Landschaftsfotografie mit Wildtieren

Eine Landschaftsaufnahme wirkt durch die Einbeziehung von Tieren lebendiger. Wie Carl E. Heilmann in seinem Buch „Landschaftsfotografie – Fotopraxis“ beschreibt, dass er kein Tierfotograf ist, aber wenn sich die Gelegenheit bietet, bezieht er Wildtiere in seinen Landschaftsaufnahmen mit ein.

 

 

Bild: Michael Jurek

 

An einigen Orten ist es besonders leicht, Tiere zu fotografieren, so zum Beispiel in Nationalparks und Wildtierreservaten. Meistens entstehen die Aufnahmen aus einer zufälligen Situation heraus.

 

Eine schöne Landschaftsaufnahme in dramatischem Licht wirkt sehr beeindruckend, aber die meisten Menschen reagieren besonders emotional, wenn auch Tiere abgebildet sind. Viele Arten sind „Gewohnheitstiere“ und halten sich oft zur gleichen Zeit am gleichen Ort auf. Manche folgen einer bestimmten Route, andere halten sich stets in der Nähe ihres Baus oder ihrer Höhle auf. Carl E. Heilmann empfiehlt Dir, dass Du Dich über die Gewohnheiten der örtlichen Wildtiere ausführlich informieren solltest. Denke stets daran, wenn Du sie fotografierst, dass Du Dich in ihrem Lebensraum bewegst. Tiere halten jemand, der sich ihnen nähert, für einen Fressfeind. Lasse den Tieren den nötigen Raum und achte stets auf Zeichen von Nervosität und Alarmbereitschaft.

 

Ein Auto eignet sich fast genauso gut wie ein Tarnzelt für die Tierfotografie. Die meisten Tiere fühlen sich durch das Fahrzeug nicht gestört. Achte aber darauf, dass Du Dich nicht ungewöhnlich verhältst. Wie Carl E. Heilmann in seinem Buch beschreibt, wollte er einmal in den Rocky Mountains einen besonderen Überblick über eine Elchherde gewinnen und stieg deshalb auf das Dach seines Vans. Als sein Oberkörper auf dem Fahrzeugdach auftauchte, flüchteten die Tiere sofort.

 

 

Für beeindruckende Landschaftsaufnahmen mit Wildtieren brauchst Du Geduld, Ruhe und Ausdauer. Nimm viele Fotos hintereinander auf, um die schnelle Bewegungen der Tiere einzufangen. Wenn Du aus der Nähe fotografieren solltest, suche Lichtreflexen in den Augen einzufangen. Steht wenig Licht zur Verfügung, darfst Du die Kamera kaum bewegen und musst berücksichtigen, dass die Bewegung der Tiere verwischen könnte.

 

Wenn Du Dir kein lichtstarkes Objektiv zulegen möchtest, reicht für die ersten Aufnahmen auch eine Digitalkamera , die einen großen Kontrastumfang abbildet und an der Du eine hohe ISO-Empfindlichkeit einstellen kannst – dieses ist sehr hilfreich bei wenig Licht.Experimentiere mit der der Mitziehtechnik und anderen kreativen Techniken. Genieße aber vor allem das Gefühl, die Natur mit wilden Tieren zu teilen.

 

Bild: Martin Hollans

 

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WISSENSWERTES

Karsten Mosebach gewinnt Fritz-Pölking-Preis 2017

 

 

Naturfotograf und fotoforum-Autor Karsten Mosebach überzeugte die Jury des renommierten Fritz-Pölking-Preises mit seinem Portfolio „Im Reich der Schleiereule“. Hierfür fotografierte er über anderthalb Jahre Eulen auf einem alten Bauernhof nahe seiner Heimat. Herausgekommen ist dabei eine Bilderstrecke, mit der Karsten Mosebach beeindruckende Einblicke in die Lebensweise von Schleiereulen gewährt. 

 

Die Preisverleihung fand am 27. Oktober im Heinz-Hilpert-Theater Lünen im Rahmen des Internationalen Naturfotofestivals der GDT statt. 

 

Wie die Bilderstrecke entstanden ist, kann man übrigens detailliert in Karsten Mosebachs neuem Praxis-Buch „Gute Fotos, harte Arbeit“ nachlesen, das er im September zusammen mit Hermann Hirsch veröffentlicht hat. Das Buch ist im fotoforum Verlag für 29,90 Euro (UVP) erhältlich.

 

 

 

Trautes Heim

 

Es gibt immer wieder Tiere, die man aus unterschiedlichen Gründen nicht draußen im Freien fotografieren kann, weiß die Fotografin Julia Poker zu berichten. Welpen z. B. können in der alten Jahreszeit erst ab einem gewissem Alter nach draußen. Jagende und sehr nervöse Hunde sind oftmals in der Natur noch aufgedrehter und angespannter. Für solche Fälle hat Julia Poker zwar noch ein Fotostudio, allerdings kann nicht jedes Tier auf Reise gehen, um fotografiert zu werden.

 

Das beste Beispiel sind Hauskatzen. Sie fühlen sich in ihrer gewohnten Umgebung einfach am wohlsten, und man erspart ihnen sehr viel Stress, wenn man sie einfach in ihrem Zuhause fotografiert. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, aber das kommt selten vor.

 

Für solche Indoor-Aufnahmen eigenen sich am besten helle Räume mit vielen Fenstern. Auch geschlossene Wintergärten nutzt Julia Poker gern. Dieses Bild von dem bezaubernden schneeweißen Kater hat sie in einem hellen Flur mit Treppe aufgenommen. Die Treppe diente hervorragend als Podest und sie musste ausnahmsweise nicht auf den Fußboden liegen, um das Tier von unten fotografieren zu können. Außerdem sorgten die große Haustür mit Fenster und die hellen Wände für perfektes Licht. Julia Poker hat bewusst diese Location gewählt, da sie ein Ton-in-Ton-Bild machen wollte, um noch mehr Aufmerksamkeit auf die eisblauen Augen des Katers zu lenken.

 

Denke bitte immer daran, bei solchen Aufnahmen ein lichtstarkes Objektiv zu verwenden, um auf künstliche Lichtquellen, wie etwa einem Blitz, verzichten zu können. Das weiche Tageslicht macht die Indoor-Aufnahme natürlich, und es ist angenehmer für die scheue Katze.

 

Julia Poker hat für die Aufnahme eine Canon EOS 5D Mark III verwendet. Ihre Einstellung war: 35 mm / f2 / 1/200s / ISO 1000 / RAW.

 

Diesen und weitere Tipps zum Thema Tierfotografie kannst Du in dem Buch "Die Fotoschule in Bildern: Tierfotografie", dass im Rheinwerk Verlag erschienen ist, nachlesen. Das Buch ist für 34,90 Euro (UVP) hier erhältlich.

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PRODUKTEMPFEHLUNG

Zoner Studio X

 

In welchem Ortner liegt das Bild?

Zoner Photo Studio X erleichert die Bilderverwaltung und -verarbeitung

 

 

Fotografien war noch nie so beliebt wie heute. Allein 2016 wurden mehr als 1,1 Billionen Fotos mit dem Smart- phone bzw. der Digitalkamera aufgenommen. Nur wie wird man Herr der Bilderflut.

 

Dank Zoner Photo Studio X wird die Bildbearbeitung und Verwaltung zum Kinderspiel. Damit nicht genug, Zoner Photo Studio bietet darüber hinaus viele Möglichkeiten, wie man Fotos mit der Familie, Freunden oder der ganzen Welt teilen kann. Zoner Photo Studio X gibt es für alle Windows-Anwender für 39,-- Euro (UPV) pro Jahr.

 

 

Wie die Software Dir das Leben bei der Bilderbearbeitung und -verwaltung erleichtert, erfährst Du hier.

 

 

Die Beziehung zwischen Jäger und Hund

 

Die Beziehung zwischen Jägern und ihren Hunden ist sehr innig. Eine fundierte und partnerschaftliche Ausbildung eines Jagdhundes ist die Grundlage für einen erfolgreichen Jagdeinsatz. Wer mit seinem sehr gut ausgebildeten Hund schon Erfahrungen bei der Jagd gemacht hat – egal ob zum Beispiel auf einer Nachsuche, bei der Wasserjagd oder bei einer Gesellschaftsjagd -, weiß, wie wichtig Teamarbeit ist. Besonders auf der Jagd muss man sich auf seinen Jagdgefährten verlassen können. Nur zusammen sind Jäger und Hund erfolgreich.

 

Jagdhunde sind auch Familienhunde, die mit im Haus leben und den normalen Alltag miterleben. Dass Jagdhunde in Zwingern gehalten werden und nur zur Arbeit herausdürfen, ist heute längst Geschichte.

 

Regine Heuser zeigt in ihrem Buch „Jagdhundfotografie“ wie man besonders diese innige Beziehung zwischen Jäger und Hund darstellen kann, egal ob es gerade eine Schmuseeinheit auf dem Rasen gibt oder alle sich als Team portraitieren lassen. In ihren Aufnahmen wird der Zusammenhalt zwischen Mensch und Hund sehr deutlich.

 

Sie beobachtet den Hundeführer genaue bei der Arbeit mit seinem Hund, bevor sie die Kamera in die Hand nimmt und im richtigen Moment den Auslöser drückt. Ziel ist es, die Beziehung zwischen Hund und Jäger herüber zu bringen.

 

Dabei arbeitet sie gern mit einem Canon EF 70-200 mm f/2.8 IS II USM Teleobjektiv. Es ist vor Staub und Spritzwasser geschützt und fokussiert mit einem rasend schnellen USM-Antrieb, was besonders wichtig für spontane Tierportraits und Bewegungsaufnahmen ist.

 

Regine Heuser bietet auch Workshops für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis an. Schau gern mal auf ihre Internetseite unter www.regineheuser.de.

 

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BUCHTIPP

Jagdhunde fotografieren

Hunde vor der Kamera sind kein leichtes Unterfangen und das Fotografieren von Jagdhunden bei der Arbeit ist noch viel schwieriger, besonders wenn die Ergebnisse wirklich gut werden sollen.

 

Jagdhunde fotografieren

 

Regine Heuser erklärt in ihrem Buch, wie Du Jagdhunde perfekt in Szene setzen kannst, egal ob sie gerade bei der Jagd sind, Du sie mit ihrem Hundeführer fotografieren möchtest oder sie im Portrait nach getaner Arbeit aufnehmen willst.

 

Mehr über diese fantastische Publikation erfährst Du hier.

 


 

Beeindruckende Pferdeportraits

 

Ein Pferdeportrait soll wie bei einem Menschen den Charakter des Pferdes widerspiegeln, egal ob es sich um einen eingetragenen Hengst, ein erfolgreiches Springpferd oder ein Freizeitpferd auf der Weide handelt.

 

Die renommierte Fotografien Anita Zander hat im mitp Verlag das Buch „Pferdefotografie“ veröffentlicht. Sie empfiehlt Pferdeportraitaufnahmen grundsätzlich mit einer offenen Blende aufzunehmen, damit sich der Kopf des Pferdes vom unscharfen Hintergrund abhebt. Das erreichst Du je nach Objektiv bei einer Blende von f2.8 bis f5.6.

 

Darüber hinaus wirken Portraits beeindruckender, wenn Du mit einer Festbrennweite fotografierst. Sie arbeitet meistens mit dem 85mm f1.8 von Canon. Da nicht jeder von Euch eine Festbrennweite zur Hand hat, geht es natürlich auch mit einem Zoomobjektiv. Sie bieten Dir mehr Spielraum, ohne dass Du Deinen Standort verändern musst. Aber auch hier solltest Du mit einer Brennweite von 70 bis 100 mm arbeiten, um eine offen/große Blende zu erhalten, die Maximalblende wird bei zunehmender Brennweite keiner.

 

Lege den Focus auf die Augen des Pferdes. Lasse Dir dabei von dem Autofokuspunkt helfen. Achte darauf, dass die Proportionen des Pferdes korrekt abgebildet werden. Hals und Körper müssen zum Kopf passen.

 

Wenn das Pferd eine Trense trägt, achte darauf, dass sie geputzt und ordentlich verschnallt ist. Nichts ist ärgerlicher, wenn Du später am PC sitzt und merkst, dass das Zaumzeug schmutzig oder der Nasenriemen offen ist. Perfekt sitzendes Zaumzeug sagt viel über den Besitzer des Pferdes aus und hinterlässt einen nicht zu unterschätzenden Eindruck bei dem Betrachter des Portraits.

 

Achte bei dem Shooting darauf, dass nicht mehr Leute vor Ort sind als nötig. Sonst kann sich das Pferd zu schnell vom Geschehen ablenken lassen.



ANITA ZANDER

Fotografie, Workshops und Composing

 

 

Anita Zander kommt aus der Nähe von Marburg / Lahn. Fotografie ist eine ihrer Leidenschaften, die sie sowohl Outdoor als auch im Studio auslebt. Sie fotografiert egal ob Mensch oder Tier nach ihren persönlichen Leitsatz:

 

Ein Bild muss den Betrachter locken.

 

Auf Ihrer Internetseite findest Du viele beeindruckende Aufnahmen aber auch Workshop-Angebote. Schau mal hinein.

Tipps zur Tierfotografie

(Wild)Tiere vor der Kamera

Wer Tiere fotografieren möchte, muss sich erst einmal mit ihnen auseinandersetzen, d. h. mit ihren Eigenarten vertraut machen, welche Verhaltensmuster sie aufweisen, ob sie scheu sind und welche Reaktionen sie Menschen gegenüber zeigen. Die Kenntnis über das Verhalten von Tieren ist in der Tierfotografie mit das Wichtigste. Nur wenn Du die Verhaltensmuster kennst, hast Du den nötigen Zeitvorsprung, um im richtigen Moment die richtige Stelle zu fokussieren und damit ein gelungenes Bild zu bekommen. 


In der Tierfotografie ist die Mindestbrennweite eines großen Teleobjektives 300mm. Mit diesem kannst Du zu dem Tier einen entsprechenden Abstand halten, aus dem Du unbemerkt fotografieren kannst. Allerdings nicht bei scheuen Tieren. Selbstverständlich kann Du aus einem Versteck heraus oder aus einem Tarnzelt auch ein 200-mm-Objektiv einsetzen und gute Ergebnisse erzielen. Bedenkt man jedoch, dass man bereits ein 600-mm-Objektiv braucht, um eine Amsel aus 10 Meter Entfernung formatfüllend ins Bild zu bringen, wird schnell klar, dass es sich bei 300 mm um eine Mindestbrennweite handelt. Lichtstarke Objektive sind sehr teuer, machen jedoch Sinn. Generell auf einen integrierten Bildstabilisator achten. Gerade bei der Vogelfotografie muss Du auch ohne Stativ fotografieren können. Wer sich unter Euch intensiv mit der Tierfotografie beschäftigen möchte, kommt um längere Brennweiten wie 400-, 500- oder 600-mm-Objektive nicht herum. (Fuchsbild: Daniel Segelcke)


Zum Training empfehlen wir Dir Tiere im Zoo zu fotografieren. Es hat zwar nichts mit Wildlife-Fotografie zu tun, aber doch mit Naturfotografie, wenn auch unter anderen Gesichtspunkten. Im Zoo muss Dir aber bewusst sein, dass Du Dich in einer Scheinwelt befindest. Fotos, die dort entstehen, haben mit der Realität überhaupt nichts zu tun, in der sich das Leben des fotografierten Tieres normalerweise abspielen würde. Als Trainingsrefugium, zum Erfahren der eigenen Reaktionen auf schnelle Tierbewegungen oder der persönlichen fotografischen Fähigkeiten oder einfach nur zum Studium der Tiere ist der Zoo ideal. Du kannst im Zoo sehr gut die Konzentration auf den richtigen Moment, den besten Gesichtsausdruck oder die dynamische Bewegung üben. Alles Erfahrungen, die Du in „freier Wildbahn“ gebrauchen kannst.

Tierfotos, die im Zoo entstehen, sollen nicht zwangsläufig die Realität eines Zoos zeigen. Maschendrahtzäune, Absperrungen, Glaswände, Betonböden, kahle Äste und Gitter entsprechen nicht dem Wunschdenken nach Wildlife-Atmosphäre. Dies geht u. a. sehr gut, wenn Du Dich auf Porträts von Tieren konzentrierst. Überhaupt sind Tierporträts ein interessantes Feld, denn hier zeigt sich, wer unter Euch auf kleinste Nuancen reagieren kann. Um die Zoo-Atmosphäre tatsächlich auszugrenzen, verschafft die Verwendung eines Teleobjektives zwischen 135 und 200mm bei möglichst weit geöffneter Blende Abhilfe. Die geringe Schärfentiefe kann die Hintergrundstruktur in Farbe und Formen auflösen und so einen neutralen Fond schaffen. Die Schärfentiefe sollte jedoch bei Tierporträts so groß sein, dass sie von den Augen bis zur Nasenspitze reicht.

Auch Vogelshows bieten perfekte Möglichkeiten, um ohne großen Aufwand Raubvögel bei Flug und Landung zu fotografieren. Ideal sind bei solchen Aufnahmen Zoomobjektive, am besten mit einem Brennweitenbereich von 70-200mm oder 70-300mm. Wähle einen kontinuierlich scharfstellenden Autofokus, denn wenn die Vögel einem entgegenfliegen, sollte der Autofokus die Bewegung verfolgen und die Schärfe nachführen. Die ISO-Einstellung solltest Du der Tageshelligkeit entsprechend wählen. Bei aller Konzentration auf die Vögel solltest Du den Hintergrund nicht außer Acht lassen.

Gut geeignet für die Tierfotografie sind auch Wildparks oder Tiergehege. Hier kannst Du Hirsche, Füchse oder auch Bären in natürlicherer Umgebung fotografieren. So kannst Du bei Deinen Aufnahmen einen größeren Ausschnitt wählen und dabei Bilder aufnehmen, die sich von in freier Wildbahn fotografierten Tieren kaum unterscheiden.



DANIEL SEGELCKE IM GESPRÄCH

 

Der Biologe und Naturfotograf verrät im quucy-Interview, wo er seine Motive findet, welche Tiere er am liebsten fotografiert und wie seine packenden Aufnahmen entstehen. Gleichzeitig erfährst Du, wie auch Dir tolle Tierporträts gelingen. -> Mehr

PRODUKTEMPFEHLUNG

Neu in der Pixum Fotowelt:

Foto auf Kiefernholz-Latten

 

Ein Geschenk, das bisher garantiert noch nicht auf dem österlichen Gabentisch gelegen hat, ist das neue Pixum Foto auf Kiefernholz-Latten.

 

 

Die besondere Struktur des Kiefernholzes sorgt für einen einmaligen Effekt. Insbesondere Landschaftsaufnahmen kommen hier sehr gut zur Geltung, aber auch Porträts erhalten durch die Holz-Optik einen besonderen Charme. Das persönliche Foto auf Kiefernholz-Latten gibt es in neun verschiedenen Formaten von 20x20 bis 80x80 Zentimetern. Je nach Format besteht es aus zwei bis acht Kiefernholz-Latten. Das Pixum Foto auf Kiefernholz-Latten ist ab 29,95 Euro erhältlich.


Pferdefotografie: Stimmung transportieren

 

Neben der klassischen und superkorrekten Fotografie für Züchter und der Turnierfotografie ist wohl der größte Schwerpunkt vieler Pferdefotografen das individuelle Shooting beim Kunden bzw. die Verwirklichung eigener Ideen. Es geht um Bilder, die Geschichten erzählen, den Betrachter in eine besondere Stimmung versetzen, und um den Transport von Emotionen.

 

Das Pferd als Zucht- und Sporttier rückt dabei eher in den Hintergrund. Seine Bedeutung als Freund bzw. die Symbolhaftigkeit für Kraft, Energie und Schönheit rückt in den Vordergrund. Selbstverständlich lassen sich die drei Bereiche „Züchterfotografie“, „Eventfotografie“ und „Freie Arbeit“ nie wirklich voneinander trennen, weißt Wiebke Haas in Ihrem Buch „Pferdefotografie“, das aktuell im Franzis Verlag erschienen, hin. Oftmals ist es in der Praxis sogar so, dass man außer den klassischen Set-up, Portrait- und Reitbilder noch freie Bilder und Impressionen während eines Shootings anfertigen kann.

 

Spiel mit Sonnenlicht und Sonnenstand

In der ganzen Fotografie spielt das Licht eine entscheidende Rolle. Als Fotoanfänger haben wir oft gehört, dass wir die Sonne immer im Rücken haben sollten, doch das ist die spannungsloseste Lichtvariante. Wiebke Haas bevorzugt Streiflicht oder Gegenlicht in ihren Bildern.

 

Bei Streiflicht, also der seitlich zum Motiv befindlichen Sonne, werden die Konturen schön herausgearbeitet. Aufpassen muss man jedoch besonders bei dunklen Pferden darauf, dass die Schatten nicht das Fell „absaufen“ lassen oder ungünstige Stellen wie beispielsweise den Kopf verdecken.

 

Bei Gegenlicht befindet sich die Sonne dem Fotografen gegenüber, beleuchtet das Motiv also von hinten. Ein schöner Lichtsaum entsteht in den Mähnen und Schweifhaaren der Pferde. Je nach Belieben kann man bei Gegenlicht mit einem Reflektor die dem Fotografen zugewandte Seite aufhellen, mit den Kameraeinstellungen die Motive auch ohne Aufheller „sichtbar“ machen oder aber Scherenschnitte, also richtige Silhouettenbilder, anfertigen.

 

Der Sonnenstand spielt bei der stimmungsvollen Fotografie eine entscheidende Rolle. Die frühen Morgen- oder späten Abendstunden im Sommer sind dafür am besten geeignet. Aber auch im Herbst und Winter lassen sich stimmungsvolle Bilder am späten Vormittag bzw. frühen Nachmittag aufnehmen. Bei hoch stehender Sonne ist das Licht direkt. Die Schatten sind dann einfach zu hart und die Lichttemperatur zu kalt, um mit Steiflicht oder Gegenlicht zu arbeiten.

 

Sobald sich die Sonne gen Horizont neigt, wechselt Wiebke Haas gern die Position und fotografiert vermehrt gegen das Licht. Gerade das durch die Blätter und Gräser schimmernde Licht verleiht den Sommermonaten viel von ihrer warmen und idyllischen Stimmung.

 

Nutze bei Deinem Fototermin das bestmögliche Licht, um den Bildern eine besondere Anmutung zu verleihen. Ein wilder Galopp über die Wiese, Buckler und Freudensprünge, steigende Pferde – alle diese Motive werden durch eine schöne Lichtstimmung unterstrichen.


 

BUCHTIPP

Faszination Pferdefotografie

 

 

Wenn Du Dich mehr mit der Pferdefotografie beschäftigen möchtest, können wir Dir nur dieses Buch "Fasziniation Pferdefotografie" von Wiebke Haas emfehlen.


PRODUKTEMPFEHLUNG

Hahnemühle bringt Papier für Platindruck

 

Aller Digitalisierung zum Trotz: Platin-, Palladium- oder Salzdruck sind bei Individualisten nach wie vor angesagt.

 

Für diese und andere analoge Edeldruckverfahren steht ab sofort Hahnemühle Platinum Rag zur Verfügung. Das naturweiße Papier mit einem Flächengewicht von 300 g/m² besteht zu 100% aus Baumwollfasern. Säurefrei, ohne alkalischen Puffer und mit einer speziell abgestimmten Leimung lässt es sich leicht selbst beschichten und klären.

 

Mehr über dieses fantastische Papier erfährst Du unter www.hahnemuehle.com/de/

Tierfotografie im Zoo

Gelungene Tierfotos erfordern von Dir viel Geduld und Ausdauer sowie eine spezielle Kameraausrüstung. Sich in freier Wildbahn an Tiere heran zu bewegen, gelingt nur sehr wenigen und äußerst erfahrenen FotografInnen. Aber im Zoo kannst Du Deinem Einfallsreichtum freien Lauf lassen, um atemberaubende Fotos aufzunehmen. Ein Teleobjektiv ist hierbei das A und O. Denn nur durch dieses kannst Du einem Tier besonders „nahe auf die Pelle“ rücken.


Der Vorteil, im Zoo zu fotografieren, liegt auf der Hand: Die Tiere können Dir nicht davon laufen. Dafür versperren Dir oft Zäune, Gitterstäbe oder Glaswände den freien Blick. Dabei lassen sich Zäune ganz simpel weg zaubern:

  • Gehe direkt an den Zaun bzw. die Gitterstäbe heran
  • Stelle das Tier scharf im Sucher
  • Löse jetzt aus


Die Tiere präsentieren sich Dir wie in der freien Natur. Keiner sieht, wenn Du den Löwen oder die Affen mit dem Teleobjektiv heran gezoomt hast, dass die Aufnahme im Zoo entstanden ist.

Probiere in der Tierfotografie auch unterschiedliche Perspektiven aus. Du wirst sehen, es entstehen ganz interessante Fotos, wenn Du sie in der Frosch- oder Vogelperspektive aufgenommen hast. Von unten wirkt z.B. der Hals einer Giraffe noch länger.

Denke bitte daran, dass Tiere besonders schreckhaft auf Kamerageräusche reagieren, selbst auf den für menschliche Ohren lautlosen Autofokus. Deshalb können wir Dir nur empfehlen, die manuelle Scharfeinstellung zu benutzen und/oder die Piepfunktion Deiner Kamera abzustellen.


 

PRODUKTEMPFEHLUNG

Für einen guten Start in den Urlaub: 

Hund Kulturbeutel aus Leder

 

 

 

Wenn Hundehalter verreisen, packen sie in der Regel erst ihren eigenen Koffer und gehen davon aus, dass für den Hund alles schnell gepackt ist.  Bis dann aber alle notwendigen Dinge verstaut sind, vergeht eine Menge Zeit.

 

Wir haben für Dich einen ganz eleganten Hunde Kulturbeutet bei www.codo-shop.com entdeckt, der nicht in Deiner Reisetasche fehlen sollte.

 

Dogs in Motion – Der richtige Moment

 

Hunde in Aktion zu fotografieren bedeutet, dass Du Dich vor der Fotografie genau mit dem Bewegungsablauf des Hundes vertraut machen musst. Beobachte den Hund beim Spielen und Laufen. Achte darauf, welche Momente geeignet sind und welche eher nicht. Schau auch einmal ganz bewusst auf die Mimik, besonders wie sie sich im Lauf verändert. Hunde laufen in einer Wellenbewegung. Sehr ungünstig wirken Fotos, wenn der Hund gerade sein Gewicht auf die Vorderfüsse verlagert.

 

Anfänger empfiehlt die bekannte Tierfotografien Regine Heuser, die Serienbildfunktion in der Kamera zu nutzen. Das Ziel ist aber, auch hier nur ein bis zwei gezielte Aufnahmen zu machen. Du glaubst, dass ist nicht möglich? Irrtum, mit entsprechender Übung ist das kein Problem. Nach und nach wird Dein Blick durch den Sucher immer sicherer und Du bekommst einen Blick für den „richtigen Moment“.

 

Bevor Regine Heuser Bewegbilder von einem Hund fotografiert, lässt sie ihn grundsätzlich erst einmal laufen, um ihn kennen zu lernen und sich mit seinem individuellen Bewegungsablauf vertraut zu machen. Es gibt Hunderassen, wie z. B. Labrador Retriever, die eine große Affinität zu Wasser haben. D. h. aber nicht, dass sich jeder Hund gleich ins Wasser stürzt. Bei diesem Shooting wurde ein Ball ins Wasser geworfen. Während andere Hunde sofort ins Wasser gesprungen wären, ist er erst einmal ein Stück am Ufer entlang gelaufen.

 

Bildstabilisatoren eignen sich nicht, um Bewegungen einzufrieren. Schalte ihn an Deinem Objektiv bzw. in Deiner Kamera aus. Bei den meisten Systemkameras kann der Bildstabilisator im Kameramenü deaktiviert werden. Du solltest ihn auch ausschalten, wenn Du ein Stativ verwendest.  

 

Bewegbilder sind die schwierigste Kunst der Tierfotografie. Aber mit ein wenig Übung und Geduld bekommst Du beeindruckende Bilder hin. Eine schnelle Verschlusszeit von mindestens 1/1000 Sek. und ein Telezoomobjektiv mit einem Brennweitenbereich von z. B. 70 bis 200 mm setzt Regine Heuser sehr gern ein. Aber auch lichtstarke Festbrennweiten mit großer Brennweite eignen sich gut. 

 

Wenn Hunde einem Ball nachjagen, sind sie teilweise extrem schnell. Für Dich ist es anfangs leichter, wenn der Hund etwas zurückbringt. Idealerweise steht der Ballwerfer direkt hinter Dir, sodass Du Dich ganz auf den Hund konzentrieren kannst, wenn er mit dem Ball zurück kommt. Mit Hunden, die gern apportieren, kann man super üben.

 

Diesen und viele weitere interessante Tipps zum Thema "Hundefotografie" findest Du in dem Buch "Mein Hund - So fotografieren Sie Ihren Liebling mal ganz anders".



PRODUKTEMPFEHLUNG

OnZen-AnimalCare

 

Animal Care Dogs: Die erste reinigende Dusch- und Badetablette für den Hund

 

Kennst Du es auch: Kurz bevor Du zu einem Termin musst, sudelt sich Dein Hund in einer Pfütze oder gar noch schlimmer?

 

Hunde lieben umherzutoben. Ein sauberes Fell ist ihnen nicht wichtig. Daher können wir es ihnen nicht verübeln, wenn sie voller Schmutz zurückkehren. Mit dem Handtuch abrubbeln oder das Fell ausbürsten reicht oftmals nicht aus. Auf dem ersten Blick sieht er wieder passabel aus, aber der Geruch ist noch da.

 

Das einzige war wirklich hilft ist ein kurzes Bad. Dusch Deinen Hund mit lauwarmen Wasser und Animal Care DOGs ab. Im Handumdrehen ist nicht nur das Fell sauber, sondern auch die unangenehmen Gerüche sind weg.

 

Wie Wohltuend Animal Care DOGs wirkt, erfährst Du u.a. hier.

PRODUKTEMPFEHLUNG

Brauchst Du noch ein Stativ?

 

 

Dann schau mal bei Kaiser Fototechnik hin.  Du findest dort ein breitest Sortiment an Stativen von Tiltall, egal ob es sich um ein Ein- oder Drei-Bein-Stativ handelt.

 

Welche Vorteile die einzelnen Stativ-Arten Dir bieten, erfährst Du hier.

Hunde vor der Kamera

Der besondere Freund des Menschen ist der Hund. Egal, ob klein oder groß. Wir lieben unsere Vierbeiner und möchten die schönen Momente mit ihnen gern im Foto festhalten.


Hast Du Dich für einen Welpen entschieden, möchtest Du seine Entwicklung festhalten. Welpen zu fotografieren bringt viel Spaß, bedeutet jedoch auch eine große Herausforderung. Denn die Vierbeiner bestimmen meist selbst, was sie machen. Je nach Alter sind die Kleinen noch bei ihrer Mutter, zusammen mit anderen Welpen, oder sie befinden sich schon in ihrer neuen Familie. Es ist ratsam, alte Sachen, vielleicht wasserfeste Hosen zu tragen, denn vor allem die ganz jungen Welpen sind noch nicht stubenrein. Je nach Entwicklungsstand schlafen die Welpen, werden gerade gefüttert oder entdecken die Welt. Am spannendsten ist es, wenn die Welpen herumtollen. Sobald sie Dich als Frauchen bzw. Herrchen akzeptieren, hast Du einen neuen Freund fürs Leben gewonnen.

Beim Fotografieren von kleinen Hunden stößt Du auf folgende Herausforderungen:

  • Dir steht nur eine eingeschränkte Distanz zwischen Kamera und Hund zur Verfügung, die unweigerlich zu weniger Schärfentiefe führt. Bei einem Weitwinkelobjektiv oder wenn Du den Zoom verwendest, erreichst Du eine größere Schärfentiefe, bevor Du die Blende weiter öffnen musst.
  • Die zweite Herausforderung ist meist das fehlende natürliche Licht. Der Griff zu künstlichen Licht ist dann unumgänglich.
  • Eine dritte Schwierigkeit könnte eine vorhandene Wärmelampe für die kleinen Vierbeiner sein. Du musst die Lichtfarbe durch einen eigenen Weißabgleich korrigieren oder das Foto anschließend in der Nachbearbeitung verbessern. Den Weißabgleich kannst Du z. B. so vornehmen, dass Du ein weißes Blatt Papier unter den selben Lichtbedingungen vor die Kamera hälst, unter denen auch die Welpen fotografiert werden, und dann aus dem Menu der Kamera einen eigenen Weißabgleich wählst.


Zuerst finden Dich die Welpen hoch interessant. Aber schon nach kurzer Zeit nimmt das Interesse wieder ab und die Tiere beknabbern sich selbst oder halten sich gegenseitig warm. Das ist der Punkt, an dem Du mit dem Fotografieren beginnen solltest. Versuche keine Liste an Wunschfotos abzuarbeiten. Fotografiere ganz frei.

Gehorsame Hunde lassen sich einfacher fotografieren. Schöne Hundeporträts können sowohl im Studio als auch in der freien Natur entstehen. Du solltest Dir genau überlegen, was für eine Aufnahme Du gern von Deinem Hund machen möchtest:

  • Möchtest Du ihn im Profil (von der Seite) oder frontal (von vorne fotografieren)?
  • Wie soll der Hund aussehen – trocken und sauber oder schmutzig und zottelig?
  • Darf die Zunge aus der Schnauze hängen?


Alles Fragen, die Du Dir beantworten solltest. Ein Hund, der z. B. im 45-Grad-Winkel zur Kamera sitzt, ist vielleicht so glücklicher und wedelt sogar mit dem Schwanz. Fotografiere immer mehrere Bilder hintereinander. Manche Hunde sitzen nie still. Wir können Dir nur empfehlen abzuwarten, bis der Hund müde wird. Sollte es kaum der Fall sein, fotografiere den Hund an der Leine und retuschiere sie später weg. Darauf achten, dass die Leine über dem Rücken des Hundes hochgehalten wird. Die Leine sollte dabei straff gehalten werden. Zum Fotografieren eignen sich Rollreinen, wie z. B. von Flexi, am besten. Sie lassen sich in der Länge variabel einstellen. Darüber hinaus ist das Band dünn und lässt sich in der Nachbearbeitung leichter entfernen.

Generelle Richtlinien bei Hundeporträts sind:

  • Achte darauf, dass die Augen deutlich sichtbar sind und nicht vom Fell verdeckt werden. Schön ist es auch, wenn die Augen Spiegellichter enthalten, denn diese verleihen dem Hund Persönlichkeit.
  • Sind auch die Beine des Hundes im Bild zu sehen, überlege Dir sorgfältig deren Aufbau. Sie sollen sich nicht gegenseitig verdecken.
  • Wenn der Hund von der Kamera wegschaut, ist es wichtig, dass Du etwas von der Umgebung mit abbildest.
  • Zeigt das Foto die Charaktereigenschaften der Rasse?
  • Prüfe die Fotos auf die Positionierung von Schwanz und Ohren.
  • Sei grundsätzlich auf Störfaktoren gefasst.
  • Sollen in dem Hundeporträt auch Requisiten, wie z. B. sein Spielzeug mit abgebildet werden?
  • Verbringe etwas Zeit mit dem Hund, bevor Du mit dem Fotografieren beginnst.


Wenn der Hund seinen Kopf drehen soll, rufe seinen Namen oder mache Geräusche
. Es könnte sein, dass er den Kopf dreht und dabei sogar die Ohren spitzt.



Zu Besuch im Schmetterlingshaus

An regnerischen Tagen sind Schmetterlingshäuser ein wunderbarer Ort für die Makrofotografie. Die Lichtverhältnisse und der meist unruhige Hintergrund fordern das Können von jedem Naturfotografen heraus.


Es gibt in Deutschland nur wenige Schmetterlingshäuser, doch wenn Du einmal in der Nähe eines solchen Zooablegers bist, schau unbedingt hinein. Es gibt nicht nur viele unterschiedliche Schmetterlinge zu sehen, sondern Du kannst auch unglaublich viel über die Biologie von diesen federleichten und zerbrechlichen Insassen lernen. Von der Paarung, der Eiablage, über das Raupenstadium und die Puppenruhe bis hin zum Schlupf eines Schmetterlings ist alles an einem Tag und an einem Ort erlebbar.


(Bild: Armin Maywald)


In einem Schmetterlingshaus geht es also nicht unbedingt darum, die schönsten Aufnahmen aller Zeiten zumachen. Es geht neben dem Erleben der Tiere auch darum, aus einer schwierigen Situation – sehr schwierige Lichtverhältnisse, detailreiche Hintergründe – das Beste zu machen. Du wirst auch nicht immer parallel zum Motiv stehen können, wie es in der Makrofotografie von Vorteil ist.

In der freien Natur stehst Du immer unter Zeitdruck, wenn Du einen Schmetterling siehst und gern im Foto festhalten möchtest. Seih es allein schon wegen der untergehenden Sonne, der Reisegruppe, die weiter möchte oder weil der Wind immer stärker wird. Im Schmetterlingshaus hast Du alle Zeit der Welt und kannst Dich voll und ganz auf Dein Motiv konzentrieren. Die Erfahrungen, die Du hier sammeln kannst, werden Dir in der freien Natur sehr hilfreich sein.

Wenn Du den Hintergrund nicht in den Griff bekommst, denn gehe einmal ganz nach an das Motiv heran. Schmetterlingsflügel sind mit einer Art von „Schindeln“ bedeckt, die mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen sind. Mit einem Makroobjektiv, einer Nahlinse und einem Stativ lassen sich fantastische Nahaufnahmen von diesem Wunder der Natur machen.



Pferde auf der Weide fotografieren

Viele träumen davon, einmal Pferde in freier Wildbahn zu fotografieren. Bis auf wenige Gruppen, die man in Rumänien, Namibia oder in den USA beobachten kann, sind die meisten Pferde domestiziert oder leben in Wildparks.

 

Aber auch gute Bilder von Pferden, die auf der Weide stehen, sind nicht einfach aufzunehmen. Dieses liegt in erster Linie daran, dass auf einer Weide Pferde meistens fressen und ihren Kopf damit am Boden haben. Geduldiges Warten ist die einzige Möglichkeit, ein Pferd mit aufrechtem Körper zu gekommen. Wichtig ist bei solchen Aufnahmen, dass Deine Kamera mit einem Zoom bestückt ist, damit Du Deinen Standpunkt vom Zaun nicht verändern musst. Darüber hinaus kannst Du gut auf die Bewegung oder auch auf ein Entgegenlaufen des Pferdes reagieren. Wir empfehlen Dir eine Belichtungsautomatik zu verwenden, denn die Belichtungsmessung kann sich aufgrund einer helleren oder dunkleren Fellfarbe schnell verändern. Mit der manuellen Einstellung bist Du möglicherweise zu langsam.

Gute Pferdefotos zeichnen sich auch dadurch aus, dass der Weidezaun oder andere störende Hintergrundobjekte nicht dominierend im Bild sind bzw. andere Pferde das Hauptmotiv nicht unpassend überschneiden. Ein paar Schritte zur Seite können da schon helfen.

 

Tolle Tipps und Trick zur Tierfotografie, insbesondere von Pferden von Fotografin Ruth Marcus findest Du bei FotoTV.


 

Geduld und Ausdauer

In der Naturfotografie entscheidet nicht nur Können, Fachkenntnis und Erfahrung über Erfolg und Misserfolg. Geduld und Ausdauer lauten die „Zauberworte“.

 

Tiere sind unberechenbare und schwierige Modelle, die nicht immer das tun, was Du gerade von ihnen erwartest. Sie sind immer in Bewegung und darüber hinaus sehr schreckhaft, beispielsweise Schmetterlinge.


Dazu kommt, dass genau in dem Moment, wo Du etwas unaufmerksam bist oder die Speicherkarte austauschen musst, die Tiere sich so bewegen, dass es die Aufnahme gewesen wäre. ProfifotografInnen wie Norbert Rosing oder auch Heidi und Hans-Jürgen Koch können davon ein Lied singen. Sie haben oft mehrere Tage bzw. Wochen für eine ganz besondere Aufnahme gebraucht.


Habe Geduld! Der richtige Moment kommt.


 

Vogelfotografie 1

Vögel zu fotografieren ist nicht ganz einfach. Generell empfehlen wir Dir bei der Vogelfotografie mit langen Brennweiten zu arbeiten. Es gibt sie in zwei Variationen: Zoomobjektive und Festbrennweiten. Festbrennweiten sind qualitativ meistens besser und lichtstärker als Zoomobjektive. Günstig in der Anschaffung sind beide aber nicht.   

 

Da die langen, lichtstarken Brennweiten zur Vogelfotografie einiges wiegen, empfehlen wir Dir generell, ein Stativ einzusetzen. So gut trainierte Schultern und Oberarme hat keiner von uns, um eine Kamera mit einem solchem Objektiv lange still zu halten. Gerade, wo bei der Tierfotografie viel Geduld und Ausdauer gefragt sind.

Eine große Herausforderung ist es, fliegende Vögel zu fotografieren. Am besten funktioniert das, wenn die Sonne tief steht, damit Du den Vogel nicht nur als Silhouette auf dem Bild hast oder der Himmel nur weiß ist. Die Sonne muss den Vogel etwas von der Seite beleuchten, dann erkennt man noch seinen Kopf und vielleicht auch sein Federwerk.

Bevor Du Vögel fotografierst, solltest Du Dich vorher mit der Lebensweise auseinander gesetzt haben. Das hilft ungemein, wenn Du sie in Bewegung abbilden möchtest. Graureiher in der freien Natur zu fotografieren, gelingt nur, wenn Du ein Tarnzelt verwendest. Ansonsten geh’ mal wieder in einen Zoo und beobachte sie dort.


Vogelporträts sind sehr beeindruckend. Achte darauf, dass die Schärfe grundsätzlich auf den Augen liegt. Solange der Kopf in der Sonne ist, gibt es den passenden Lichtreflex im Auge (er liegt nie zentriert, sondern leicht versetzt). Zu Beginn solltest Du Dich auf eine Seitenansicht  konzentrieren. Sie ist leichter zu handhaben als eine Frontalansicht.

Relativ einfach sind Vogelschwärme vor einem Sonnenuntergang aufzunehmen. Wenn Du z.B. eine Wildgänsegruppe findest, die am Boden rastet, solltest Du kurz überlegen, ob Du die Vögel auf dem Boden oder beim Auffliegen aufnehmen möchtest. Sobald Du nämlich der Vogelgruppe näher kommst, fliegt die ganze Gruppe auf. Eine Umstellung der Kamera ist dann nicht mehr möglich.

 

Geeignete Teleobjektive speziell für die Vogelfotografie bietet Sigma unter www.sigma-foto.de.


 

Vogelfotografie 2

Außer Fliegen, Brüten und Fressen zeigen Vögel im täglichen Leben noch andere motivträchtige Verhaltensweisen, die sich lohnen, im Bild festgehalten zu werden. Wenn Du einen Ort mit vielen Vögeln entdeckt hast, beziehe Deine Position, und warte auf den richtigen Moment. Bei der Tierfotografie ist generell Geduld gefragt. Das Wichtigste ist, aufmerksam bleiben.

 

Für viele Kleinvögel ist der Gesang eines der hervorstechendsten Attribute, weshalb sie als Singvögel bekannt sind. Sicherlich ist das nicht das fotografisch spektakulärste Verhalten, aber ein kleiner, lauthals singender Vogel auf einem Ast ist allemal eindrucksvoller als das gleiche Porträt mit geschlossenem Schnabel und weniger ansprechender Pose.  


Die Federn eines Vogels erfüllen eine Reihe von Funktionen: Sie sollen ihn warm und trocken halten und für das andere Geschlecht attraktiv machen. Deshalb gehört die Gefiederpflege zur unumgänglichen täglichen Routine. Natürlich kratzt sich ein Vogel auch hin und wieder, wozu in Ermangelung von Händen der Schnabel benutzt wird. Dort, wo er nicht hinkommt, setzt er die Krallen ein, was oft Verrenkungen und viel Gleichgewichtsgefühl erfordert. Putzende Vögel können sehr ansprechende Motive darstellen. Bei solchen Aufnahmen solltest Du wenig vom Umfeld mit aufnehmen. Konzentriere Dich voll auf Dein Motiv – den putzenden Vogel. (Bilder: Roger Lemb)


Badende Vögel sind relativ leicht zu fotografieren und ergeben schöne Motive. Spritzwasser ist immer gut für Effekte und je mehr davon, desto besser. Die umherfliegenden Wassertropfen und das aufgewühlte Wasser um den Vogel herum drücken Bewegung aus. Natürlich kannst Du jede Vogelart beim Baden fotografieren, aber je größer der Vogel ist, desto mehr Wasser bewegt er. Der gewöhnliche Höckerschwan ist ein Beispiel dafür, dass Du bei genauem Hinsehen auch sehr interessante Fotos von ganz alltäglichen großen Vogelarten machen kannst. Beim Baden schlagen Vögel, unterbrochen von kurzen Pausen, wild mit den Flügeln um sich. Diese Pausenphasen ergeben wunderschöne Motive. Bei diesen Aufnahmen empfehlen wir Dir generell, Dich auf das Motiv zu konzentrieren und es großflächig abzubilden.


Die meisten Vögel rennen nicht herum, sondern bevorzugen eine energiesparende Gangart. Wasservögel rennen häufiger als Landvögel und sind oft einfacher zu fotografieren. Deshalb stößt Du eher an der Küste zufällig auf einen rennenden Vogel. Der Schlüssel zum Erfolg eines eindrucksvollen Fotos ist das Mitziehen mit dem rennenden Vogel. Die Technik ist die gleiche wie bei Flugaufnahmen, aber man hat hier den Vorteil, dass sich der Vogel nur auf einer Ebene bewegen kann.


Viele Wasservögel rennen, um Startgeschwindigkeit zu erreichen. Einige, wie z. B. der Trottellumme, rennen auch noch über dem Wasser, um so von A nach B zu kommen. Für diese kurzflügeligen Vögel ist Rennen energiesparender als Fliegen. Wie bei den Badeaufnahmen bringt das Spritzwasser die besondere Dynamik in das Bild. Über das Wasser rennende Vögel lassen sich am besten aus einem Boot fotografieren.


Ein Foto von kämpfenden Vögeln ist die ultimative Actionaufnahme
. Ein Kampf ist schwer voraussehbar, jedoch etwas, wonach Du immer Ausschau halten solltest. Vögel kämpfen aus mehreren Gründen: um Futter, zur Verteidigung oder Etablierung eines Reviers oder um einen Partner.


 

Bewegungsabläufe beobachten und Details festhalten

Was es bei der Fotografie von Vierbeiner und Co zu beherzigen gilt, um eindrucksvolle Tierporträts zu zaubern:

 

In der Tierfotografie ist es sehr wichtig, dass Du die Bewegungsabläufe von dem Tier, das Du gern fotografieren möchtest, genau beobachtest. Wahre eine gewisse Distanz zum Tier, egal ob es Deine Hauskatze, Dein Hund oder Dein Wellensittich ist. Die Tiere fühlen sich ansonsten irritiert.

Wir empfehlen Dir ein Teleobjektiv einzusetzen, damit Du ausreichend Abstand zum Tier halten, es aber trotzdem vollflächig abbilden kannst. Darüber hinaus ist es leichter, Detailaufnahmen von dem Tier zu machen, z.B. wie die Katze nach einer Fliege schnappt oder der Hund mit einem Ball spielt. Du wirst sehen, was für schöne Porträtaufnahmen Du auf einmal von Deinem „Partner“ machst, die Dein Herz bewegen.


Geeignete Teleobjektive bietet die Walimex-Serie von Foto Walser unter www.foto-walser.biz


 

Wunderschöne Strukturaufnahmen von Spinnennetzen

Spinnennetze bieten wunderschöne Strukturaufnahmen, aufgrund ihres sehr verworrenen Aussehens. Ja, Du liest richtig: Wir sprechen von „Spinnennetzen“. Viele von uns haben Angst vor den Achtbeinern, aber wenn es um die Fotografie geht, müssen wir festhalten, dass sie wunderschöne Netze aus klebriger Seide weben. Und ihre Konstruktionen sind kompliziert und oft symmetrisch. Sie ergeben wunderschöne Nahaufnahmen. 

 

 

Alles, was Du für eine atemberaubende Nahaufnahme brauchst, ist:

 

  • eine Zoomlinse
  • einen Filter (am besten Polfilter)
  • ein Makro-Objektiv und
  • gegebenenfalls ein Stativ

 

Da Spinnen überall leben, wird es für Dich keine Schwierigkeit sein, irgendwo ein passendes Netz ausfindig zu machen.

 

Am fotogensten sind sie, wenn sie mit kleinen Wassertropfen überzogen sind. Nach einer klaren Nacht sollte früh morgens viel Tau darauf zu sehen sein. Das ist der beste Zeitpunkt, um Spinnennetze zu fotografieren.

 

Alternativ kannst Du natürlich auch eine Sprühflasche mit Wasser benutzen und es leicht befeuchten. Aber vorsichtig: Nicht das Netz kaputt machen.

  • Nahaufnahmen von Spinnennetzen sehen bezaubernd aus, das heißt, wähle eine enge Komposition von dem Spinnennetz aus
  • Achte darauf, dass wenig von dem Objekt ablenkt. Wähle also am besten einen einfarbigen Hintergrund, zum Beispiel, indem Du den Blickwinkel veränderst und das Grün vom Rasen als Hintergrund verwendest. Oder lege etwas Schwarzes hinter das Netz. Durch den starken Kontrast wirken die Wassertropfen und das Netz noch plastischer
  • Experimentiere mit der Tiefenschärfe

    Eine Kreuzspinne beim Bau eines regelmäßigen Radnetzes / Foto: Felix Abraham / Lizenz: creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de / Die Originaldatei ist hier zu finden

Das passende Zubehör findest Du bei unserem Fototipps-Partner MeinFoto.

 

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ROGER LEMB IM GESPRÄCH

 

Im quucy-Gespräch erfährst Du unter anderem mehr darüber, wie der Tier- und Naturfotograf seine Aufnahmen vorbereitet und wie seine Leidenschaft für die Tierfotografie entstanden ist -> Mehr

ARMIN MAYWALD IM GESPRÄCH

 

Seine tierischen Fotomotive, darunter Schmetterlinge, entdeckt Armin Maywald zum einen in heimischen Gefilden, wie im Wattenmeer oder in Botanischen Gärten. Zum anderen unternimmt der Wildlife- und Tierfotograf zahlreiche Reisen etwa nach Afrika. Im Gespräch mit quucy gibt er Dir anhand anschaulicher Beispiele Hilfestellungen für Deine nächste Fototour.  -> Mehr

FOTOTV


Tolle Tipps und Trick zur Tierfotografie wie zu Pferden und Hunden erklärt Fotografin Ruth Marcus bei FotoTV.

 

BUCHTIPP


Dynamische und natürliche Bilder aus den unterschiedlichen Perspektiven mit jeder Menge praktische Tipps und Tricks. Alles zur besten Präsentation Deiner „tierischen“ Werke findest Du in Paul Walkers Buch „Haustierfotografie" (erschienen im mitp-Verlag). Bestellen kannst Du es hier.

 

BUCHTIPP

 

Sein über Jahre angesammeltes Wissen gibt der anerkannte Naturfotograf Markus Botzek zusammen mit der Webdesignerin und Photoshop-Expertin Karola Richter in dem Buch „Natur und Tiere fotografieren“ weiter. Genauere Infos zum Fachbuch bekommst Du bei unseren Buchtipps. Bestellen kannst Du es hier.

 

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Die Welt um uns herum steckt voller Schönheit und Wunder, voller inspirierender Motive. Ingo Seehafer zeigt Dir in „Naturfotografie. Der große Fotokurs“ genau, was Du tun musst, um beeindruckende Bilder zu machen.Genauere Infos zum Fachbuch bekommst Du bei unseren Buchtipps. Bestellen kannst Du es hier

 

BUCHTIPP

 

Weitere wertvolle Tipps zur Tierfotografie findest Du u. a. in dem Buch „Naturfotografie“ von Reinhard Eisele vom dpunkt-Verlag. Reinhard Eisele hat auf der ganzen Welt fotografiert. Seine Fotos erscheinen in Magazinen wie Geo, Merian und National Geographic. Darüber hinaus schreibt er sehr anschauliche Fachbücher. Genauere Infos zum Fachbuch bekommst Du bei unseren Buchtipps. Bestellen kannst Du es hier.

 

BUCHTIPP

 

Der britische Vogelfotograf Bill Coster erklärt sehr ausführlich in seinem Lehrbuch „Vögel richtig fotografieren“, wie Du verschiedene Vogelarten in Szene setzen kannst, damit Du ansprechende Bilder erzielst. Genauere Infos zum Fachbuch bekommst Du bei unseren Buchtipps. Bestellen kannst Du es hier.

 

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