in der freien Natur wählst. Durch echte wahrheitsgemäße Farben, eine gewohnte Perspektive auf Augenhöhe oder leicht von oben und einen Ausschnitt, der die Blüte vollständig maximal sehr dezent anschneidet, bringst Du eine Menge Natürlichkeit in das Bild.

 

Verwende keine extremen, also sehr kurze oder lange Brennweiten, sondern bewege Dich im Mittelfeld. Setze auch so die Schärfenverteilung ein, dass der Betrachter nicht irritiert wird, wenn ein Bildbereich scharf ist, den er eigentlich unscharf erwarten würden – und umgekehrt. Verzichte auch auf raffinierte Linienführungen und ungewöhnliche Kompositionen. Eine Positionierung des wichtigsten Bildelementes, der Blüte, im Goldenen Schnitt steigert die Harmonie des Bildes.

 

Wähle ein weiches sanftes Licht und eine gleichmäßig, frontale und halbseitige Ausleuchtung ohne störende harte, zu dunkle Schatten, die Details verschlucken. Vermeide Über- und Unterbelichtungen.

 

Das Wichtigst bei einer natürlichen Bildgestaltung ist jedoch die fließende Grenze zur sachlichen Abbildung.

 

Alle fünf Bildstile – Sachlichkeit, Natürlichkeit, Künstlichkeit, Inszenierung und Abstraktion – findest Du in dem Buch „Blumen krativ fotografien“ von Cora und Georg Banek beschrieben. Das Buch ist dpunkt.verlag erhältlich.


FOTOWETTBEWERB

Farbenfrohe Blütenwelt

 

upload: 15. April - 15. Juni 

 

 

Endlich ist der Frühling da. Die ersten Frühjahrsboten entfalten bereits ihre Blütenpracht. Nix hält uns mehr im Haus. Wir sehnen uns, die Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren Ein rosafarbener Schleier liegt über viele Gärten. Die Kübelpflanzen werden ins freie geschafft. Stauden, Sommer- und Balkonblumen bringen frische Farbe in den Garten.

 

Wir suchen Deine kreativsten farbenfrohen Blumenaufnahmen – egal ob es sich um Rosen, Tulpen, Sonnenblumen oder Lilien handelt. Grundsätzlich gilt, das jede der unzählig vielen Blumenarten ein Motiv wert ist und Du beinahe überall farbenprächtige Blumen und Blüten findest – wildwachsend oder gezüchtet, als Pflanze oder Schnittblume, im Wald, auf Wiesen, im Garten, am Straßenrand, in Balkonkästen  oder Rabatten.

 

Hier erfährst Du, mehr über den Fotowettbewerb. 

 

 


 

 

 

Bildstile


Der Begriff des Bildstils wird häufig verwendet, um die individuelle Handschrift eines Fotografen zu beschreiben. Für die Ausrichtung eines Stils stehen alle Mittel der Aufnahmetechnik, der Bildgestaltung und der Nachbearbeitung zur Verfügung und nicht selten wird der Fotograf dabei von seinem ganz eigenen Geschmack geleitet. Grundsätzlich unterscheiden wir in fünf Bildstile, die unabhängig von der ganz konkreten Umsetzung das Motiv Blume auf verschiedene Weise im Bild umsetzen.

 

Wir möchten Dir an dieser Stelle die Bildstile „Sachlichkeit“ und „Natürlichkeit“ vorstellen:

 

1.     Sachlichkeit:

 

Die sachliche Blumenfotografie findet ihren Ursprung und Zweck in der Botanik, in der es darum geht, Blumen und Blüten als Illustration zu fotografieren. Sie verfolgt also den Zweck, die Blume als Pflanze, Art oder Gattung abzubilden und bestimmbar zu machen, während alle anderen Bildstile einen künstlerischen Anspruch haben.

 

Dieser Bildstil anzuwenden ist nur ratsam, wenn Du leidenschaftlicher Gärtner bist und die Blütenpracht Deiner Pflanzen dokumentieren möchtest. Achte hier auf folgende Punkte:

 

-       Achte auf das Licht: Warte bis die Sonne entweder hinter einer Wolkendecke verschwunden ist oder frontal auf die Blüte fällt. So vermeidest Du störende Schatten und harte Kontraste im Bild.

 

-       Geh nah genug an die Blüte heran, um sie formatfüllend abzubilden und alle störenden Elemente in der Umgebung auszublenden.

 

-       Setze den Fokus exakt und achte auf genügend Schärfentiefe, damit die Blüte gut zu erkennen ist.

 

-       Wähle einen korrekten Weißabgleich für eine wahrheitsgetreue Farbwiedergabe.

 

2.     Natürlichkeit

Um eine natürliche Bildstimmung zu erzeugen, verzichte auf alle Gestaltungselemente der Verfremdung und Manipulation. Das Motiv sollte vielmehr so im Bild umgesetzt werden wie es der Betrachter auch erwarten würde. Dies beginnt bereits mit dem Aufnahmeort, den Du am besten draußen in der freien Natur wählst. Durch echte wahrheitsgemäße Farben, eine gewohnte Perspektive auf Augenhöhe oder leicht von oben und einen Ausschnitt, der die Blüte vollständig maximal sehr dezent anschneidet, bringst Du eine Menge Natürlichkeit in das Bild.

 

Verwende keine extremen, also sehr kurze oder lange Brennweiten, sondern bewege Dich im Mittelfeld. Setze auch so die Schärfenverteilung ein, dass der Betrachter nicht irritiert wird, wenn ein Bildbereich scharf ist, den er eigentlich unscharf erwarten würden – und umgekehrt. Verzichte auch auf raffinierte Linienführungen und ungewöhnliche Kompositionen. Eine Positionierung des wichtigsten Bildelementes, der Blüte, im Goldenen Schnitt steigert die Harmonie des Bildes.

 

Wähle ein weiches sanftes Licht und eine gleichmäßig, frontale und halbseitige Ausleuchtung ohne störende harte, zu dunkle Schatten, die Details verschlucken. Vermeide Über- und Unterbelichtungen.

 

Das Wichtigst bei einer natürlichen Bildgestaltung ist jedoch die fließende Grenze zur sachlichen Abbildung.

 

Alle fünf Bildstile – Sachlichkeit, Natürlichkeit, Künstlichkeit, Inszenierung und Abstraktion – findest Du in dem Buch „Blumen krativ fotografien“ von Cora und Georg Banek beschrieben. Das Buch ist dpunkt.verlag erhältlich.


FOTOWETTBEWERB

Farbenfrohe Blütenwelt

 

upload: 15. April - 15. Juni 

 

 

Endlich ist der Frühling da. Die ersten Frühjahrsboten entfalten bereits ihre Blütenpracht. Nix hält uns mehr im Haus. Wir sehnen uns, die Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren Ein rosafarbener Schleier liegt über viele Gärten. Die Kübelpflanzen werden ins freie geschafft. Stauden, Sommer- und Balkonblumen bringen frische Farbe in den Garten.

 

Wir suchen Deine kreativsten farbenfrohen Blumenaufnahmen – egal ob es sich um Rosen, Tulpen, Sonnenblumen oder Lilien handelt. Grundsätzlich gilt, das jede der unzählig vielen Blumenarten ein Motiv wert ist und Du beinahe überall farbenprächtige Blumen und Blüten findest – wildwachsend oder gezüchtet, als Pflanze oder Schnittblume, im Wald, auf Wiesen, im Garten, am Straßenrand, in Balkonkästen  oder Rabatten.

 

Hier erfährst Du, mehr über den Fotowettbewerb. 

 

 


 

 

Die Jahresuhr der Blütenpflanzen

 

Beim Fotografieren gilt es, wie Kyra und Christian Sänger in Ihrem Buch „Makrofotografie“ empfehlen, das makrofotografische Equipment und die Vorgehensweise dem Wandel der Jahreszeiten anzupassen. So wirst Du im Fühling und Sommer häufiger Diffusoren benötigen, um das helle Licht zu managen, während eine nebelige Herbststimmung nach dem Stativ und dem kreativen Blitzeinsatz verlangen.

 

Frühling:

Dem Makrofotografen bieten sich im Frühling eine Fülle von Motiven: von den blauvioletten Lederblümchen im Wald über romantische weiße Blüten, wie denen des Kirschbaumes, bis hin zu kräftig gefärbten Blütenständen der Forsythien- und Johannesbeersträucher, die sich sehr intensiv gegen den blauen Himmel abheben und die Aufbrauchstimmung der Natur ganz besonders zu symbolisieren scheinen.

 

Um die Stimmung wiederzugeben, fotografierst Du, am besten schräg nach oben gegen den Himmel. Berücksichtige dabei den Stand der Sonne. Sie sollte Dir von schräg hinten über die Schulter scheinen.

 

Sommer:

Zum Sommer wandelt sich die Stimmung und aus der Frische des Frühlings wird eine eher gesättigte, hitzeflirrende Atmosphäre, die sich sehr schön durch die Darstellung der Sonne ausdrücken lässt. Direkt in die Sonne zu fotografieren ergibt natürlich wenig sinn, aber gedämpft durch die Pusteblume erzielt dies ein sehr stimmungsvolles Bild, welches den Betrachter in einen warmen Sommerabend versetzt und zum Träumen verleitet.

 

Herbst:

Der Herbst ist die Jahreszeit der Früchte und des sich verfärbenden Laubes. Aber auch Blütenpflanzen gibt es zu dieser Jahreszeit zu bestaunen. So ist, eine typische Spätjahresblüherin, deren filigrane Blüten sich wunderschön in Szene setzen lassen. Auch die Bunte Kronwicke oder die ein oder andere Distel sind zu dieser Jahreszeit lohnenswerte makrofotografische Blütenpflanzen.

 

Winter

Legt sich der erste Schnee über Wald und Wiesen, gönnen sich die meisten Pflanzen etwas Winterschlaf. Das Motivspektrum ist ein völlig anderes im Winter, aber auch wenn Eis und Schnee das Zepter übernommen haben, gibt es eine Menge zu sehen.

 

Wenn wir uns in die frostige Kälte begeben, suchen wir beispielsweise nach Pflanzenteilen, die vom Herbst übrig geblieben sind und nun, mit Eis und Schnee überzuckert, mit dem Makroobjektiv sehr schön in Szene gesetzt werden können. Ebenso gefallen uns zu dieser Jahreszeit gefrorene Wassertropfen, die an Zweigen und Blättern durch die Kälte fotogen erstarrt sind.

 

Wissen: Haltesysteme zur Motivfixierung

Bestimmt hast Du Dich auch schon über den ein oder anderen Windstoß geärgert, wenn Du eine besondere Blüte oder ein Blatt aufnehmen wolltest. Daher haben Kyra und Christian Sänger immer ein kleines Tischstativ dabei, an dessen Kugelkopf sie eine Pflanzenklemme befestigen. Damit ist es möglich, Zweige, Blätter und ähnliche leicht bewegliche Objekte zu fixieren.

 

 

 

 


BUCHTIPP

GU Verlag

 

Quickfinder Gartenjahr

 

Quickfinder Gartenjahr

Erfolgreich gärtnern ist kein Hexenwerk. Der grüne Daumen ist neben der richtigen Technik vor allem eine Frage des richtigen Zeitpunkts. Gewusst wann, lautet die Devise!

 

Da das passende Timing von Region zu Region sehr unterschiedlich sein kann, orientiert sich der Quickfinder Gartenjahr an den phänologischen Jahreszeiten.

 

Ob säen, pflanzen, vermehren oder schneiden: Hier sehen Sie auf einen Blick, welche Gartenarbeiten übers Jahr hinweg im Zier- und Küchengarten anstehen. Anschauliche Bildfolgen zeigen an vielen Stellen, wie man die Gartenarbeiten am besten ausführt. Darüber hinaus beantworten Die GU-Gartenexperten häufig gestellte Fragen und verraten bewährte Tipps und Tricks aus ihrer täglichen Praxis. Der Serviceteil des Ratgebers umfasst ein Glossar mit Fachbegriffen, Tabellen mit empfehlenswerten Sorten sowie Kalender mit Blüte-, Aussaat-, Pflanz- und Erntezeiten. Der perfekte Jahresplaner für Ihre Gartenarbeit!

 

Diesen tollen Ratgeber kannst Du beim GU Verlag schon für 17,99 Euro (UVP) beziehen.

 

 

Die Sonne im Bild

 

Die Sonne erhält alles Leben auf der Welt. Sie leuchtet uns, erwärmt den Boden, die Meere, die Atmosphäre, sie steuert das Klima, sie bringt Trockenperioden und Eiszeiten, sie treibt den Wind, der über die Erde weht und unser Wetter bestimmt.

 

Auf der anderen Seite ist sie eine treue Lichtquelle in der Fotografie. Wir können sie, sobald sie mehr oder weniger hoch am Himmel steht, nicht wie bei ihrem Auf- und Untergang groß und gewaltig ins Bild setzen, aber ein wenig einbeziehen lässt sie sich hin und wieder schon.

 

Das bedeutet, dass sich Weitwinkelobjektive dafür ganz besonders eignen. Je kürze die Brennweite, umso kleiner wird der Lichtpunkt. Und umso weniger kann er für unliebsame Reflexe sorgen. Mit der Blende hast Du zusätzlich die Möglichkeit, in die Gestaltung einzugreifen. Je kleiner die Blendenöffnung ist, umso kleiner wird die Sonne abgebildet und umso mehr steigt die Chance, dass sie sich mit Strahlen zeigt.

 

Ist die Sonne besonders kräftig und das Objektiv, dass Du einsetzt, klein so extremes Weitwinkel, dann empfiehlt es sich, eventuell einen Teil der hellen Scheibe durch Blätter, Äste, ein Verkehrsschild oder ein Denkmal abzudecken. Je länger die Brennweite, umso wichtiger ist dieses Abdecken.

 

Um vielleicht findest Du ja auch einen Gegenstand, der gleich einem Filter, die Sonne nicht abdeckt, sondern nur ihre Leuchtkraft reduziert. Im Falle eines großen Blatts – zum Beispiel das einer Bananenstaude – kommst Du auf natürliche Weise sogar zu einem eindrucksvollen, grünen Lichtfilter.

 

Anselm F. Wunderer erklärt Dir u. a. in seinem Buch „Mit Licht gestalten“, wie Du die Sonne zu Deinem Freund in der Fotografie machst uns sie geschickt einsetzen kannst.



PRODUKTEMPFEHLUNG

 

SpiderPro Hand Strap Handschlaufe

Der praktische Helfer

 

 

Die ergonomische S-Form der SpiderPro Handstrap Handschlaufe legt sich über den Handrücken statt über die Finger und bewahrt die Beweglichkeit des Daumens während des Fotografierens. Du kannst mit Hilfe der Handschlaufe alle Bedienelemente Deiner Kamera gut erreichen. 

 

Die Formstabilität dank Memory Foam lässt die Hand blitzschnell und ohne Fummeln in die Schlaufe gleiten – man fühlt sofort den optimalen Sitz und die Kamera liegt gut und gesichert in der Hand.

 

Ein praktischer Helfer, der nicht fehlen sollte. Mehr über die Handschlaufe erfährst Du hier. Sie ist bereits ab 69,99 Euro (UVP) erhältlich.

 

 

Unendliche Weiten: Das Meer 

Stürme und hohe Wellen, Segel- und große Containerschiffe, Robben und Wale … All dass verbinden wir mit dem Thema Meer. Wegen des unsteten Wetters ist es eine echte Herausforderung für jeden Naturfotografen.  

 (Bild: „Naturfotografie. Der große Fotokurs“, Vierfarben)


Ingo Seehafer ist seit über zehn Jahren professioneller Naturfotograf. Die Natur liegt im sehr am Herzen. Sein umfangreiches Wissen gibt er gern an andere Menschen weiter. So hat Ingo Seehafer u. a. das Buch „Naturfotografie“ im Vierfarben-Verlag veröffentlicht. Ein Fototipp von ihm bezieht sich besonders auf das Thema Wasser bzw. Meer.  


Wie Ingo Seehafer schreibt, bietet das Meer und seine Küste eine unendliche Fülle an Motiven. Allein die Farben des Meerwassers von einem tiefen Schwarz bis hin zu einem fahlen Grau, über Violett bis zum dunklen Blau oder einem fantastischen Türkis bieten eine unendliche Fülle an beeindruckenden Motiven. Dazu kommen Sandstrände, schroffe Felsküsten oder in der Dünung knirschender Kies. Ganz zu schweigen von den vielen Seevögeln, Walen und Robben.  


Generell solltest Du bei Meerwasser-Aufnahmen für Deine Kamera ein Unterwassergehäuse einsetzen, dass Deine Kamera sowie das angesetzte Objektiv schützt – vor aggressiven Salzwasser und feinen Sand. Ein Unterwassergehäuse ist allerdings nicht flexibel bzw. leicht zu handhaben, aber eine Reinigung des Equipments durch den Hersteller kostet schnell mehrere hundert Euro. Wenn Du vom Ufer aus fotografierst, reicht manchmal auch ein einfacher Plastikschutz. Dieser hält ganz gut Spritzwasser sowie Sand fern. Die ungeschützte Linse bekommt schon Meerwasser ab, aber dagegen ist nicht zu machen. Daher solltest Du jeden Tag die Linse reinigen.  


Nehme Dir grundsätzlich erst einmal Zeit und beobachte Deine Umgebung genau, bevor Du die Kamera in die Hand nimmst. Ingo Seehafer hat u. a. diese Bilder an der Costa Brava aufgenommen. Es gibt dort vorwiegend Felsküste mit einer starken Brandung. Die an die Felsen aufschlagende Brandung spritzt dabei bis zu 30 Meter hoch. Der Weg des Wassers lässt sich dabei nicht vorhersehen. Daher empfehlen wir Dir grundsätzlich sowohl mit dem Hoch- als auch Querformat zu spielen und auch verschiedene Belichtungszeiten auszuprobieren. 



WISSENSWERTES

 

Animal Care DOGS

Salzwasser kann der Hundehaut schaden

 

Foto: 19136022 © Martin Valigursky - Fotolia.com

 

 

 

Die Temperaturen klettern über der 30 Grad, das bedeutet Sommer, Sonne, Strand und Meer – auch für Hunde. Im Meerwasser schwimmen und apportieren ist für viele Vierbeiner großer Spaß. Nach dem Toben im Salzwasser muss der Hund aber kräftig abgeduscht werden. Ein Bad mit Animal Care DOGS (www.onzen-animalcare.com) ist gründliche Haut- und Fellpflege mit Wellness-Charakter für den Hund.

 

Wie Du Animal Care DOGs anwenden musst, erfährst Du hier.

 

Blumen im eigenen Garten fotografieren

Der Garten gehört zu den motivreichsten Orten im eigenen Umfeld. Wenn Du richtig hinschaust, findest Du eine Fülle an wunderschönen Motiven – z. B. blühende Rosen, eine Sonnenblume oder den in voller Blüte stehenden Hortensienbusch. Ohne lange Anfahrten und durch eigene Gestaltung lässt sich ein fotografisches Paradies „vor der Tür“ schaffen.


Wie Ingo Seehafer in dem Buch „Naturfotografie. Der große Fotokurs“ beschreibt, ist der einfachste, schnellste und bequemste Weg, dass Du Dir blühende Pflanzen aus der Gärtnerei besorgst und diese in große Kübel oder Töpfe pflanzt. Achte darauf, dass die Behältnisse relativ groß sind, damit Du nicht immer auf dem Bauch liegen musst, um die Pflanzen zu fotografieren. Ideal ist eine Höhe von ca. 100 cm.


Der Hintergrund spielt in der Fotografie eine große Rolle. Gerade im häuslichen Bereich wirst Du es immer wieder mit störenden Hintergründen zu tun haben. Hier ist Deine Kreativität gefragt, denn oft gibt es keine Chance, den Hintergrund verschwinden zu lassen. Steht z. B. ein Malvenbusch vor einer Hauswand, bist Du gefordert, den richtigen Blickwinkel auszuwählen und ggf. auf die Sonne zu warten. Durch eine andere Lichtsituation und einen anderen Blendenwert kann eine weiße Hauswand im Hintergrund verschwinden. Alternativ hättest Du die Blüte auch von oben nach unten fotografieren können.

Bei der Naturfotografie ist es wichtig, immer am Ball zu bleiben und sich in ein Motiv hineinzuarbeiten. Ein immer wiederkehrender Fehler, nicht nur bei Neueinsteigern, ist der, sich nicht lange genug mit einem Motiv zu beschäftigen. Die Vorgehensweise ist dann meist folgende: Motiv entdecken, Kamera herausholen, knipsen, fertig. Dieses Vorgehen basiert voraussichtlich darauf, dass so oder ähnlich im Urlaub fotografiert wird. Doch auch im Urlaub hilft es, die Qualität der Fotos zu verbessern, wenn Du Dich mit dem Motiv ebenfalls intensiv auseinander setzt.


Wenn Du Blüten gern fotografierst, setze Dich mit der Blütenstruktur genau auseinander. Der Einsatz von großer Schärfentiefe ist eine Lösung, um eine Blüte möglichst detailreich darzustellen. Wenn Du darüber hinaus den Blickwinkel etwas veränderst oder sogar von Quer- auf Hochformat wechselst, kommt die Blüte oftmals ganz anders zur Wirkung.

Überlege Dir, bei jeder Blüte, was das Besondere an ihr ist. Bei Geranien sind es z. B. die ganz feinen Härchen am Stil, die es gekonnt in Szene zu setzen gilt. Für solche Aufnahmen bedarf es den Mut, alles manuell an der Kamera einzustellen. Die Digitaltechnologie ermöglicht Dir, das Ergebnis sofort am Display Deiner Kamera zu beurteilen. Normalerweise stellt die Kameratechnik einen Durchschnittsbelichtungswert ein, der auch richtig ist. Gerade bei Gegenlichtaufnahmen musst Du aber manuell eingriffen.



PRODUKTEMPFEHLUNG

 

Geschenkidee aus dem Hause Pixum

Suchst Du nach einem individuellen Geschenk?

 

Dann haben wir eine tolle Idee für Dich:

Foto auf Kiefernholz-Latten

 

 

Die besondere Struktur des Kiefernholzes sorgt für einen einmaligen Effekt. Insbesondere Landschaftsaufnahmen kommen hier sehr gut zur Geltung, aber auch Porträts erhalten durch die Holz-Optik einen besonderen Charme.

 

Das persönliche Foto auf Kiefernholz-Latten gibt es in neun verschiedenen Formaten von 20x20 bis 80x80 Zentimetern. Je nach Format besteht es aus zwei bis acht Kiefernholz-Latten. Das Pixum Foto auf Kiefernholz-Latten ist ab 29,95 Euro hier erhältlich.

 

Motive in der Natur entdecken und erkunden

Überdurchschnittliche Naturaufnahmen kannst Du nur aufnehmen, wenn sich Dir ein gutes Bild anbietet. Das Finden und Entdecken passender Motive ist die große Herausforderung eines jeden Fotografen.


Generell lassen sich überall Motive finden. Um die Wahrnehmung zu schärfen, empfehlen wir Dir im eigenen Garten zu beginnen. Gerade für Einsteiger unter uns ist es wichtig, im eigenen Garten bzw. der eigenen Umgebung zu beginnen, damit ein Motiv beliebig oft wiederholt werden kann, um es zu optimieren.


Für die Pflanzenfotografie sind u. a. Botanische Gärten ein Paradies. Von ganz normalen Blumen bis hin zu exotischen Blüten reicht das Spektrum. Und wenn Du nicht gerade am Wochenende dort erscheinst, kannst Du Dich in Ruhe auf Dein Motiv konzentrieren. Im Gegensatz zur freien Natur befinden sich die exotischen Blumen oftmals in Gewächshäusern. Die Kunst der Fotografie liegt hier darin, die störende Umgebung auszugrenzen. Mit etwas Gespür lassen sich wunderschöne Detailaufnahmen realisieren. Allerdings wirst Du oftmals feststellen, dass es in der Fülle der Wahrnehmung, z. B. üppig bepflanzte Beete, gar nicht so einfach ist, geeignete Kombinationen an Blüten zu finden und im Bild festzuhalten.

Zu Beginn ist es wichtig ohne Sucher nach geeigneten Motiven Ausschau zu halten. In der Natur bei Wanderungen schaut man auch nicht durch den Sucher, um das eine oder andere potenzielle Motiv zu erkennen. Als keine „Trainingshilfe“ kannst Du Dir auch den entsprechenden Ausschnitt mit den Fingern vor Augen halten. Damit lässt sich bereits ein Teleobjektiv gut simulieren. Durch die Veränderung des eigenen Standplatzes kannst Du die Wirkung sich überschneidender Formen und Farben bereits testen.


Sind die Augen erst einmal sensibilisiert für Naturaufnahmen, wirst Du erstaunt sein, wie viele schöne Motive Dir bei einem Spaziergang oder einer Wanderung begegnen. Auf der anderen Seite wirst Du schnell feststellen, dass einige Motive, die Du als besonders hübsch eingeschätzt hast, sich gar nicht für ein wirkungsvolles Bild eignen. Generell solltest Du Dir im Klaren darüber sein, dass es Situationen und Motive gibt, die in der Realität wesentlich eindrucksvoller sind als jemals auf einem Bild.


Im Garten können Blumen manchmal eng aneinander stehen. Fotografisch gesehen, kann es ein Vorteil sein, weil dadurch plakative Farbkombinationen entstehen können. Auf der anderen Seite kann es nachteilig sein, da zu wenig Raum zur Verfügung steht, um den Hintergrund unscharf zu halten.


Fotomotive im eigenen Garten muss man sich aber auch erarbeiten. Manchmal sind es die Wassertropfen auf den Blättern, die dem Foto die besondere Wirkung verleihen. Es kann aber auch die einzelne Rosenblüte mit Raureif sein.

In der Naturfotografie spielt der Sonneneinfall eine wichtige Rolle, damit das Motiv die richtige Wirkung bekommt. Oftmals ist auch die Jahreszeit nicht zu unterschätzen. Bäume wirken im Herbst meistens interessanter. Daher empfehlen wir Dir, motivträchtige Motive zu notieren, damit Du sie zu einem anderen Zeitpunkt fotografieren kannst.

Genereller Tipp: In der Naturfotografie ist der Einsatz eines Stativs unumgänglich. Bei der Motivsuche solltest Du es noch beiseite stellen und den richtigen Standpunkt sowie Ausschnitt mit der „freien“ Kamera suchen. Sonst schränkst Du Dich bereits im Vorfeld zu sehr ein.



PRODUKTEMPFEHLUNG

 

Atelier 51: Exklusive Gartenkunst 

 Feuerstelle Kugel

Das Atelier 51 ist die Gestalterschmiede von Peter Buning und Stefan Peltzer mit dem Schwerpunkt auf Garten-, Wohn- und Leuchtobjekte. Im westlichen Münsterland angesiedelt, entsteht hier von der Idee über die Planung und grafische Gestaltung bis hin zum fertigen Produkt alles aus einer Hand.

FackelsäulenEichenstelen

 

Mehr über die tolle Arbeit der beiden Künstler erfährst Du hier.

 

PRODUKTEMPFEHLUNG

 

Mobile Stromversorgung für professionelle Fotos

Schnelle und kontinuierliche Strombesorgung mit dem Hensel Power Max L

 

Power Max L (230 V)Immer öfter werden professionelle Blitzgeräte auch außerhalb des Studios eingesetzt: Hier stimmen Lichtleistung und Lichtqualität. Außerdem kann man, ganz im Unterschied zu "Speedlights", damit schnell und kontinuierlich arbeiten. Mit dem erfreulich kleinen und leichten Hensel Power Max L kannst Du Deine bewährten Integra Mini, Integra Plus und Expert D Kompaktblitzgeräte problemlos und mit bester Performance "On Location" verwenden. On top funktioniert der vielseitige Power Max L auch prächtig mit Windmaschinen, Kühlboxen, Monitoren und anderen Geräten!

 

Foto: Cyrill Harnischmacher

 

Naturbilder: Farbe als Gestaltungsmittel

 

Farben begegnen uns überall. Mit Farben erzeugen wir, genauso wie mit dem Licht, Stimmungen in den Naturaufnahmen. Aber Farben drücken auch Gefühle aus und sprechen die Seele an!

 

Alle Menschen verbinden mit Farben ganz bestimmte Zustände, die u. a. vom Kulturkreis abhängig sind. So wird Rot als anregend empfunden und Blau als beruhigend. Die meisten Menschen nennen wohl daher Blau als ihre Lieblingsfarbe, gefolgt von Rot und Grün in der Beliebtheitsskala. Als Naturfotograf solltest Du wissen, dass Farben im Tierreich zur Kommunikation, zur Tarnung oder zur Warnung eingesetzt werden. Eine Wespe als Hauptmotiv in einem Naturfoto wird mit einiger Sicherheit bei dem Betrachter eine negative Reaktion hervorrufen, da wir sie als Bedrohung empfinden – auch durch die Signalfarben.

Ingo Seehafer beschreibt sehr schön in seinem Buch „Naturfotografie – Der große Fotokurs“ wie Du mit Farbe als Gestaltungselement bei Deinen Aufnahmen im Garten oder der Natur arbeiten kannst.

 

Rot: Rot steht als Symbol für Liebe, Blut, den Heiligen Geist und Feuer. Rot steht aber auch für Aggression, Gefahr, Bewegung, Fruchtbarkeit und Erregung. Auf Aufnahme von einem Fliegenpilz als Mittelpunkt sagt durch die rote Farbe aus: „Achtung Gefahr, ich bin giftig, nicht essen!“

 

Blau: Blau steht als Symbol für Himmel und Wasser. Sehnsucht und Reinheit. Blau als beliebteste Farbe wird fast immer mit Freundschaft, Harmonie und Sympathie verbunden. Bekannt ist Blau u. a. durch die „Blaue Stunde“. Nach Sonnenuntergang färbt sich der Himmel erst blau, dann dunkelblau bis er schließlich schwarz wird. Sehr selten lässt sich Blaun der Natur finden, außer natürlich im Himmel. Deswegen ist es nicht einfach, blaue Blüten in der Natur als Motiv zu finden.

 

Gelb: Gelb steht als Symbol für Sonne und Sommer, aber auch für Neid und Feigheit. Gelb ist die strahlendste aller Farben und bedeutet auch „Achtung, Gefahr!“. Viele giftige Pflanzen und stechende Insekten warnen mit ihrer Gelbfärbung davor, angefasst zu werden. Die Sonnenblume ist der Inbegriff des Gelben. Sie sieht aus wie eine Sonne und hat einen sehr großen, wunderschönen Blütenstand. Zudem liefert sie vielen Insekten Nahrung in Form von Nektar und später im Jahr in Form von Sonnenblumenkernen.

 

Grün: Grün steht als Symbol für Hoffnung, Leben, Natur und Vertrauen. Zudem wird mit der Farbe Grün Ausgeglichenheit und Gelassenheit verbunden. Da Grün nicht zu den auffälligen, aber überall vorhandenen Farben gehört, solltest Du als Fotograf versuchen, einen überwiegend grünen Sujet mit Hilfe des vorhandenen Lichts und einer spannenden Bildgestaltung Leben einhauchen.

 

Orange: Orange steht für die Sonne, die Begierde und das Mitgefühl. Heutzutage sind Orangetöne als auffallend und billig verschrien. Du findest in freier Natur die Farbe Orange sehr selten. Versuche einfach mal eine orangefarbende Mohnblüte aufzunehmen, die vielleicht nicht vollständig geöffnet ist. Verwende
für die Aufnahme eine weit geöffnete Blende, um einen Weichzeichnungseffekt zu erzeugen.  Du wirst von dem Ergebnis begeistert sein.

 

Violett: Mit Violett verbindet man gemeinhin Tod, Geistlichkeit, Buße und Besinnung. Violett ist als Farbe schwierig zu interpretieren. In Südeuropa findest Du als Naturfotograf viele verschiedene Mohnarten. An einem günstigen Platz lassen sich alle Farben allein durch Mohnblüten darstellen. Diese schöne Schlafmohnaufnahme hat Ingo Seehaben mit 1/250s / f4/ 200 mm / ISO 200 aufgenommen.

 

Alle tollen Fotos stammen aus dem Buch "Naturfotografie - Der große Fotokurs" vom Vierfarben-Verlag.

 

 

 

 



PRODUKTEMPFEHLUNG

 

Das märchenhafte Gartenhaus mit den vielen Nutzungsmöglichkeiten

Das Modell „Aura XL“ von Lieblingsplatz verfügt über beeindruckende Maße

 

Gartenhäuser erinnern uns an verborgene Orte unserer Kindheit, an eine Zeit, als wir aus allem immer und überall Höhlen bauten, Etagenbetten, Pappkartons und Hecken zu unseren geheimen Rückzugsorten ernannten. Es waren Orte, an denen wir ganz in unsere Fantasiewelt eintauchen konnten. Wenn wir heute unsere Gartenhäuser betreten, können wir ganz wir selbst sein und unsere Kreativität ausleben. Sie stehen meist in einer entlegenen Ecke eines Gartens und haben etwas unwiderstehlich Anziehendes und Ansprechendes an sich.

 

Das märchenhafte Gartenhaus "Aura XL" verfügt über eine Firsthöhe von 5.10 m und bietet neben einem Bad Platz für vier Personen. Mehr über dieses ausgefallene Gartenhaus erfährst Du hier oder unter www.lieblingsplatz-home.de

 

PRODUKTEMPFEHLUNG

 Manfrotto Stative mit dem Smartphone nutzen

 

Die Smartphone Halterungen von Manfrotto ermöglichen es Dir Dein Smartphone an einem Stativ zu befestigen oder es mit einem LED Licht zu erweitern. Du bist so flexibel, dass Du sogar Dein Smartphone mit Schutzhülle einsetzen können.

 

Mehr über diese tolle Erfindung aus dem Hause Manfrotto erfährst Du hier.

Die Kunst der Landschaftsfotografie: Design

Jack Dykinga fotografiert, um Bilder zu erstellen, die ihn rundherum überzeugen. Er ist nur zufrieden, wenn es ihm gelingt, Bilder zu erschaffen, die sowohl ansprechend als auch informativ, gelegentlich aber auch aufrührend sind. In seinem Buch „Die Kunst der Landschaftsfotografie“ beschreibt er u. a. worauf er genau bei der Bildkomposition achtet und woraus die Grundpfeiler bestehen.

 

 

Oftmals finden wir in der Landschaft ein Bildelement, das uns an etwas anderes erinnert, so z. B. bei dieser dornigen Pflanzen, deren stachelige Blätter an die Stränge eines geflochtenen Korbes erinnern. Bei dieser Bildkomposition, die sich auf die dornenbewehrten Blätter konzentrierte, die wie Jack Dykinga dabei auffiel, kreuz und quer übereinander gewachsen waren. Nachdem er die Kameraposition so gewählt hatte, dass die starken Linien die Komposition durchkreuzten, hatte er ein Bild, das sich geschlossen anfühlt.

 

 

Bei der Fahnenaufnahme beschränkte sich die Arbeitsfläche auf die Blätter, die bis an die Bildränder gehen sollten. Schon durch ganz kleine Anpassungen kannst Du Distanz und Gewichtigkeit der Motivinhalte ins Gleichgewicht bringen. Durch eine sorgsame Analyse des gesamten Bildrahmens vermeidest Du Probleme der Komposition, wobei bei dieser Aufnahme Jack Dykinga besonders auf die Blattdichte geachtet hat. Bei vielen seiner Bildern geht die Kraft von den ausgeprägten Ecken aus. Falls er eine eher passive Bildaussage anstrebt, legt er das Hauptmotiv in die Mitte. Bei diesem Bild passt die ausgeglichene Fläche zwischen den beiden Palmenwedeln genau in das Bild und ergibt ein sehr ausgewogenes Design. Die verschlungenen Grüntöne sowie die Wassertropfen runden das Bild ab.

 

Sobald Jack Dykinga ein Motiv gefunden hat, geht er so nah heran, dass das Motiv selbst zur Leinwand wird. Die Einfachheit des kreisförmigen Designs der Stacheln auf dem vorderen Kaktus bilden einen Gegensatz zu der sonnengedörrten Faltung des Kaktus im Hintergrund.

 

Immer wieder finden wir unerwartete Designs in der Natur. Auf dem Bild der Sanddüne waren es die leichten Variationen dessen, wie die Sanddünen zu einem Schüttkegel abgleiten. Jack Dykinga gestaltet Bilder so, dass die Hauptform eine Diagonale bildet, die aber von genügend Raum umgeben wird. Die typischen Dünensandmuster am oberen Bildrand stellen den Zusammenhang her, und die Oberseite sowie die beiden äußeren Bereiche der Fotos fungieren als Einheit, um das Design in einem Rahmen zu fassen. Bei dieser Schwarzweiß-Aufnahme von den Sanddünen fesselten die gegenläufigen Linien sowie der in Form eines Z verlaufende Schatten Jack Dykinga. Das Gegenständliche der Sanddünen löst sich auf. Sie werden stattdessen zu reinen Gestaltungselementen aus Licht und
Schatten.

 

 

Die vier Beispielbilder von Jack Dykinga zeigen uns, dass wir in der Landschaftsfotografie immer wieder auch das Thema „Design“ zum Ausdruck bringen können. Es bedarf nur eines sehr geschulten Auges und viel Fingerspitzengefühls, um beeindruckende Bilder aufzunehmen.

 

Alle Bilder: Jack Dykinga



SPRUCH DES MONATS

Fotowettbewerb:

 

Naturkunst 

 

9. April - 12. Juni 2016

 

Die Natur als Designer - so wirkt es manchmal, wenn wir in der Lanschaft Elemente entdecken, die uns an etwas anderes erinnern. Verschlungene Wurzeln, Blattwerk, so dicht wie eine Wand, Mosaike der Vegetation aus der Ferne - für phantasievolle Fotografen ist die Landschaftsfotografie ein phantastisches Feld zum Austoben. Und besondere Perspektiven verschaffen oft die schönsten Einblicke!

 

In Kooperation mit Hensel suchen wir Naturaufnahmen, die unerwartete Details widerspiegeln, eine ansprechende Bildkomposition und eine besondere Lichtstimmung oder Schärfentiefe innehaben.

 

Wie Du teilnehmen kannst, erfährst Du hier.

 

Hensel präsentiert: Naturkunst

Fünf Tipps für großartige Blumenaufnahmen von Manfrotto

 

Der Frühling hat uns erreicht. Und das bedeutet - Blumen! Für Amateurfotografen ist es an der Zeit, ihre Digitalkamera oder auch ihr iPhone auszupacken und wunderschöne Makroaufnahmen von Blumen zu machen.

 

 

Bild: © Beata Moore

 

Was ist eine Makroaufnahme?


Bevor wir darüber sprechen, wie man großartige Makroaufnahmen von Blumen macht, ist es vielleicht sinnvoll, zu definieren, was Makroaufnahmen eigentlich sind. Einfach gesagt bedeutet das „Makro“ in Makrofotografie, dass wir überlebensgroße Fotos von kleinen Dingen aufnehmen. Oder anders ausgedrückt: Wenn Du ein Makro-Foto von einem Cent aufnimmst, dann kann die Druckgröße des Fotos Deiner Handfläche entsprechen.

Makroaufnahmen von Blumen versuchen, die komplizierten Details der Knospen und Blüten auf eine Weise einzufangen, die mehr offenbart, als normalerweise mit dem bloßen Auge erkennbar ist. Beispielsweise kann die Makroaufnahme eine Blume, Tautropfen, die Venen in den Blütenblättern und kleine Unvollkommenheiten der Blume zeigen.

Wie machst Du großartige Blumen-Makroaufnahmen? Manfrotto liefert Dir fünf Tipps für Einsteiger:


1. Du wirst überrascht sein, wie viel Detail Dein iPhone einfangen kann.


Wenn wir normalerweise über Makro-Fotografie reden, dann geht es zunächst einmal um DSLR-Kameras (digitale Spiegelreflexkameras), Objektive und Beleuchtung. Darauf kommen wir noch zurück. Doch zuvor sollten wir über Dein iPhone reden. Es kann sein, dass Du gerade Deine DSLR-Kamera dabei hast, um ein spektakuläres Photo aufzunehmen, doch es kann auch sein, dass Du gerade Deinen Morgenspaziergang machst und nur Dein iPhone mit Dir führst, wenn Du gerade auf eine tolle Gelegenheit für eine Blumen-Makroaufnahme stößt.

Wesentlich für großartige Makroaufnahmen mit einem iPhone sind Beleuchtung und Entfernung. Was die Beleuchtung angeht, ist viel natürliches Licht in den frühen Morgenstunden am besten geeignet, um tolle Aufnahmen mit Ihrem iPhone zu machen. Was die Entfernung angeht, solltest Du so nahe wie möglich an das Motiv herangehen und dabei den Fokus beibehalten. Was Du nicht tun solltest, ist die Zoom-Funktion Deines iPhones zu benutzen. Die Qualität der Fotos wird dann nicht Deinen Vorstellungen entsprechen.

Du kannst stets „schummeln“, wenn Du Dein iPhone für Makrofotos verwendest. Manfrotto bietet ganz spezifisches Zubehör für iPhones an, das Dir zu besseren Aufnahmen von Blumen oder anderen Motiven verhilft. Besonders in Betracht zu ziehen ist hier das LED-Licht, das einfach an die Seite des iPhones und der abnehmbaren Objektive geklemmt wird.

 

 

 

2. Ändere Deine Perspektive.


Deine Eltern haben Dir wahrscheinlich beigebracht, Dinge gelegentlich aus der Perspektive der anderen zu betrachten. Diesen Rat kannst Du auch auf die Makroaufnahmen von Blumen anwenden. Wenn Du eine Blume fotografierst, dann musst Du Dich auf die Ebene der Blume begeben. Tolle Blumenfotos werden niemals aus dem Stand heraus aufgenommen. Du musst auf den Knien oder auf dem Bauch so nahe wie möglich an die Blüte herangehen. Wenn Du Deine Perspektive der Blume anpasst, dann siehst Du selbst die Dinge nicht nur anders, sondern hast auch die Gelegenheit, diese neue Perspektive mit jedem zu teilen, der sich Dein Blumenfoto anschaut.

 

Bild: @Cinzia Bolognesi



3. Fotografiere die gleiche Blume mehrmals aus verschiedenen Blickwinkeln.


Hast Du schon einmal Makrofotos gesehen, wobei ein Teil der Blüte das gesamte Foto einnimmt? Experimentiere mit dem Kamerawinkel. Nimm Fotos mehrmals aus verschiedenen Blickwinkeln auf. Wie sieht die Blume beispielsweise aus, wenn Du sie von unten aufnimmst? Oder von der Seite? Oder direkt von oben? Wenn Du viele verschiedene Aufnahmen machst, findest Du oft das Bild, das Dir am besten gefällt.

 


4. Isoliere die Blume, die Dich interessiert, von ihrem Hintergrund.


Bei tollen Makroaufnahmen steht die Blume im Vordergrund und der Hintergrund ist nur verwischt zu erkennen. Du kannst diesen Effekt auch mit Fotobearbeitungssoftware erzielen, aber Du erhältst eine wesentlich bessere Aufnahme, wenn Du das Motiv vor dem Fotografieren isolierst.

Um die Blumen zu isolieren, solltest Du mit einer sehr geringen Tiefenschärfe beginnen. Dies bedeutet, dass sich Deine Kamera ausschließlich auf das Motiv wenige Zentimeter vor ihr konzentriert; alles andere wird unscharf abgebildet. Um eine geringe Tiefenschärfe zu erzielen, musst Du Deine Kamera in den Blendenvorwahl-Modus versetzen. Dieser Modus ist auf der Kamera meist mit „A“ oder „Av“ angegeben. Eine große Blendenöffnung ist wünschenswert. Lass' Dich nicht beirren: Je kleiner die Zahl desto größer die Blendenöffnung.

Die Blume lässt sich zudem leichter isolieren, wenn sich keine Objekte in ihrer Nähe oder dahinter befinden. Denk daran: Eine geringe Tiefenschärfe setzt alles in einem Bereich von 2,5 bis 5 cm in den Mittelpunkt. Dies bedeutet, dass Objekte direkt hinter Deinem Motiv, der Blume, dann auch im Mittelpunkt stehen. Beispielsweise möchtest Du ein wunderschönes Gänseblümchen fotografieren, das auf einer Mauer wächst. Wenn die Gänseblume direkt auf der Mauer sitzt, wird es schwierig sein, die Mauer verschwommen anzuzeigen. Wähle stattdessen eine Gänseblume auf einer Wiese. Dies macht es wesentlich einfacher, die Gänseblume in den Fokus zu rücken und den Rest der Gräser und Blumen verschwommen anzuzeigen.

 


5. Verwende ein größeres Objektiv.


Deine Kamera verfügt über eine maximale Blendenöffnung, die begrenzt, wie „Makro“ Dein Makro-Foto tatsächlich sein wird. Besorge Dir ein größeres Objektiv für bestmögliche Makro-Blumenaufnahmen. Professionelle Fotografen verwenden in der Regel Objektive, die sich für die Makrofotografie im einem Bereich von 100 bis 400 mm befinden. Objektive können teuer sein, doch wenn Du das Budget dafür hast, ist ein größeres Objektiv die Investition mit Sicherheit wert.

 

Bild: @ Photopharm, www.photofarm.it

 


Zusammenfassung: Auch Du kannst Makro-Blumenaufnahmen machen!


Selbst als relativer Anfänger kannst Du großartige Makrofotos aufnehmen. Befolge die Tipps oben und verwande Deinen Hinterhof, Garten oder Morgenspaziergang in ein fotografisches Wunderland. Im Nu kommst Du in den Genuss von Fotos, die genauso gut wie Profi-Fotos sind.

 

Hast Du selbst Tipps für gelungene Makro-Aufnahmen? Dann teile Deine Tricks mit anderen auf der Manfrotto-Website!

 

 

 

 


Natur- und Makrofotografie

Fotodrohnen: Sechs Regeln für sorgloses Fliegen

 

Fotodrohnen, auch als Multikopter bezeichnet, werden immer beliebter und machen viel Spaß, wie z.B. die Modelle von Yuneec. Allerdings können sie ihren Besitzern auch viel Ärger und Kosten einbringen. In der Nähe von Hamburg etwa stürzte plötzlich ein mobiler Fotoflieger auf ein Auto. Zum Glück blieb es beim Blechschaden. Allerdings schlug dieser mit immerhin 1.500 Euro zu Buche. Damit solche oder noch schlimmere Probleme gar nicht erst auftreten, ist einiges zu beachten. Man fliegt nämlich auch als Privatperson keineswegs im rechtsfreien Raum, sondern muss sich an zahlreiche Vorschriften halten. Deren Unkenntnis schützt wie immer nicht vor Strafe und kann teuer werden.

 

1. Regel: Unterscheidung Spaß und Sport versus andere Einsatzzwecke

Auch wenn man kein Geld für solche Aufnahmen in einer Hotelanlage bekommt, fallen sie nicht mehr unter die reine Privatnutzung für Spiel und Spaß. Foto: Coptersale/Johannes Thor Auch wenn man kein Geld für solche Aufnahmen in einer Hotelanlage bekommt, fallen sie nicht mehr unter die reine Privatnutzung für Spiel und Spaß.


Foto: Coptersale/Johannes Thor

 

Wichtig zu wissen ist zunächst, dass zwischen privatem Einsatz für Spaß und Sport sowie anderen Zwecken, wie etwa der gewerblichen Nutzung, unterschieden wird. Werden Aufnahmen mit der fliegenden Kamera etwa für ein Hotel erstellt, dienen sie nicht nur dem eigenen Spaß oder der Sportausübung – auch, wenn sie von einer Privatperson unentgeltlich fotografiert wurden. Betreibt man das Fliegen und Fotografieren aber wirklich nur zum persönlichen Spaß und nutzt ein Fluggerät unter 5 kg, bestehen zum Glück deutlich weniger Vorschriften als für den gewerblichen Einsatz. Aber auch dann ist bei Weitem nicht alles erlaubt.

 

2. Regel: Flugort muss erlaubt sein

Wer Draußen beim Wandern seine Drohne ausführen möchte, sollte darauf achten, sie nicht in Naturschutzgebieten fliegen zu lassen. Foto: Coptersale/Phillip HesseWer Draußen beim Wandern seine Drohne ausführen möchte, sollte darauf achten, sie nicht in Naturschutzgebieten fliegen zu lassen.


Foto: Coptersale/Phillip Hesse

 

Die Beschränkungen beginnen beim Flugort: Auch, wenn Luft keine Balken hat, ist es nicht erlaubt, seine Flugdrohne/seinen Multikopter überall starten und fliegen zu lassen. Beim Start von Privatgeländen – und das kann schon der Rasenbereich um eine Sehenswürdigkeit herum sein – ist vorher eine Erlaubnis des Grundstückbesitzers einzuholen. Auch nach dem Start ist das Fliegen nicht über jedem Ort und in jeder Höhe erlaubt. Wer etwa die tollen Starts und Landungen am heimischen Flughafen ablichten und mit den Großen um die Wette fliegen möchte, riskiert jede Menge Ärger. In Regionen von etwa 1,5 Kilometern rund um Verkehrsflughäfen ist die fliegende Kamera ohne spezielle Genehmigung nämlich nicht erlaubt. Achtung: Das Gebiet ist in der Regel kein simpler Kreis, so dass man sich bei Starts und Landungen in Flughafennähe eine entsprechende Karte besorgen sollte. Auch über dem Regierungsviertel in Berlin gibt es eine Flugverbotszone und in einigen Bundesländern ist es verboten, über Unfallgebiete und Atomkraftwerke zu fliegen. Und schließlich sind Naturschutzgebiete tabu. Davon gibt es übrigens mehr als viele denken. Und wer am liebsten in den Garten des Nachbarn fliegen möchte, sollte davon schon aus Rücksichtnahme wegen des nicht unerheblichen Lärms absehen. Auch bei der Flughöhe kann es Beschränkungen geben. Praktischerweise geht der Trend auf Herstellerseite dahin, Flugverbotszonen schon in der Software des Kopters zu hinterlegen, so dass man die Drohne gar nicht mehr in diese Bereiche steuern kann, sondern sie dann automatisch umkehrt. Bis das bei allen Geräten umfassend umgesetzt ist, ist aber dringend zu empfehlen, sich selbst etwas mit dem Luftrecht zu beschäftigen und im Zweifel lieber vorsichtig zu sein.

 

3. Regel: Fliegen nur auf Sicht und nicht über Menschen

Drohnen dürfen nur in Sichtkontakt geflogen werden. Foto: Coptersale/Roman TeufelDrohnen dürfen nur in Sichtkontakt geflogen werden.


Foto: Coptersale/Roman Teufel

 

Ist man in der Luft, hören die Regeln aber keineswegs auf: Auf einem Festival etwa mal eben tolle Aufnahmen von oben zu machen, ist eine schlechte Idee. Das Fliegen über Menschenansammlungen ist aus Sicherheitsgründen mit gutem Grund generell verboten. Würde jemanden ein Fluggerät mit Kamera auf den Kopf fallen, könnte es schließlich sogar zu Todesfällen kommen. Auch muss der Kopter immer in Sicht bleiben und so gesteuert werden. Die bei den meisten Drohnen eingebaute GPS-Steuerung darf nicht autonom genutzt werden. Das ist nachvollziehbar: Man selbst würde sich ja auch höchst ungern Auge in Auge mit einem unkontrollierten Fluggerät sehen.

 

4. Regel: Zusätzlich generelle Vorschriften rund ums Fotografieren beachten

Und selbst, wenn man fliegen darf, heißt es lange nicht, dass auch das Fotografieren erlaubt ist. Das gilt zum Beispiel für die Aufnahmen von der sich nackt sonnenden Nachbarin auf deren Privatgrundstück ebenso wie für militärische Anlagen. Alle sonst geltenden Regeln und Vorschriften rund ums Bild von den Persönlichkeitsrechten bis hin zu Urheberrechten sind für die Luftaufnahmen natürlich auch zu beachten. In einigen Fällen wie etwa Aufnahmen „aus dem höchstpersönlichen Lebensbereich einer Person“ – worunter etwa der Garten der sonnenden Nachbarin fällt – sowie militärisch relevanten Bereichen und Geräten kann sogar das Fotografieren schon strafbar sein und nicht erst das Veröffentlichen. Es droht eine Geldstrafe bis hin zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr. Spätestens, wenn man die Bilder aber auf Facebook zeigt oder sonst wo ins Internet stellt, kann man viel Ärger bekommen und es drohen darüber hinaus Strafen.

 

5. Regel: Spezielle Haftpflichtversicherung nicht vergessen

Selbst wer sich an alle Regeln und Vorschriften hält, muss eine spezielle Haftpflichtversicherung für eventuelle Schäden abschließen. Haftbar ist man nämlich als Drohnenpilot auf jeden Fall und in der Regel greift die typische Privathaftpflichtversicherung bei solchen Schäden nicht. Thomas Götz-Basten vom Fairsicherungsladen Freiburg empfiehlt: „Prüfen Sie in Ihren Versicherungsbedingungen, ob der ‚Gebrauch von Luftfahrzeugen‘ mit versichert ist. Mir sind jedoch nur zwei Versicherungen bekannt, die dies kostenfrei tun.“ Ansonsten ist eine kostenpflichtige Erweiterung nötig oder Umstieg auf eine solche Privathaftpflicht-Versicherung zu erwägen. Letzteres ist der Profi-Tipp und oft die preisgünstigste Variante. Die Alternative sind Spezialversicherungen, die für die private Nutzung ab etwa 80 Euro/Jahr aufwärts erhältlich sind. Preisgünstiger wird es über Gruppenversicherungen von Modellflugverbänden wie der Deutschen Modellsport-Organisation oder Foto-Communities wie etwa Drohnen-Forum.de. Man sollte allerdings unbedingt auf die Versicherungsbedingungen im Detail achten, denn bei Modellflugverbänden sind Fotodrohnen oft explizit ausgeschlossen. Auch weitere Beschränkungen, wie etwa die auf nur ein einziges Fluggerät, können enthalten sein. Dann kann sich das vermeintliche Schnäppchen als teure Versicherungslücke entpuppen. Wer meint, eine solche Versicherung sei nur etwas für Angsthasen, sollte sich vor Augen führen, dass ein Unfall mit „Personenschaden“ – wie es im Versicherungsdeutsch so unschön heißt – durch lebenslange Rentenansprüche extrem teuer werden kann. Versicherungsprofi Götz-Basten empfiehlt daher, die Deckungssumme so hoch wie möglich zu wählen und dafür auch Mehrkosten in Kauf zu nehmen.

 

6. Regel: Üben, üben, üben

Ein Unfall ist gar nicht so unwahrscheinlich, denn eine Drohne sicher zu beherrschen, ist nicht so einfach. Der erfahrene Kopterpilot Johannes Thor etwa warnt: „Moderne Drohnen wiegen einen oft in falscher Sicherheit, weil die Kopterposition dank GPS automatisch gehalten wird und man denken könnte, das sei auf das eigene Können zurückzuführen. Reißt das GPS-Signal jedoch ab, wie es etwa im Funkschatten von Gebäuden schnell passieren kann, muss man selbst die Steuerung übernehmen. Ich empfehle daher allen angehenden Kopiterpiloten Flugübungen auf einer unbelebten Wiese oder einem Modellflugplatz, bis man sein Gerät sicher auch manuell beherrscht.“

Die vielen Regeln trüben den Fotodrohnen-Spaß zwar auf den ersten Blick, stellen aber sicher, dass die Freude am Fliegen für einen selbst und uns alle auch langfristig erhalten bleibt. Von daher ist allen Piloten der fliegenden Kameras dringend die Beachtung empfohlen.

 

Diesen und viele weitere Tipps rund um die Fotografie findest Du auch auf www.prophoto-online.de

 

 

Tiere fotografieren in der freien Natur

 

Ständig mit der Nahrungssuche beschäftigt und in Bewegung, sind Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Da heißt es nur Ruhe und Geduld bewahren, wenn Du sie fotografieren möchtest. Cyrill Harnischmacher empfiehlt in seinem Buch „Makrofotografie“, dass Du Dich auf einen kleinen Ausschnitt mit fotogenen Blüten beschränken sollst. Warte einfach auf die Gäste, das ist wesentlich erfolgversprechender, als den Insekten hinterherzulaufen und sie dadurch doch noch zu vertreiben. Die Wartezeit kannst Du dazu nutzen, das Motiv optisch etwas aufzuräumen, indem Du z. B. ins Bild ragende Grashalme vorsichtig zur Seite biegst.

 

Tauchst Du unter die Oberfläche, eröffnen sich in jeder Etage neue interessante Einsichten, in den Lebensraum ihrer Bewohner. Hier leben z. B. Käfer, Heuschnecken, Spinnen, Raupen, etc. Doch nicht nur Wiesen bieten Vielfältige Möglichkeiten für die Makrofotografie. Auch im Wald und auf Feldern findest Du zahlreiche Motive.

 

Ein besonderes Ereignis im Frühjahr ist die Krötenwanderung. Etwa Anfang April suchen die weiblichen Kröten die Gegend auf, in der sie selbst geschlüpft sind. Das massenhafte Auftreten ist Zeichen für eine oft in der Natur vorkommende Überlebensstrategie, die man auch bei vielen anderen Tieren findet.

 

Im Sommer begegnest Du vor allem Schmetterlingen und Libellen, aber auch anderen Insekten. Libellen findest Du von Mai bis August vor allem an Teichen und ruhigen Fluss- und Bachläufen. Viele Libellenarten kehren immer wieder an dieselbe exponierte Stelle zurück, von der aus sie ihr Revier überschauen können. Das Beobachten ihres Verhaltens kann deshalb bei der Suche nach dem richtigen Kamerastandpunkt von Vorteil sein. Etwas Hintergrundwissen über ihre Lebensgewohnheiten kann ebenfalls nicht schaden.

 

Im Herbst bieten sich besondere Motive kurz nach einem Regenschauer oder am Vormittag, wenn der Tau der letzten Nacht noch nicht verschwunden ist. Jetzt sind viele Pflanzen und vor allem die Netze der Spinnen übersät mit glitzernden Topfen. Sie lassen sich besonders gut mit einem entfesselten Blitzgerät in Szene setzen. Das punktuelle Licht setzt attraktive Glanzlichter auf der Oberfläche der Topfen und bringt dadurch ihre Form besonders gut zur Geltung. Am besten nimmst Du an diesen Tagen eine wasserdichte Unterlage mit, z.B. ein Stück Isomatte. Gegen Ende des Herbstendes werden die Lichtverhältnisse in der Natur deutlich schlechter, was bedeutet, dass Du auf zusätzliche Beleuchtung zurückgreifen musst.

 

 

Makrofotografie: Farbakzente setzen

 

Das gezielte Hervorheben einzelner Bildelemente durch Farbkontraste ist ein beliebtes Stilmittel in der Makrofotografie, wie Cyrill Harnischmacher es in seinem Buch „Makrofotografie“ schreibt. Dabei wird das Motiv bewusst auf einen Hintergrund platziert, der in möglichst starken farblichem Kontrast zum Motiv steht. Versuche den Aufnahmestandpunkt immer so zu wählen, dass auch die Farbe des Hintergrunds Dein Motiv unterstützt. Bei Bieren ist das wegen der Fluchtgefahr nicht immer möglich, bei Aufnahmen von Pflanzen hast Du dagegen alle Zeit der Welt und kannst auch unterschiedliche Kamerastandpunkte ausprobieren.

 

Aufnahme von der Mücke:

Diese Mücke am Blattrand bildet einen auffälligen orangen Farbakzent auf dem flächigen grünen Blatt. (Blende 9,5, 1/60s, ISO 200, 105 mm, Systemblitz mit Softbox) 

 

 

 

 


Aufnahme rote Blüten:

Rote Blüten vor grünem Grund: Hier helfen die offene Blende und der große Abstand zum Hintergrund, einen flächigen Farbkontrast zu den dominanten roten Blüten zu schaffen. (Blende2,8, 1/60s, ISO 400, 150 mm)

 

 

 

Farbe reduzieren

Es muss nicht immer gleich bunt sein. Auch eine reduzierte Farbgebung hat einen ganz besonderen Reitz. Dabei ist hier allerdings nicht die Reduzierung der Sättigung gemeint, sondern eine Beschränkung auf nur einen im ganzen Bild dominierende Farbe. Die Sättigung darf dabei durchaus sehr hoch sein. Ähnlich wie in der Schwarzweiß-Fotografie kommt es hier sehr auf formale Aspekte an. Bildaufbau und Linienführung sind besonders wichtig. Eine offene Blende kann dabei für weiche, ineinanderfließende Farbschattierungen sorgen. Farbreduzierte Bilder eignen sich besonders dazu, Stimmungen zu transportieren und zu intensivieren.

 

Aufnahme Zahnräder:

Leuchtstoffröhren mit blauen Farbfolien und farbiger Karton wurden bei dieser Zahnrad-Aufnahme als Hintergrund verwendet. Beim Arbeiten mit farbigem Licht kann Dauerlicht seine ganze Stärke ausspielen, da das Ergebnis schon im Sucher zu sehen ist, weißt Cyrill Harnischmacher hin. (Blende 8, 1/200s, ISO 100, 50 mm)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Farben des Lichts

 

Ein Regenbogen lässt wohl kaum einen Betrachter unberührt. Auch wenn man sich über die physikalischen Ursachen dieses Naturschauspiels im Klaren ist, staunt man immer wieder aufs Neue.

 

Wie Hans-Peter Schaub in seinem Buch „Die Fotoschule der Bildern – Landschaftsfotografie“ beschreibt, war die Landschaft in der hessischen Wetterau während eines außerordentlich starken Gewitters in ein unwirklich erscheinendes, gelbliches Licht getaucht. Kaum hatten Regen, Donner, Blitz und Hagen sich verzogen, brach die Sonne durch und erzeugte einen gewaltigen Regenbogen. Hans-Peter Schaub wollte das Leuchten betonen und entschied sich daher mit einem leichten Teleobjektiv einen Ausschnitt im Hochformat aufzunehmen.

 

Für diese Aufnahme setzte er eine Kleinbildkamera (180mm / 1/250x / f8 / -1LW / ISO 200) mit einem Teleobjektiv und einem Stativ ein. Natürlich sind in wenigen Minuten Dutzende von Bildern, sowohl von dem unterm Regenbogen daherrollenden Verkehr als auch von der umgebenden Landschaft – mal mit Weitwinkel, mal mit einem kurzen, mal mit einem längeren Teleobjektiv, im Hoch- und Querformat - entstanden. Die Bilder, die nur einen kleinen Ausschnitt des Regenbogens zeigen, gefielen ihm am Ende am besten. Hier kommt das intensive Leuchten der dominanten Rot- und Gelbtöne besonders gut zur Geltung, und gleichzeitig wird im Vergleich zu den winzigen Häuschen auch die Dimension des Naturschauspiels verdeutlicht.

 

 

 

Beleuchtung für die Objekt- und Makrofotografie

Wenn Du eine neue Fertigkeit erlernen möchtest, musst Du an vieles denken. Das trifft auch zu, wenn Du Dich in die fotografische Beleuchtung einarbeitest. Besonders zu Anfang empfehlen wir Dir, Deine Kamera auf Objekte zu richten. Diese sind geduldig, sie laufen nicht plötzlich weg, sondern halten so lange still, wie Du möchtest. 

 

Selbst wenn Du in erster Linie Portraits fotografieren willst, solltest Du zunächst mit Objekten üben. Du wirst feststellen, dass alle wichtigen Beleuchtungskonzepte nicht nur für Menschen, sondern auch für Objekte gelten, wie Syl Arena in dem Buch „Licht und Beleuchtung“ empfiehlt.

 

Tipp 1:

 

Möchtest Du im Freien und bei direktem Sonnenlicht weiches Licht erzeugen, musst Du wolkiges Wetter simulieren – nicht nur bei größeren Motiven wie Menschen, sondern auch bei Blumen und anderen kleinen Motive. Betrachte den Unterschied. Bei dem ersten Bild ist die Rose direkt von der Sonne angestrahlt. Man verliert sich zwar leicht in der Schönheit der Rosenblätter, aber bei genauer Betrachtung der Blüten und Blätter stellt man fest, dass der Kontrast zu stark ist – was im Grunde genommen keine Überraschung ist. Wenn Du nun einen kritischen Blick auf das Verhältnis zwischen Blüte und den Blättern in der zweiten Abbildung wirfst, wirst Du feststellen, dass die Tiefen und Weißtöne unverändert sind, der Übergang jedoch viel sanfter ist.

 

 

 

Bild links: Die Rosenblüten sind zwar schön, aber das direkte Sonnenlicht erzeugt zu viel Kontrast in den Schatten.
Bild rechts: Ein Scrim-Jim-Diffusorrahmen mit 1-Stop-Bespannung softet das Sonnenlicht ab. Jetzt ist der Übergang zwischen den Lichtern und den Tiefen viel sanfter. Um wolkiges Wetter zu simulieren – also in direktem Sonnenlicht weiches Licht zu erzeugen, verwende einen durchschnittlichen Diffusor.



Tipp 2:

 

Das Geheimnis der Beleuchtung bei schnellen und einfachen Food-Aufnahmen ist schnell gelüftet: Nutze die Hintergrundbeleuchtung. Es macht keinen Unterschied, ob Du natürliches Hintergrundlicht von einem Fenster nutzt oder ob Du mitten in Nacht mit einer Softbox Hintergrundlicht erzeugst. Es wirkt deshalb so attraktiv, weil es den Glanz auf feuchten Lebensmitteln hervorhebt.

 

Du bekommst eine Lichtkante, wenn Du hinter dem Motiv eine Lichtquelle oder einen Reflektor aufstellst. Im Grunde genommen ist Hintergrundlicht ein riesiges Haarlicht. Es trennt das Objekt jedoch nicht durch eine dünne Lichtkante vom Hintergrund, sondern soll (besonders in der Food-Fotografie) das gesamte Bild mit einem Lichtschimmer versehen.

 

Bild: Diese Aufnahme wirkt wegen des Hintergrundlichts so attraktiv. Feuchte Nahrungsmittel glänzen, wenn das Licht von hinten kommt.

 

Betrachte einmal die Schatten auf dem Teller, dann verstehst Du, was Syl Arena meint. Sie geben Dir zwei wichtige Hinweise auf die Beleuchtung: Zum einen verlaufen die Schatten in Richtung Vordergrund. Also muss sich das Licht hinter den Melonenscheiben befinden. Zum anderen laufen die Schatten weich aus. Deshalb muss die Lichtquelle sehr viel größer sein als der Teller. Um das Gegenlicht zu erzeugen verwendete Syl Arena eine 24 Zoll große Impact-Quikbox und ein einzelnes Speedlite.


Bild: Syl Arena hat eine 24 Zoll große Impact Quikbox hinter den Teller und konnte so mit einem einzigen Blitz ein schönes Hintergrundlicht erzeugen. Wie Du siehst steht der Teller auf einer weißen Leichtschaumplatte.

 

 

 


Landschaftsfotografie mit Wildtieren

Eine Landschaftsaufnahme wirkt durch die Einbeziehung von Tieren lebendiger. Wie Carl E. Heilmann in seinem Buch „Landschaftsfotografie – Fotopraxis“ beschreibt, dass er kein Tierfotograf ist, aber wenn sich die Gelegenheit bietet, bezieht er Wildtiere in seinen Landschaftsaufnahmen mit ein.

 

 

Bild: Michael Jurek

 

An einigen Orten ist es besonders leicht, Tiere zu fotografieren, so zum Beispiel in Nationalparks und Wildtierreservaten. Meistens entstehen die Aufnahmen aus einer zufälligen Situation heraus.

 

Eine schöne Landschaftsaufnahme in dramatischem Licht wirkt sehr beeindruckend, aber die meisten Menschen reagieren besonders emotional, wenn auch Tiere abgebildet sind. Viele Arten sind „Gewohnheitstiere“ und halten sich oft zur gleichen Zeit am gleichen Ort auf. Manche folgen einer bestimmten Route, andere halten sich stets in der Nähe ihres Baus oder ihrer Höhle auf. Carl E. Heilmann empfiehlt Dir, dass Du Dich über die Gewohnheiten der örtlichen Wildtiere ausführlich informieren solltest. Denke stets daran, wenn Du sie fotografierst, dass Du Dich in ihrem Lebensraum bewegst. Tiere halten jemand, der sich ihnen nähert, für einen Fressfeind. Lasse den Tieren den nötigen Raum und achte stets auf Zeichen von Nervosität und Alarmbereitschaft.

 

Ein Auto eignet sich fast genauso gut wie ein Tarnzelt für die Tierfotografie. Die meisten Tiere fühlen sich durch das Fahrzeug nicht gestört. Achte aber darauf, dass Du Dich nicht ungewöhnlich verhältst. Wie Carl E. Heilmann in seinem Buch beschreibt, wollte er einmal in den Rocky Mountains einen besonderen Überblick über eine Elchherde gewinnen und stieg deshalb auf das Dach seines Vans. Als sein Oberkörper auf dem Fahrzeugdach auftauchte, flüchteten die Tiere sofort.

 

 

Für beeindruckende Landschaftsaufnahmen mit Wildtieren brauchst Du Geduld, Ruhe und Ausdauer. Nimm viele Fotos hintereinander auf, um die schnelle Bewegungen der Tiere einzufangen. Wenn Du aus der Nähe fotografieren solltest, suche Lichtreflexen in den Augen einzufangen. Steht wenig Licht zur Verfügung, darfst Du die Kamera kaum bewegen und musst berücksichtigen, dass die Bewegung der Tiere verwischen könnte.

 

Wenn Du Dir kein lichtstarkes Objektiv zulegen möchtest, reicht für die ersten Aufnahmen auch eine Digitalkamera , die einen großen Kontrastumfang abbildet und an der Du eine hohe ISO-Empfindlichkeit einstellen kannst – dieses ist sehr hilfreich bei wenig Licht. Experimentiere mit der der Mitziehtechnik und anderen kreativen Techniken. Genieße aber vor allem das Gefühl, die Natur mit wilden Tieren zu teilen.

 

Bild: Martin Hollans


Makrofotografie: Beeindruckende Unterwasseraufnahmen

Die Makrofotografie bietet die Chance, Lebewesen so abzubilden, wie sie das menschliche Auge nicht wahrnehmen würde. Fantastische Details, wie z. B. Sand, der auf dem Seepferdchen sitzt, werden auf einmal sichtbar.

Der Sand, auf dem das Seepferdchen sitzt, reflektiert selbst bei geschlossener Blende noch so viel Licht, so dass der Hintergrund nicht zu dunkel wird. Einstellungen: 1/200 s, f/20, ISO 200 – Kamera: Canon 5D Mark II, 100-mm-Makroobjektiv, Bild: Tobias Friedrich

 

Generell ist die Makrofotografie der einfachere Einstieg in die Unterwasserfotografie. Der enge Bildausschnitt ist, im Gegensatz zur Weitwinkelfotografie, durch die lange Brennweite gut einzugrenzen, was die Gestaltung des Motivs leichter macht. Besonders die Geduld spielt bei der Unterwasserfotografie eine große Rolle. Wann öffnet der Zackenbarsch endlich sein Maul? Wird der kleine Schleimfisch noch einmal aus seinem Loch
kommen? Dreht sich das Seepferdchen in Richtung der Kamera? Stundenlang kann bei Makromotiven ausgeharrt und auf die ideale Position des Tiers gewartet werden. Geduld zahlt sich am Ende des Tages durch beeindruckende Bilder aus.

 

Grundsätzlich gibt die Makrofotografie Einblick in Dinge, über die ein Taucher normalerweise hinweggetaucht wäre. Durch die Makrofotografie werden sogar Motive so detailreich dargestellt, die weniger als einen Zentimeter groß sind. Für den Anfang eignet sich ein 60-Millimeter-Makroobjektiv für eine Crop-Kamera und ein 100-Millimeter-Objektiv für die Vollformatkamera.

 

 

Wer Spaß an der Unterwasserfotografie mit kleinen Lebewesen findet, der kann überlegen, ein Makroobjektiv mit weniger Brenn weite zu erwerben. Nachteile der Objektive sind das Unterschreiten der Fluchtdistanz mancher Tiere sowie die schwierigere Positionierung der Blitzgeräte, da das Motiv so nah ist und der Blitz nicht mehr eng genug gestellt werden kann. Für besonders scheue Tiere eignen sich längere Brennweiten wie 150 oder 180 Millimeter. Die meisten Makroobjektive sind Festbrennweiten und haben eine exzellente Lichtstärke. Leider kann die ganz offene Blende nicht genutzt werden, da Blendenwerte ab f/8 aufwärts nötig sind, um genug T iefenschärfe in das Bild zu bekommen.

 

Auch in der Makrofotografie kommen Gestaltungsregeln wie der Goldene Schnitt zum Tragen. Einstellungen: 1/50s, f/22, ISO 400 – Kamera: Canon 5D Mark II, 100-mm-Makroobjektiv, Bild: Tobias Friedrich

 

Jede gute Makroaufnahme wird mit einem Blitzgerät gemacht. Der Einsatz von Kunstlicht ist von entscheidender Bedeutung, da die Blende für eine große Tiefenschärfe sehr weit geschlossen werden muss. Das bedeutet, dass nur wenig bis gar kein Umgebungslicht auf das Motiv treffen kann und stattdessen Kunstlicht eingesetzt werden muss. Die Blitzgeräte sollten daher auf volle oder zumindest halbe Leistung eingestellt werden, falls kein TTL eingesetzt wird. Damit genügend Tiefenschärfe auf dem Motiv liegt, kann mit einer Blende von f/22 gestartet werden, um von dort aus die Einstellungen zu verfeinern. Die Zeit kann auf 1/160s oder 1/200s eingestellt werden, da zunächst kein Umgebungslicht in die Aufnahme gelangen soll und um die Aufnahme nicht zu verwackeln. Der ISO-Wert kann je nach der Stärke des Blitzgerätes auf 200 oder 400 eingestellt werden. Durch die guten ISO-Leistungen der DSLR-Kameras sind auch Werte bis ISO 800 kein Problem.

 

Bei Motiven, die im Schatten liegen oder sich in dunklen Felsspalten verstecken, ist ein Fokussierlicht nötig, da die Kamera sonst nicht automatisch scharf stellen könnte. Die zusätzliche Lichtquelle kann über ein Pilotlicht in den Blitzgeräten oder ein Fokussierlicht auf der Kamera bereitgestellt werden.


Outdoorfotografie
Ansprechende Bilder durch hohe Kontrastgegensätze

 

Bilder wirken auf den Betrachter oft sehr ansprechend, wenn sie über einen hohen Dynamikumfang des Lichts – Motivkontrast - verfügen, d. h. die Ausdehnung der hellen und dunklen Bereiche einer Szene oder eines Bildes sollten so groß wie möglich sein.

 

Besonders bei einem hellen Sommertag zu fotografieren stellt jeden Fotografen vor eine große Herausforderung. Daher empfiehlt es sich, einen Graufilter bzw. Neutraldichtefilter zur Lichtemengenbegrenzung einzusetzen. Wenn die Lichtmenge einfach zu groß ist und Du z. B. eine offene Blende und / oder lange Verschlusszeiten für Deine Bildwirkung brauchst, musst Du den Lichteinfall gezielt reduzieren. Insbesondere wenn Du eine DSLR-Kamera benutzt, die noch nicht noch nicht ISO 100, sondern nur ISO 200 bietet. Du kannst die genannten Filter ohne Bedenken einsetzen. Sie sind homogen neutral grau eingefärbt, und gewährleisten eine unverfälschte Farbwiedergabe. Diese Filter werden auch als Verlaufsfilter angeboten. Damit wird nur ein Bereich abgedunkelt. Bringe die graue Hälft mit dem hellen Himmel einer Landschaftaufnahme in Übereinstimmung, so kannst Du insgesamt eine ausgewogenere Belichtung erreichen.

 

Bild: Torsten Mühlbacher

 

 

Leider musst Du darauf achten, dass Du den Horizont mittig festlegst. Da sich Licht wie eine elektromagnetische Welle verhält, schwingt es in alle Richtungen. Ein Polfilter lässt nur Licht durch, das in der Polarisationsebene des Filters schwingt. Daher ist das Licht, das den Filter durchquert, polarisiert. Du kannst Dir dass wir ein Gitter vorstellen, das nur diejenigen Wellenbäuche durchlässt, die senkrecht zu den Gitterstäben schwingen. Ein solches „Gitter“ mit parallelen Ebenen nennt man einen linearen Polfilter. Da ein Polfilter das Licht nur noch in einer Schwingungsebene passieren lässt, kann es zu Problemen mit dem Autofokus kommen. Wir empfehlen Dir daher generell, mit einem zirkularen Polfilter zu arbeiten. Bei diesem Filter verändert sich die Schwingungsebene des Lichts um die Ausbreitungsachse. Es unterdrückt darüber hinaus Reflexionen von glatten, nicht metallischen Oberflächen, wie z. B. Wasser.

 

Bild: Christiane Dreher

 

 

 

 


Outdoorfotografie
Visualisierung von Bewegung in Bildern

 

Um Bewegung besonders bei Outdoor-Aufnahmen symbolisch darzustellen oder um schnellste Bewegungen im Bild einzufrieren, kannst Du gezielt die Belichtungszeit in der Bildgestaltung einsetzen.

 Bild: Monika Boenisch

 

Einfrieren von Bewegung

Kurze Belichtungszeiten (gemessen in Bruchteilen von Sekunden – 1/500 Sekunde oder kürzer) können z. B. die Wassertropfen eines Springbrunnens im Foto buchstäblich zu Eiswürfeln gefrieren lassen, Skispringer in der Luft festhalten und Kinder im Sprung auf dem Trampolin erstarren lassen. Je schneller die Bewegung des Objektes ist, umso kürzer muss die Verschlusszeit sein, damit die Bewegung wirklich sauber „eingefroren“ wird. Daher ist dieses am besten bei hellem Tageslicht möglich.

 

 

Bewegungsunschärfe

Lange Belichtungszeiten (1/15 Sekunde und länger) setzt Du gezielt ein, wenn die Bewegung im Bild symbolisch dargestellt werden soll, z. B. eine laufenden Person oder ein Tier. Je schneller sich z. B. eine Person bewegt und je länger Du die Belichtungszeit auswählst, um so stärker wird die Bewegungsunschärfe und desto schneller erscheint die Bewegung dem Betrachter.  Je weiter der Kamerastandpunkt vom Objekt entfernt ist, um so weniger stark lässt sich die Bewegungsunschärfe im Bild darstellen. Bei wenig Licht sind lange Belichtungszeiten eher möglich als bei strahlend blauem Himmel.

Vermeiden von Verwacklungsunschärfe

Denke daran, dass lange Belichtungszeiten oft auch zu unerwünschten Verwacklungsunschärfen solcher Bildteile führen können, die Du eigentlich scharf abgebildet haben wolltest. Der Einsatz eines stabilen Stativs, wie z. B. von Manfrotto, ist unerlässlich.

 

Farbe als Gestaltungselement

Der Einsatz von Farbe als gezieltes Gestaltungselement ist bei Bewegungsaufnahmen sehr wichtig. Generell musst Du bei der Gestaltung Deiner Aufnahmen darauf achten, dass die Vielzahl der Farben ein harmonisches Bild ergeben. Extrem gesättigte Farben und starke Farbkontraste vermitteln oftmals eine sehr plakative Wirkung, während pastellige, helle und harmonisch aufeinander abgestimmte Farbtöne ein Foto zart und zurückhaltend wirken lassen. Farbentsättigte Bilder wirken auf den Betrachter häufig düster und trist.

 

Bild: Herbert Wagner

 

 


Weichgezeichnete Blumen

Wenn Du gerne Blumen fotografierst, kommt sofort die Frage auf: In welchem Licht zeigen sich Blumen von ihrer schönsten Seite? Die Antwort lautet: Weiches Licht bring die Strukturen und Zeichnungen der Blüten, Stempel und Blätter besonders zu Geltung.

 

Solche Lichtverhältnisse findest Du besonders in den frühen Morgenstunden bzw. am Abend. Zu diesen Tageszeiten steht die Sonne besonders tief. Die Blütenfarben wirken relativ gesättigt. Wenn Du gerne zur Mittagszeit fotografieren möchtest, solltest Du einen Diffusorschirm benutzen, der das Sonnenlicht filtert und weich zeichnet.

Eine Blüte muss nicht immer in voller Pracht stehen. Auch eine verwelkte Blüte hat ihren Reiz. Auf der Internetseite des berühmten Fotografen Walter Schels findest Du wunderschöne Blütenaufnahmen sowohl in Farbe als auch in schwarz-weiß. Diese Blütenaufnahmen zeigen Dir, wie kreativ eine verwelkte Blüte in Szene gesetzt werden kann und den Betrachter auf eine ganz besondere Art anspricht. Walter Schels liebt es, zu experimentieren. Seine Bilder sind der Beweiss, wie schön Blumen auf einer anderen Art in der Makrofotografie zur Geltung kommen können.

Blüten findest Du überall, ob im Garten oder auf einer Wiese. Wenn Du mit offenen Augen einen Spaziergang durch die Natur machst, wirst Du feststellen, dass die Blütenvielzahl reichhaltig ist. Gehe in die Hocke, um die Atmosphäre der Natur möglich „hautnah“ wiederzugeben. Binde z. B. in Deinen Fotos andere Blätter als Rahmen ein, in dem Du sie unscharf im Vordergrund abbildest.


Bäume fotografieren

Frei stehende, alte Bäume gehören zu den symbolträchtigsten Motiven in der Naturfotografie. Durch ihr Alter und ihre Ästhetik stahlen sie etwas Besonderes aus und werden oftmals zu eindrucksvollen Naturdenkmälern.


Auf den ersten Blick scheint es einfach zu sein, einen Baum zu fotografieren. Doch so einfach ist es nicht, wie es klingt. Du brauchst schon den richtigen Blick und darüber hinaus die richtigen Lichtverhältnisse, um einen Baum ehrwürdig bzw. in erhabener Stimmung abzubilden.

Oftmals wirken Bäume auf Fotos langweilig. Dafür sind mehrere Faktoren verantwortlich:

  • Bäume bestechen durch ihre Dreidimensionalität. Im Zweidimensionalen lässt sich die Wirkung oftmals nur schwer wiedergeben.
  • Die Atmosphäre, die alte Bäume verbreiten, lässt sich schwer in einem Bild wiedergeben – Windbewegungen, Stille, Gerüche, etc.
  • Unser Blick konzentriert sich auf den Baum und blendet störende Elemente aus. Im Foto sind sie aber da.
  • Durch das Sonnenlicht und Schatten entstehen extreme Hell-Dunkel-Kontraste, die sehr unschön wirken.


Als erstes müssen alte ehrwürdige Bäume gefunden werden. Zwar gibt es Listen, in denen z. B. die Thassilo-Linde in Wessobrunn oder die Bavaria-Buche bei Pondorf, aufgeführt sind, aber wenn Du einmal genau in Deiner Umgebung danach suchst, wirst Du schnell fündig werden. Hast Du so einen schönen Baum entdeckt, läuft dasselbe „Analyseprogramm“ ab, wie bei jedem anderen Motiv:

  • Trennt sich das Hauptmotiv von seinem Hintergrund?
  • Ist das Umfeld störend?
  • Wie scheint die Sonne auf mein Objekt? – Ist die Tageszeit optimal?
  • Sind die Lichtverhältnisse richtig?
  • Wo ist der beste Blick auf mein Motiv?  

Wenn auf Anhieb alle Grundfaktoren stimmen, hast Du Glück. Oftmals braucht es mehrere Anläufe, bis ein ausdrucksstarkes „Baumporträt“ entsteht. Bei manchen Bäumen lohnt es sich, sie zu verschiedenen Tageszeiten und auch Jahreszeiten zu fotografieren.

Beliebt unter den Naturfotografen ist der große Ahornboden in Tirol, in dem über 2.000 teilweise bis zu 600 Jahre alte Bergahorn-Bäume stehen. Ein Paradies für jeden Naturfotografen, der Bäume aus verschiedenen Perspektiven in Szene setzen möchte. Da heißt es, den Blick auf wenige schöne Bäume zu konzentrieren, um einen Baum in ehrwürdiger Stimmung abzubilden. 


Fels & Eis

Schroffe Felslandschaften können öde und eintönig oder bedrohlich und dramatisch wirken – je nach Licht und Wetter. Wechselhaftes Wetter bietet daher die besten Möglichkeiten, die unterschiedlichen Facetten einer Gebirgslandschaft fotografisch herauszuarbeiten

Mit einem starken Grauverlaufsfilter gelang es hier trotz der das Bild beherrschenden dunklen Felsstrukturen, die vom Licht aufgehellten Wolkenfetzen abzubilden, die an jenem Tag für extrem wechselhafte, teils diffuse, teils bedrohliche Lichtstimmungen sorgten. Das Blau des Gletschers, das für einen kurzen Moment im Sonnenlicht aufschimmert, bildet einen schönen Kontrast zu den dunklen Farbtönen der Felsen. Grafisch bestimmen zwei gegenläufige Diagonalen und der entsprechend der Drittelregel platzierte höchste Gipfel der Bergkette mit den ihn umgebenden lichten Wolken, den Bildaufbau. (Bild und Tipp: „Naturfotografie. Der große Fotokurs“, Vierfarben)


Himmelhohe Felswände, von denen sich an mehreren Stellen Gletscher herabwälzen, begrenzen den rund elf Kilometer tief ins Inselinnere reichenden Drygalski- Fjord im Südosten Südgeorgiens.


Die dunklen Felsen wirken schroff und aufgrund der nahezu gänzlich fehlenden Vegetation abweisend und lebensfeindlich. Düstere Wolken – Vorboten eines angekündigten Sturms – verstärken die bedrohliche Stimmung. Für kurze Momente schafft es die Sonne, sich zumindest teilweise durch eine kleine Lücke in den Wolken hindurchzukämpfen.


Während die fast schwarzen Felsen das Licht förmlich schlucken, führt es dort, wo es auf Schnee und Gletschereis trifft, zu einem Aufleuchten, das für wenige Augenblicke eine dramatische Stimmung erzeugt. Es gilt daher, immer wachsam zu sein, die Wolken im Auge zu behalten und zu beobachten, wohin sich die Lichtflecken bewegen. Die überwiegend dunklen Flächen im Motiv und der im Vergleich dazu sehr helle Himmel überfordern Fähigkeiten der Kontrastbewältigung jedes Sensors. Abhilfe schafft in diesem Fall ein starker Grauverlaufsfilter. Dieser gestattet es einerseits, die Felslandschaft so zu belichten, dass die Strukturen erhalten bleiben und nicht nahezu schwarz zulaufen, und andererseits, den Himmel in seiner düsteren Dramatik zu erhalten. Angesichts der schnell dahinjagenden Wolken und des schwankenden Schiffs, von dem aus die Aufnahme gemacht wurde, wäre HDR keine wirkliche Alternative gewesen, um die hohen Kontraste wiederzugeben.


Nebelmeer

In Hoch- und Mittelgebirgen ist vor allem zwischen November und Herbst ein besonders fotogenes Wetterereignis zu beobachten: die Inversionswetterlage.

Mit dem Teleobjektiv gelingt es, einen kleinen, grafisch interessanten Ausschnitt aus der Szenerie abzubilden. Die verdichtende Wirkung der langen Brennweite sorgt dafür, dass die Bergrücken im Bild scheinbar direkt hintereinanderliegen. (Bild und Tipp: „Naturfotografie. Der große Fotokurs“, Vierfarben)


Nebel ärgert Autofahrer und vermag Landschaften zu verzaubern. In den kalten Monaten des Jahres kommt es immer wieder vor, dass kalte, neblige Luft in den Tälern liegt, während oben auf den Höhen die Sonne scheint. Findet man bei solchen Inversionswetterlagen einen Aussichtspunkt über dem Nebel, blickt man herab auf ein waberndes Nebelmeer, aus dem sich unter Umständen einzelne Berge oder Hügel wie Inseln erheben.


Am Oberrhein – zwischen Schwarzwald und Vogesen – kann man dieses Phänomen immer wieder erleben. An hohen Bergen herrscht hier kein Mangel. Die höchsten Gipfel der benachbarten Mittelgebirge ragen mehr als 1 000 Meter über das Rheintal, was dann eben sehr oft die Möglichkeit eröffnet, sich »über die Wolken« zu erheben. Zuweilen liegen die Nebel recht tief, so dass man schon von den Höhen des Kaiserstuhls, einem rund 550 Meter hohen, ehemaligen Vulkan im Oberrheintal, auf den Nebel herabblicken kann.


Nach einer eisigen Nacht Mitte Oktober hatte ich das Glück. Noch vor Sonnenaufgang stieg ich zum Eichelspitzturm auf und blickte auf eine nahezu geschlossene Nebeldecke über dem Rheintal. Nur einige der höheren Schwarzwaldvorberge ragten aus dem weißen Meer heraus. Die aufgehende Sonne färbte den Nebel gelblich-orange ein. Ich wollte klare, einfache Bilder machen, in denen wenige Linien und die Farbverläufe dominieren. Das geht besonders gut mit einem Teleobjektiv. Mit 300 mm Brennweite suchte ich einen passenden Ausschnitt.


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PRODUKTEMPFEHLUNG

Kompakter Alleskönner, der Maßstäbe setzt

 

Der neue Metz mecablitz 26 AF-2 löst sein Vorgängermodell ab.

 

 

Der Metz mecablitz 26 AF-2 ist das neue kompakte Systemblitzgerät von Metz. Das Gerät erreicht eine Leitzahl von 26 bei ISO 100/21° und 85 mm Brennweite und bietet damit eine wesentlich höhere Leistung, sowie vielseitigere Lichtgestaltungsmöglichkeiten als der integrierte Kamerablitz.

 

Was alles optimiert wurde, damit Du noch bessere Fotos aufnehmen kannst, erfährst Du hier.

PRODUKTEMPFEHLUNG

Jetzt wird es bunt:

Neue Farben im Taschensortiment von Cullmann

 

Das erfolgreiche Taschenmodell MADRID sports Maxima 325+ von Cullmann hat farbigen Zuwachs bekommen. Zur bestehenden Farbkombination grey/orange kommen drei neue Farben hinzu: Mit cyan/grey, red purple/grey und dark blue/grey erweitert CULLMANN das Angebot und setzt so modische Akzente vor allem für junge, mode- und trendorientierte Foto- sowie Videografen.

 

Mehr über die farbigen Taschen erfährst Du hier.

PRODUKTEMPFEHLUNG

Der neue Metz mecablitz

44 AF-2 

 

http://www.metz-mecatech.de/fileadmin/fm-dam/bilder/02_foto-elektronik/01_metz_mecablitz_modelle/01_system-blitzgeraete/mecablitz_44AF2/44_AF-2_Produkt_01_72ppi.jpg

Mit dem neuen Metz mecablitz 44 AF-2 hat Metz, eines der am besten verkauften Blitzgeräte in Deutschland, noch besser gemacht. Seit nun fast 5 Jahren erfreut sich das Systemblitzgerät Metz mecablitz 44 AF-1 bei preisbewussten, engagierten Fotografen größter Beliebtheit. Die in dieser Zeit angefallenen Kundenwünsche hat sich Metz nun angenommen und das Gerät um viele Features verbessert.

 

Mehr erfährst Du hier.

PRODUKTEMPFEHLUNG

Die Offroad-Kollektion von Manfrotto


Das Dilemma kennen wohl viele fotografiebegeisterten Outdoorfans: Auf der einen Seite soll die mitgeführte Ausrüstung bei einem Ausflug in die Natur möglichst reduziert und leicht sein, auf der anderen Seite möchte man auf keinen Fall auf Wechselobjektive, Stativ und zahlreiches anderes Zubehör verzichten, um den Tag in der Natur auch in perfekten Fotos festzuhalten. 

 

 

Jetzt hat sich Manfrotto etwas ganz Besonderes einfallen lassen und eine Reihe neuer Produkte speziell für den Outdoormarkt entwickelt. Egal ob Action-, Sport- oder Naturfotografen, es war noch nie so einfach auf Abenteuertouren tolle Bilder zu machen. 

 

Wir stellen Dir die OFF ROAD KOLLEKTION von Manfrotto hier vor.

PRODUKTEMPFEHLUNG

Fototaschen aus Leder im Trend

 

 

Besonders auf Reisen möchten wir eine robuste, aber auch schöne Tasche für unsere Fotoausrüstung mitnehmen.

 

Der Deutsche Fotohändler Isarfoto und die Leder-Fabrikation Roeckl haben eine Kooperation geschlossen und fantastische hochwertige Leder-Fototaschen entwickelt.

 

Hier erfährst Du mehr über die tollen Fototaschen von Roeckl Photo.

 

PRODUKTEMPFEHLUNG

Unter der Lupe:

Sigma MAKRO 105mm F2,8 EX DG OS HSM

 

Lichtstarkes Tele-Makroobjektiv mit HSM-Ultraschallantrieb und optischem Stabilisator. Ermöglicht einen Abbildungsmaßstab von 1:1. Es ist der „Klassiker“ im Tierreich.

 

Das beliebte lichtstarke Makro-Teleobjektiv bietet in dieser Neuauflage neben der gewohnt überragenden Leistung zahlreiche Ausstattungsmerkmale, die das Handling des Objektivs erheblich erleichtern. 

 

Mehr erfährst Du hier.

 

PRODUKTEMPFEHLUNG

LED-Lichter für smarte Fotoenthusiasten

 

 

Manfrotto erweitert sein Produktportfolio um die LED-Licht-Serie LUMIE. Die drei neuen Modelle wurde speziell für Fotoenthusiasten entwickelt, die ihrer Fotografie oder Videografie viel Zeit widmen und nunmehr eine verlässliche, hochwertige Lichtquelle benötigen.

 

Hier erfährst Du mehr über die neuen LED-Lichter.

BUCHTIPP

MAKROFOTOGRAFIE: Der große Fotokurs

 

 

 

 

Mit diesem Buch hälst Du den Schlüssel zur Welt für kleine Dinge in der Hand. Lass Dich inspirieren, und hebe Deine Fotografie auf die nächste Stufe. Kyra und Christian Sänger geben in Dir in diesem fantastischen Ratgeber viele Tipps rund um das Thema "Makrofotografie".

PRODUKTEMPFEHLUNG

 

Neue Aufsteckblitze von Hensel

Ab sofort hat Hensel zwei neue Aurora Lite Bank Speedbounce Diffusoren mit Durchmessern von 30 cm und 40 cm im Programm. Sie eignen sich besonders für Portraits, Sach- sowie Makroaufnahmen. Aber auch Gruppenfotos erhalten mit einem Speedbounce 40 eine natürlichere Wirkung.

 

Die praktischen Helfer lassen sich auf die Transportmaße von nur 10 cm bzw. 13 cm zusammenfalten. Somit passen auch diese relativ großen Diffusoren problemlos mit in die Fototasche. Sie lassen sich mittels Klettband an allen gängigen Systemblitzgeräten befestigen. Im Lieferumfang befindet sich eine Transporttasche.

Die UVPs leigen bei 32,77 Euro bzw. 41,18 Euro.

Weitere Informationen findest Du unter www.hensel.eu

 

BUCHTIPP

Fotoschule in Bildern: Landschaftsfotografie

 

Der Naturfotograf Hans-Peter Schaub nimmt Dich mit auf eine Entdeckungsreise durch heimische Landstriche: von den Bergen über das kultivierte und besiedelte Land bis ans Meer.

 

Du siehst in der Fotoschule nicht nur viele inspirierende Landschaftsbilder, sondern Du erfährst immer auch deren Entstehungsgeschichte – mit allen Aufnahmedaten, der Lichtsituation oder besonderen Gestaltungsidee bzw. Skizzen und Vergleichsbildern.

 

Das Buch ist erschienen im Galileo Verlag (heute Rheinwerk).

PRODUKTEMPFEHLUNG

 

Softlightreflektoren, auch „Beauty Dish“ genannt, gehören zu den populärsten Lichtformern: Ihre Lichtcharakteristik ist weich, aber doch prägnanter als typische Softboxen oder Schirme. Die Hensel Softdish 80 ist faltbar und eignet sich perfekt für alle Fotoshootings außerhalb des eigenen Studios! Mehr

BUCHTIPP


Der Schlüssel für gelungene Fotografie ist ein grundlegendes Verständnis von Licht und richtiger Beleuchtung. Erst die Fähigkeit, Licht zu sehen, zu beeinflussen, zu verändern, zu kontrollieren und zu gestalten, macht Schnappschüsse zu perfekten Fotografien! Syl Arena erklärt, worauf es ankommt. Mehr

HOMEPAGE


Viele unglaublich schöne Landschaftsaufnahmen findest Du auf der Homepage von Carl Heilman II. In jedem Fall inspirierend!

BUCHTIPP

 


Oft sind es nur Kleinigkeiten, die einen Schnappschuss vom perfekten Foto unterscheiden. In "Fotopraxis: Landschaftsfotografie" erklärt der preisgekrönte Profi Carl E. Heilmann, wie es richtig geht. Mehr

BUCHTIPP

 

Der international bekannte Autor und Fotograf Jack Dykinga begreift die Fotografie als eine Sprache, die Grenzen überwindet und so zu einer universellen, wirkungsvollen und direkten Kommunikationsform wird. Er will mit diesem Buch seine Leser in die Lage zu versetzen, ihre eigenen ausdrucksstarken, also sprechenden Bilder kreieren zu können. Ein echter Meisterkurs für fotografisches Sehen und Komposition! Mehr

PRODUKTEMPFEHLUNG

 

Das lichtstarke Makro-Teleobjektiv MAKRO 105mm F2,8 EX DG OS HSM mit HSM-Ultraschallantrieb und optischem Stabilisator von Sigma ermöglicht einen Abbildungsmaßstab von 1:1. Es ist der Klassiker im Bereich der Tierfotografie. Angaben zur technischen Ausstattung erfährst Du hier.

 

Das mehrfach mit Testpreisen ausgezeichnete Objektiv ist für 899,- Euro (UVP) im Handel erhältlich.

PRODUKTEMPFEHLUNG

Tobias Friedrich

 

 

In seiner Kindheit liebte es Tobias Friedrich, Autor des Buches "Die Kunst der Unterwasserfotografie", die Abenteuer der Calypso mit Jacques-Yves Cousteau als ihr Kapitän zu verfolgen und die Schönheit der Welt unter der Oberfläche zu bewundern. Es ist immer noch ein überwältigendes Gefühl für ihn, wenn er die Chance hat, zu tauchen. Er liebt die Eleganz und Ruhe der Welt unter Wasser, die in Kontrast zu der hektischen Atmosphäre darüber steht. Seit 2007 fotografiert Tobias Friedrich semi-professionell.

 

Bei mehr Interesse an seinen Bildern bist Du herzlich dazu eingeladen seine Website www.below-surface.com zu besuchen!

BUCHTIPP

 

Die Welt um uns herum steckt voller Schönheit und Wunder, voller inspirierender Motive. Ingo Seehafer zeigt Dir in „Naturfotografie. Der große Fotokurs“ genau, was Du tun musst, um beeindruckende Bilder zu machen.Genauere Infos zum Fachbuch bekommst Du bei unseren Buchtipps. Bestellen kannst Du es hier

 

PRODUKTEMPFEHLUNG

 

Eine phantastische Outdoor-Begleitung, die Dir dabei hilft, Bewegungen von Tieren, Menschen oder auch Bäumen perfekt einzufangen, ist das 190er Stativ von Manfrotto! Mehr

BUCHTIPP

 

„Makrofotografie. Natur ganz nah" beschreibt in 55 Variationen, wie Du mit der Kamera kleinen Motiven in der Natur näher rückst und sie groß herausbringst.Genauere Infos zum Buch bekommst Du bei unseren Buchtipps. Bestellen kannst Du es hier

ALICE THINSCHMIDT IM GESPRÄCH

 

Wer sich mit Garten- und Pflanzen fotografie bestens auskennt, ist Fotografin, Autorin und Gartenexpertin Alice Thinschmidt. Viele tolle Gartenbilder und Tricks zum Selbstmachen sowie genauere Infos über sie erfährst Du im quucy-Gespräch. -> Mehr

GISELA PÖLKING IM GESPRÄCH

 

Wer sich mit Makro- und Naturfotografie sehr gut auskennt, ist Profifotografin Gisela Pölking. Viele tolle Nahaufnahmen und Tipps zum Inspirieren lassen und genauere Infos über sie erfährst Du im quucy-Gespräch mit ihr. -> Mehr

BUCHTIPP

 

Reinhard Eisele beschreibt in seinem Buch „Naturfotografie“ vom dpunkt Verlag sehr eindrucksvoll, wie Du Bäume stimmungsvoll fotografieren kannst. Genauere Infos zum Fachbuch bekommst Du bei unseren Buchtipps. Bestellen kannst Du es hier.