Photo Studio Software Tipps

Zoner Photo Studio hilft Dir, die Kontrolle über Deine Fotos zu übernehmen. Lade Deine Bilder von Deiner Kamera herunter, organisiere Dein Archiv und bearbeite und veröffentliche Deine Fotos – so einfach wie noch nie! Regelmäßig geben wir Dir an dieser Stelle Tipps im Umgang mit der Software und stellen Dir die Top-Funktionen etwas näher vor – präsentiert von Zoner.


Rauschreduzierung

 

Seit es die digitale Fotografie gibt, ist auch das Bildrauschen ein großes Thema. Betroffen sind normalerweise Bilder, die bei schlechten Lichtverhältnissen ohne Blitz und mit einer hohen ISO-Einstellung aufgenommen wurden. Diese Bilder sind dann meistens unwiederbringlich beschädigt und ein Fall für den Papierkorb.


Zoner Photostudio bietet ein neues Werkzeug, mit dem das Bildrauschen vermindert werden kann. Mit den intuitiv bedienbaren Reglern der „Fortgeschrittenen Rauschunterdrückung“ wird das Rauschen in Deinen Bildern genau an den Stellen, an denen es Probleme verursacht entfernt, etwa bei einheitlichen Hintergründen.

Dazu lädst Du das zu bearbeitende Bild in den Editor und wählst über das Menü „Einstellen“ - „Fortgeschrittene Rauschunterdrückung“ aus.

Verwende die Regler „Helligkeit“ oder „Farben“ an den Stellen, wo das Bildrauschen auftritt. Um die entsprechende Farbe aufzunehmen, kannst Du die Pipette benutzen.


Das Zoner Photostudio bietet übrigens die Möglichkeit, die aktuellen Einstellungen zu speichern. Dies ist hilfreich, wenn Du eine größere Anzahl an Bildern zu bearbeiten hast. Du kannst die Bilder somit durch die Stapelverarbeitung laufen lassen und sparst Zeit.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SOFTWARE INFO UND DOWNLOAD

 

Die Software Zoner Photo Studio ist als Free- und Pro-Edition erhältlich. Weitere Infos sowie die Software zum kostenlosen Download zum Ausprobieren oder zum Kaufen findest Du unter www.zoner.com/de-de

Ausrichtung des Horizonts

 

 

 

 

 

 

 

 

Konzentriert sich der  Fotograf zu sehr auf das Hauptmotiv, ist es schnell passiert: Der Horizont wird schief. Ein gut ausgerichteter Horizont ist jedoch wichtig, denn dieser gibt dem Betrachter ein beruhigendes Gefühl, sodass er sich auf das Bild selbst konzentrieren kann.


Mit Zoner Photostudio kannst Du Bilder mit schiefem Horizont ganz leicht korrigieren. Das zu bearbeitende Bild muss im Editor geladen sein, um die Korrektur mithilfe des Werkzeugs „Horizontal ausrichten“ (Werkzeugleiste auf der linken Seite) vorzunehmen. Wenn Du das Werkzeug auswählst, erscheint eine gestrichelte Linie mit zwei kleinen Quadraten im Bild. Außerdem werden in der Toolbar im oberen Bereich weitere Optionen angezeigt und in der Statuszeile am unteren Rand der Rotationswinkel.


Lege die gestrichelte Linie auf die Horizontlinie des Bildes; klicke nun auf „Anwenden“, so wird alles, was auf der Linie liegt, horizontal ausgerichtet.


Die Option „Automat.Beschneiden“, die in den Voreinstellungen aktiviert ist, beschneidet das Bild automatisch, damit in den Ecken keine weißen Flächen entstehen.
 

 

Verbesserung der Belichtung mithilfe der Tonwertkorrektur

 

Bei den meisten Digitalfotos müssen Helligkeit und Kontrast vor dem Ausdruck reguliert werden. Zoner Photostudio bietet Dir verschiedene Methoden, Helligkeit und Kontrast anzupassen.


Um die Tonwertkorrektur zu nutzen, gehst Du im Editor auf „Einstellen“ – „Tonwertkorrektur“.

 

Nun öffnet sich das Fenster „Tonwertkorrektur“: Bediene Dich entweder der Automatischen Farbtonkorrektur oder des Schiebereglers, um die Helligkeitsverteilung zu ändern. Achte jedoch darauf, dass Du den Kontrast nicht zu sehr erhöhst, damit es weder zu Über- noch zu Unterbelichtung kommt.

 

Verbesserung der Belichtung mithilfe von Gradiationskurven

 

Um die Helligkeit und den Kontrast von Fotos zu regulieren, bietet Zoner Photostudio Dir verschiedene Methoden. Neben der etwas einfacheren Tonwertkorrektur ist es möglich, die gewünschten Resultate durch die Bearbeitung des Bildes mit „Kurven“ herbeizuführen.

 

Diese Funktion erlaubt und fordert allerdings eine umfassendere Kontrolle, da Du zwar ebenfalls mit einem Histogramm arbeitest, dies jedoch wesentlich flexibler ist.

Gehe im Editor auf „Einstellen“ – „Kurven“:

Das neu geöffnete Fenster zeigt Dir sowohl das Originalfoto als auch die bearbeitete Version an. Nun kannst Du die Kurve anpassen und Dein Bild bearbeiten.

Ziehst Du den Kurvenpunkt nach unten rechts, wird der Tonwert dunkler; ziehst Du ihn nach oben links, wird er heller. Auch bei dieser Funktion ist es wichtig, auf Über- und Unterbelichtung zu achten.

Wenn Du möchtest, kannst Du das Bild durch die Bearbeitung der Kurve gänzlich verändern. Kehrst Du beispielsweise die Position der Endpunkte um, entsteht ein Negativ.
 

 

Fotos mit GPS-Daten versehen

 

Du hast großartige Bilder geschossen, hattest aber kein GPS-Gerät dabei, um die Koordinaten aufzuzeichnen oder hast die Tracklog verloren? Mithilfe von Zoner Photostudio und Google Earth ist das kein Problem mehr.

 

Um den im Manager angezeigten Bildern Koordinaten zuzuordnen, gehst Du auf „Informationen“ – „GPS“. Dort kannst Du einerseits manuell Koordinaten zuweisen und Dich andererseits der Koordinaten von Google Earth bedienen.

 

Klicke dazu ganz einfach auf „Informationen“ – „GPS“ – „GPS-Daten von Google-Earth zuordnen“. Hierdurch wird Google Earth zusammen mit einem speziellen Zoner Photostudio Plugin automatisch geöffnet. Nun brauchst Du nur noch den Aufnahmeort des betroffenen Bildes in Google Earth aufzurufen und dann die „Koordinaten dem Bild zuweisen“.

Jetzt lässt sich mit einem Doppelklick auf den Globus, der in der Vorschau des Managers angezeigt wird, der Aufnahmeort anzeigen, indem Google Earth geöffnet wird.

 

Achtung: Das Plugin von Google Earth funktioniert momentan nur in der 32-bit Version von Zoner. Wenn Du dieses also nutzen willst, musst Du diese Version auf einem 64-bit-Rechner starten. Zoner installiert automatisch beide Versionen.

 

Alternativ kannst Du auch die GPS-Daten mit Hilfe von Google Maps zuordnen. Hierzu wählst Du einfach „Informationen“ – „GPS“ – „GPS-Daten zuordnen“. Dieses funktioniert auch in der 64-bit-Version.

 

 

Aufnahmezeit und -datum korrigieren

 

Die in den EXIF-Dateien gespeicherten Informationen zu Aufnahmezeit und -datum sind wichtig, um Deine Bilder zu verwalten. Darüber hinaus helfen sie Dir beim Abgleich der GPS-Daten, denn Bilder mit gleichem Aufnahmezeitpunkt wurden zumeist am selben Ort erstellt. Eine häufige Fehlerquelle ist, dass die Kamerabatterie erneuert werden muss und dabei die Einstellungen verloren gehen. Bei Urlaubsreisen über eine Zeitzone hinweg kommt es auch zu Zeitverschiebungen bei Bildern. Die wahrscheinlich häufigste Fehlerquelle dagegen ist schlicht und ergreifend die jährliche Umstellung von Sommer- auf Winterzeit.


EXIF-Dateien speichern Metadaten zu Bilddateien, wie eben beispielsweise die Aufnahmezeit sowie das Aufnahmedatum. Es geht aber auch um andere Informationen wie etwa Belichtungsdaten oder Farbverschiebungen. Nicht jedes Fotobearbeitungsprogramm kann EXIF-Dateien lesen und darüber hinaus auch bearbeiten. Für Zoner Photostudio ist dies jedoch kein Problem. Wähle zunächst die Bilder aus, die Du bearbeiten willst, und gehe dann im Menü auf „Informationen“ - „EXIF-Stapelverarbeitung“.

 

Nun öffnet sich ein neues Fenster mit sechs Reitern: „Grundlegende Informationen“, „Ursprung“, „Schlüsselwörter“, „Datum und Uhrzeit“, „Benutzerdefinierte Info“ und „Fortgeschritten“. Wie der Name schon sagt, kannst Du unter dem Reiter „Datum und Uhrzeit“ die gewünschten Veränderungen vornehmen. Um diesen Reiter zu nutzen, musst Du ihn jedoch nicht nur auswählen, sondern auch durch die Auswahlbox neben dem Namen aktivieren (dies ist in den Voreinstellungen meistens schon geschehen). Bitte aktiviere nur den Reiter, in dem Du auch Änderungen vornehmen willst.

 

Falls noch keine Aufnahmezeit gespeichert war, lässt sich diese im linken Feld erstellen. Willst Du die Aufnahmezeit ändern, benutze das rechte Feld. Dort findest Du zwei Kalender: Der linke zeigt die ursprünglichen Daten und der rechte die von Dir vorgenommenen Änderungen. Sobald Du die neue Uhrzeit oder das neue Datum eingestellt hast, musst Du nur noch auf „Anwenden“ klicken. Nun werden die EXIF-Informationen geändert und gespeichert.


Wenn Du bei vorhandenen Uhrzeiten nur die Sommer- bzw. Winterzeit korrigieren willst, setze den Haken bei „Uhrzeit verschieben“. Dann brauchst Du nur noch angeben, wie viele Stunden nach vorne oder hinten verschoben werden soll. Eine ähnliche Vorgehensweise empfiehlt sich auch, wenn Du andere Daten der EXIF-Daten ändern oder etwas hinzufügen willst.


Weitere Infos sowie die Software zum kostenlosen Download bekommst Du unter www.zoner.com/de-de

 

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