Mehr Licht

Das Fotografieren im Winter unterscheidet sich vom Fotografieren in anderen Jahreszeiten. Canon hat für Dich u.a. diesen Tipp zusammengestellt, der es Dir leicht machet, sich auf die besonderen Bedingungen für tolle Winterfotos einstellen zu können.

 

Es ist eine Weisheit unter Profi-Fotografen, dass helle Motive eine größere Belichtung erfordern. Motive mit vielen hellen Tönen, wie z. B. schneebedeckte Landschaften, können dazu führen, dass sich ein Belichtungsmesser täuscht. Er misst das gesamte reflektierte Licht, geht davon aus, dass es sich um einen richtig hellen Tag handelt und erkennt nicht, dass die Helligkeit vom Motiv selbst stammt. Als Konsequenz schlägt er eine zu geringe Belichtung vor. Wenn Sie sich darauf verlassen, fällt das Bild unter Umständen grau und flach aus. Dem können Sie entgegenwirken, indem Sie die Werte höher einstellen, als vom Belichtungsmesser empfohlen wird.

 

Viele kompakte Digitalkameras verfügen über den speziellen Aufnahmemodus 'Schnee'. Dieser sorgt automatisch für die erforderliche zusätzliche Belichtung. Bei digitalen Spiegelreflexkameras sollte die Belichtung um 1 oder 2 Stufen erhöht werden. Prüf das Bild sofort nach der Aufnahme auf dem Display, um zu sehen, ob Du die Einstellungen ändern musst. 

 

Diesen und weitere Tipps zu Schneelandschaften findest Du u.a. auf der Internet-Seite von www.canon.de.

 


 

 

 

FOTOWORKSHOPS

Foto Koch Akademie Workshops Düsseldorf

 

Die Foto Koch Akademie bietet auch 2017 wieder viele interessante Workshops an, damit Du bessere Fotos aufnimmst. Ob Anfänger- oder Fortgeschritten-Workshop, In- oder Outdoor-, Portrait- oder Streetfotografie - an Themen fehlt es nicht. 

 

Das Angebot ist breit gefächert.

 

Foto Koch Akademie Workshops Grundlagen

 

Schau mal auf www.fotokoch.de hinein. Du wirst bestimmt etwas interessantes finden.

 

Wintersport-Profitipp von Robert A. Hörnig

Das Bild „tree to fakie" stammt noch aus der Diplomarbeit des Fotografen und wurde unter härtesten Bedingungen in knapp 4.000 Metern Höhe in den Schweizer Alpen aufgenommen. Welches Licht zum Einsatz kam und wie es positioniert wurde, um den Sport und die Bewegungen sowie die tolle Schneelandschaft gleichermaßen gut einzufangen, erfährst Du hier.

 

 

Mit zwei Porty Generatoren 1200 B, Flash Heads und Zubehörteilen sowie einer kompletten Mamiya RZ Pro 67 II Ausrüstung auf etwa 3.800 Metern Höhe actiongeladene Sportfotos zu machen, ist nicht gerade alltäglich. Doch der Aufwand ist gerechtfertigt! Vor allem die Porty Ausrüstung gab Robert A. Hörnig noch in den entlegensten Ecken die Möglichkeiten, eine völlig freie Lichtgestaltung nach exakt seinen Vorstellungen zu realisieren.


Im vorliegenden Fall kam folgender Aufbau zum Einsatz: Ein Porty 1200 B mit einem angeschlossenen Kopf und 9 S Reflektor mit Wabe, schräg von links für eine Lichtkante. Auslösung über Fotozelle. Ein weiteres Porty mit Flash Head und 9 S Reflektor war rechts von der Kamera platziert und diente als Hauptlicht von vorn. Meist arbeitet Robert A. Hörnig nur mit Standardreflektoren. „Ich bevorzuge dieses relativ harte Licht, dessen Charakter ich noch bei Bedarf individuell durch Folien soften kann", so der Profi. Vor allem beim Einsatz als Gegenlicht sind dabei Waben ein unerlässliches Hilfsmittel zur präzisen Lichtführung und zur Vermeidung von unerwünschtem Streulicht.

 

Das passende Licht-Zubehör findest Du bei unserem Fototipps-Partner Hensel unter www.hensel.eu.

PASSENDES LICHT

Das passende Licht-Zubehör findest Du bei unserem Fototipps-Partner Hensel.

Über Robert A. Hörnig

Robert A. Hörnig ist froh, Ausbildung und Studium abgeschlossen zu haben, da seiner Meinung nach, die handwerkliche Ausbildung die Entfaltung des eigenen Stils vernachlässigt, und das Studium nicht in der Lage ist, ein technisches Fundament in ausreichender Form zu vermitteln.

 

Frei nach dem Motto doppelt genäht hält besser vereinigen sich in den Arbeiten von Robert A. Hörnig offensichtlich die Vorteile beider Ausbildungswege!

 

Bereits wenige Monate nachdem er sein Studium als Dipl. Designer erfolgreich abgeschlossen hat, stehen so bekannte Namen wie JTI int., Universal Records, Kesting, Karstadt, at sales communications (für Coca Cola Company) und Nike Deutschland in seiner Kundenkartei. www.bildermann.org

 

Weitere Infos findest Du auf der Website www.roberthoernig.com.

 



Generelle Tipps zur Fotografie von Winterlandschaften

Für schöne Winteraufnahmen brauchst Du mehr als nur eine gute Kamera. Momentan sind die Berge und Täler schneebedeckt. Eiszapfen glitzern in der Sonne und die Kinder holen ihre Schlittschuhe heraus. Der Winter bietet Dir viele schöne reizvolle Fotomotive. Wenn Du ein paar Tipps beachtest, stehen wunderschönen Winteraufnahmen nichts mehr im Wege.

Oftmals ist es etwas finster in dieser Jahreszeit. Dennoch enthalten die Motive immer einen ausreichenden Anteil an hellen Farbtönen, die sich vom Weiß des Schnees bis zum hellen Grau der Nebelwolken erstrecken. Daher gilt es, neben der Motivinszenierung besonders auf die Belichtung zu achten, damit Schnee und Raureif auch wirklich weiß im Foto wiedergegeben werden. Das klappt meistens nur mit einer kleinen gezielten Überbelichtung – 0,7 bis 1,3 Stufen über. Die Messtechnik Deines Belichtungsmessers wird durch die vielen hellen Bildstellen in die Irre geführt. Ohne die genannte Korrektur würdest Du zu dunkle Bilder mit grauem Schnee bekommen. 


Digitale Spiegelreflexkameras und spiegellose Systemkameras haben fast immer größere Sensoren als Kompaktkameras und machen deshalb bessere Bilder. Bei Winterlandschaften schaffen diese Kameras es besser, helle und dunkle Bildbereiche richtig darzustellen. Darüber hinaus verfügen sie in der Regel über einen optischen Sucher. Er erleichtert Dir, das Motiv besser bei extremer Helligkeit zu fixieren als auf dem Display Deiner Kompaktkamera.

Darüber hinaus solltest Du Deine Kamera auf manuellen Modus umstellen, damit Du die bessere Kontrolle aller Parameter hast und gezielt über- oder unterbelichten kannst. Wenn Du Dir den manuellen Modus noch nicht zutraust, solltest Du bei der Automatik zumindest die Belichtungskorrektur mit den Stufen +1 oder +2 nutzen. Verfügst Du nur über eine Kompaktkamera, schau einmal, ob Deine Kamera über einen Schneemodus oder Filter für besonders helle Umgebung verfügt.

Damit die Kamera nicht zu schnell „schlapp“ macht, solltest Du sie immer wieder warm aufbewahren. Die Akkus verlieren bei Kälte schnell an Leistung. Beim Wechseln von der Kälte ins Warme beschlägt die Linse, Sucher und das Display. Wichtig ist, das Objektiv nicht abzunehmen, um das Beschlagen zu vermeiden. Es könnte so Feuchtigkeit in die Kamera dringen.

Wenn Du Spannung in Deine Wintermotive bringen möchtest, denke mal über einen Perspektivwechsel nach. Bilder, die Du aus der Vogel- oder Froschperspektive fotografierst, wirken oft reizvoller.

Darüber hinaus ist die Motivauswahl eine große Herausforderung. Konzentriere Dich auf wenige Bildaussagen. Verwende ruhig auch mal den Makromodus, um einen Tannenzapfen mit Schnee oder einen Eiszapfen zu fotografieren. Dabei empfehlen wir Dir ein Stativ einzusetzen.

Wenn Du die Kinder beim Skifahren oder Rodeln aufnehmen möchtest, empfehlen wir Dir eine kurze Belichtungszeit zu verwenden oder den Sportmodus bei Deiner Kamera einzustellen.

Die beste Tageszeit für traumhafte Winteraufnahmen ist gut eine Stunde vor Sonnenuntergang, wenn aus Dämmerung und künstlicher Beleuchtung das stimmungsvolle Mischlicht wird. Es bilden sich lange Schatten, die die Landschaft lebendiger wirken lassen.

 

<- Zurück zu: Fototipps